F rie d e n s k irc h e - Evangelische Friedensgemeinde Bremen

Pastorendemo • Die Bibel heute
Erdöl-Ausstellung • Sommerfest
www.friedenskirche-bremen.de
Friedenskirche
Sommerhalbjahr
2015
2
Ein Heidenlärm.
Fundamentalismus
Bremen hat “seine” Fundamentalismus-Debatte.
Im Januar machte “Pegida” mobil gegen eine angebliche “Islamisierung” des
christlichen Abendlandes – was immer dies auch sei. In Paris überfielen islamistische
Terroristen die Redaktion des Magazins “Charlie Hebdo” wie auch einen jüdischen
Supermarkt. Der rassistische Lärm bedrohte das friedliche Zusammenleben von
Menschen verschiedener Kulturen. Daher luden auch in Bremen der Senat, Kirchen
und andere zu einer Aktion auf dem Marktplatz ein: “Bremen ist bunt – wir leben
Vielfalt”. In eben diesen Tagen suchte sich der Pastor der St. Martinigemeinde
(Altstadt), Olaf Latzel, gezielt einen Predigttext aus, der vom Kampf und Krieg gegen
fremde Kulturen erzählt.
“An Gideon die Reinigung von den
fremden Göttern lernen" überschrieb
Latzel seine Predigt. Die handelte vom
Krieger Gideon aus dem alttestamentlichen Buch der Richter. Darin forderte
Latzel eine strikte Abgrenzung von
anderen Glaubensweisen, die er als
“Götzendienst” bezeichnete. Vielfach
berief sich jener Pastor in seiner Kanzelrede direkt auf Gott: “Das fordere nicht
ich, das fordert unser Herr”. Er spreche
über genau das, “was Gott von uns
möchte”. Über andere Glaubensformen
sagte er wörtlich: “Gott sagt: umhauen,
verbrennen, hacken, Schnitte ziehen!”
Und weiter: “Es gibt nur einen wahren
Gott. Wir können keine Gemeinsamkeit
mit dem Islam haben. Das ist Sünde,
davon müssen wir uns reinigen. Der
Islam gehört nicht zu Deutschland”.
Das islamische Zuckerfest bezeichnete
Latzel als “Blödsinn” und meinte weiter:
“Wir müssen da nicht mitmachen, wenn
sie uns einladen zu ihrem Zuckerfest und
all’ dem Mist. Nein, da müssen wir ganz
sauber bleiben”. Buddha bezeichnete
er überdies als “dicken, fetten Herrn”
und auch katholische Riten als “Reliquiendreck”.
Ausschließlich für zwei seiner Formulierungen, so Latzel, habe er sich inzwischen
entschuldigt, sofern sie beleidigend wirken
“könnten” (!). Ansonsten aber nehme
er “absolut nichts zurück”, wie er dem
Berliner Tagesspiegel verriet. Dem Weser
Kurier teilte Latzel unterdessen mit, dass
er direkt von Gott berufen sei. Als er 17
Jahre alt gewesen wäre, habe Gott inmitten eines Gewitters zu ihm gesprochen:
“Gott wollte, dass ich Pastor werde”.
So wundert es kaum, dass sich Olaf Latzel
im Jahr 2007 in seiner Antrittspredigt
der Martinigemeinde unter anderem so
vorstellte: “Gott will, dass ich diese
Gemeinde übernehme”.
Schnell war in der Öffentlichkeit von
einem “Pediga-Pastor” (taz) und “Hassprediger” die Rede. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf um zu
prüfen, ob beispielsweise der Tatbestand
der Volksverhetzung oder der Beschimpfung einer Religionsgemeinschaft gegeben sei. Die Bremische Evangelische
Kirche (BEK) distanzierte sich deutlich
von der Kanzelrede aus der Martinigemeinde. Der Schriftführer der BEK, Pastor
Renke Brahms, sprach von einem Akt
“geistiger Brandstiftung”. Die kirchliche
Mitarbeitervertretung nannte besagte
Rede “unerträglich”, da sie den Boden
bereite für Fremdenfeindlichkeit und
Rassismus, Gewalt und Hass, indem sie
den eigenen Glauben überhöhe und
andere diffamiere. Der Kirchenausschuss
der BEK kritisierte nicht bloß einzelne
Formulierungen, sondern den “gesamten
Duktus” der Latzel-Predigt, sieht jedoch
nach eigener Auffassung keine disziplinarrechtlichen Möglichkeiten, gegen den
Pastor der Martinigemeinde vorzugehen.
Während Latzel in Internet-Foren allerlei
Zustimmung erfährt (“Je suis Olaf”),
haben zahlreiche Universitäts-Theologen
dessen Predigt scharf verurteilt.
Professorinnen und Professoren waren
von der Bremischen Evangelischen Kirche
um Gutachten gebeten worden. Der
Alttestamentler Frank Crüsemann meint:
“Man suche sich einen harten Text und
behaupte dann, das sei jetzt unmittelbar
Gottes Wort für heute. Mit dieser Methode kann man mit der Bibel alles machen.
Wer Menschen im Namen des Koran enthauptet, geht – methodisch gesehen –
nicht viel anders vor…”
Cornelia Richter,
Professorin für
systematische
Theologie in Bonn,
hält fest:
“Gott selbst hat niemand gesehen – auch
der Prediger nicht. Wenn der Prediger
meint, das Zeugnis von Gott aus eigener
Kraft letztgültig auszulegen, dann setzt
er sich selbst und eigenmächtig an die
Stelle des Richters”. Somit verwechsele
er Überzeugungsrede mit gefährlicher
Agitation und treibe Schindluder mit
seinem Amt."Wie die Hassprediger
anderer Religionen missbraucht er die
Kraft religiöser Bilder, um Misstrauen,
Ausgrenzung und damit letztlich Gewalt
unter Menschen zu schüren”.
Fundamentalismus
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Fundamentalismus
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Für gewöhnlich bezeichnen sich extrem
konservative Prediger aus der evangelikalen Ecke, zu denen sich auch Olaf
Latzel zählt, gern als “bibeltreu”. Dass
man es auch ganz anders sehen kann,
macht Prof. Dr. Friedhelm Hartenstein
deutlich. Er lehrt die Theologie des Alten
Testaments in München: “Zum Studium
der Theologie gehört es, dass man die
biblischen Texte auch aus einer historischen Distanz lesen lernt und sie nicht
einfach unkritisch für eigene Vorstellungen und Wünsche vereinnahmt”. Was
aber Fundamentalisten eine, sei, dass
man mit ihnen nicht diskutieren könne.
Latzel setze schlicht seine Rede mit dem
Willen Gottes gleich und beanspruche
dessen Autorität.
Und so wirkt, wer sich “bibeltreu” nennt,
am Ende gar gotteslästerlich. Eine Predigt
erweist sich als Heidenlärm. Der Name
Gottes wird für höchst eigene, spießbürgerliche oder politische Zwecke benutzt.
Oder andersherum: eigene Ansichten
werden vollmundig als vermeintliches
Gotteswort ausgegeben, bestimmte Absichten als angeblicher Gotteswille verkleidet. Magdalene Frettlöh jedenfalls,
die in Basel systematische Theologie
lehrt, beklagt in jener Kanzelrede eine
überdeutliche Tendenz zur “Selbstinszenierung und Selbstvergötzung. Latzels
Predigt strotzt vor Selbstgerechtigkeit
und Selbstherrlichkeit. In ihr lese ich
nichts von Gottes Grazie".
Weshalb der Systematik-Professor
Friedrich-Wilhelm Graf besorgt fragt:
“Wo mag dieser Gottesgelehrte bloß
studiert haben, und wie kann ein solch
ungebildeter, gedankenloser Redner nur
ein wissenschaftliches Examen bestanden
haben?”
Der Wuppertaler Religionswissenschaftler
Henning Wrogemann beobachtet gegenwärtig, dass Nationalisten in etlichen
Ländern um der vermeintlichen “Reinheit” der Nation und Religion willen
andere Menschen ausgrenzen oder gar
abschieben wollten. Dem entgegen bleibe
festzuhalten, dass sich in Jesus Christus
ein “Gott der Liebe, der Gerechtigkeit,
der Gnade und der Hoffnung offenbart”
habe. Christinnen und Christen hätten
sich für das Recht aller Menschen einzusetzen. Und ganz besonders für Flüchtlinge und Fremde.
Bernd Klingbeil-Jahr
Zusammenstehen.
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Nach besagter Predigt aus der Martinikirche war schnell klar, dass dazu nun auch
andere Stellung nehmen müssten. So fiel dem Pastoren der Friedensgemeinde die
Aufgabe zu, eine gemeinsame Erklärung zu verfassen, hinter der sich die Mehrheit
der Pastorinnen und Pastoren in Bremen versammeln konnte. Veröffentlicht wurde
sie mittels einer Aktion auf den Dom-Treppen, zu der etwa hundert Geistliche
zusammenkamen.
Wir, Pastorinnen und Pastoren der Bremischen Evangelischen Kirche, stehen ein für
eine demokratische und weltoffene Stadtgesellschaft sowie für einen friedvollen
Dialog zwischen Menschen verschiedener
Kulturen.
Jeden Tag begegnen wir in unserer Arbeit
unterschiedlichsten Menschen, denen wir
zu dienen versuchen – vollkommen unabhängig davon, ob sie sich als Christinnen
und Christen verstehen, einer anderen
Religion oder gar keiner Weltanschauung
zurechnen. Täglich bemühen wir uns gemeinsam mit anderen, der Vereinzelung
von Menschen und der Spaltung unserer
Stadt entgegen zu wirken, damit sie sozial
gerechter werde und für alle lebenswert
– sei es in der Begegnung mit Flüchtlingen und Fremden, mit Armen und Ausgegrenzten, mit Jungen wie mit Älteren,
mit Menschen, die Rat oder geistige und
geistliche Anregung suchen. Evangelische
Gemeinden und Projekte in Bremen sind
Orte für die alltägliche Erfahrung sozialen
Zusammenhalts. Wir arbeiten in allen
Quartieren für die Vielfalt unserer Stadt.
Unsere Motivation speist sich aus der
Menschenfreundlichkeit Gottes, die uns
ermutigt, Mitmenschen zum Nächsten zu
werden. Uns geht es im Glauben um eine
klare Haltung zu Menschen und Themen,
keineswegs um irgendeine Rechthaberei.
Es geht um den Respekt vor der Einzigartigkeit jedes Menschen, um das Eintreten
für das Menschenrecht und darum, die
Würde von Menschen jederzeit aktiv zu
verteidigen.
Es ist uns unerträglich, wenn wie zuletzt
in der St. Martini-Gemeinde (Altstadt)
Jahrtausende alte biblische Texte mutwillig
aus ihrem historischen Zusammenhang
herausgerissen werden. Wer Bibeltexte als
Schlagwaffe missbraucht, sollte sich nicht
“bibeltreu” nennen. Uns geht es dagegen um einen sorgsamen Umgang mit
der biblischen Überlieferung im Dienst an
Menschen heute.
Wir distanzieren uns entschieden von
Fundamentalismus jedweder Art – und
von allen Versuchen, Fremdenfeindlichkeit,
Islamophobie, Antisemitismus oder rassistisches Gedankengut mit vorgeblich biblischem Glauben zu bemänteln.
Zeichen setzen
Eine Demo von Pastorinnen und Pastoren.
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Tu dies, lass das? Bibelauslegung heute.
Herr Quade, was ist die Bibel für Sie:
Geschichtsbuch, Leitfaden oder Arbeitswerkzeug?
Sie ist ein Buch mit wunderbaren Geschichten, ein Buch der Orientierung.
Aber auch ein Arbeitsbuch, mit dem ich
neue Produkte entwickle. In so einem
Arbeitsprozess lasse ich mich von der
Bibel dann richtig einfangen. Das ist wie
eine innere Einkehr, bei der mir die Bibel
– wenn ich eine Andacht entwickle oder
mit Studierenden über die Bibel im Gespräch bin – persönlich nahe kommt.
Wo steht die Bibel bei Ihnen zu Hause?
Sie meinen die 20 Exemplare? Die stehen
im Arbeitszimmer. Ich bin umzingelt von
Bibeln. Selbst im i-Phone oder e-Reader
steckt eine drin. Aber ich bin da konservativ und lese aus dem Buch. Die Bibel
ist was zum Anfassen. Sie hat zugleich
etwas Erhabenes und Menschliches.
Foto: Karsten Klama
Der Redakteur schaut in den Duden, der Mechaniker in die Montageanleitung und
der Pastor in die Bibel? Ganz so einfach ist es nicht. Denn im Gegensatz zu Lexikon
und Ratgeber fordert die Bibel ihre Leserinnen und Leser heraus. Dr. Andreas Quade
ist Pastor der evangelischen Studierendengemeinde (ESG) in Bremen. Im Gespräch
mit Karsten Klama stellt er sein Handwerk samt Werkzeug vor.
Foto: Karsten Klama
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Gespräch mit Pastor Dr. Andreas Quade.
Mythen und Legenden aus längst vergangenen, archaischen Zeiten prägen
die Bibel. Macht das die Deutung der
Texte so schwierig?
Nein, das macht die Deutung richtig
spannend. Egal wie alt ein Text ist, man
muss immer schauen: Wie verstehe ich
das? Man muss sich ein Stück weit auch
einfangen lassen. Es ist eben nicht immer
eins zu eins übertragbar. Als “Märchenbuch”, wo einem bei der Lektüre auch
mal die Nackenhaare zu Berge stehen,
wird die Bibel richtig spannend und
schwierig. Ich finde, die Lektüre hat
etwas Lustvolles.
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Ist die Sprache der Bibel denn noch
zeitgemäß?
Ich selbst mute sogar Konfirmanden die
Luther-Bibel zu. Dieses Arbeiten an den
sprachlichen Bildern und die Sprache
selbst, die nicht so klingt, wie wir sprechen, das hat was. Da ist eine andere
Kraft. Man muss aber auch schauen, dass
das Buch lesbar bleibt. Die Bibel in gerechter Sprache ist da ein wichtiger Beitrag, um die Dimension der Geschlechtergerechtigkeit einzubringen. Es wäre blöd,
wenn die Leute die Bibel deshalb nicht
zur Hand nähmen, weil sie mit dieser
Sprache nicht mehr vertraut sind.
Zum Handwerk: Wie bereiten Sie
eine Predigt vor?
Ich gehe mit dem Hund spazieren. Ganz
praktisch: Ich habe da ein Bibelwort und
dann denke ich da einfach mal so drüber
nach. Ja, so einfach ist es doch. Ich gucke
dann: Was springt mich da an und lasse
mich von den Bibelworten einfach irritieren. Zum Beispiel hier: “Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen
hat zu Gottes Lob.” Dazu habe ich – als
Kontrapunkt – Versatzstücke aus der Predigt von Olaf Latzel zitiert. Gleich drei
Mal und auch noch in seinem Duktus.
Das waren natürlich harte Einschnitte!
Eine starke Inszenierung.
Brauchen Bibeltexte immer eine historische Einordung? Greifen Sie zum
Geschichtsbuch?
Geschichten aus dem Neuen Testament,
wie die von Paulus, die habe ich drauf.
Beim Alten Testament fragt man sich
dann schon manchmal: Verdammte Socke,
wieso ist das so krass? Warum haben wir
so viele Geschichten, wo “der Bann zu
vollziehen ist an den Völkern”, wo “alles,
was atmet, getötet werden soll”? Das
muss man einordnen. Das ist dann richtig
Arbeit, damit ich da auch keinen Verriss
draus mache.
Gibt es auch Stellen, die uns heute
nichts mehr bringen?
Klar: Bei der Offenbarung oder der Apokalypse, dafür muss man schon ein Faible
haben und ‚Krieg der Sterne’ gucken. Da
kann ich gar nichts mit anfangen. Aber
das ist eigentlich das Einzige dieser Art.
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Welche Haltung nehmen Sie bei
der Predigt ein?
Ich bin nicht derjenige, der den Leuten
sagt: "Da geht’s lang!" Ich versuche das
zu sagen, worüber ich mich gewundert
habe, wo ich gestaunt habe. Oder wo
ich deutlich widerspreche. Dabei lege ich
offen, dass ich das jetzt sage. Ich versuche mit dem Hörer in ein Gespräch einzutreten mit der Frage: Wie seht ihr das?
Welche Gefahr lauert dabei?
Wenn Du ein System im Kopf hast, wie
genau das mit den Bibelgeschichten geht
und das immer eins zu eins anwendest –
das geht schief. Die Kunst ist ja, sich irritieren zu lassen und diese Irritationen
auch zu benennen. Und wenn ich dann
etwas entdecke, was ich bis jetzt noch
nicht wahrgenommen habe, läuft es
richtig gut. Dann darf das auch etwas
sein, was mich in Frage stellt.
Das Argument “Das steht so in der Bibel”
ist also Quatsch?
Weil es da drin steht, hat es zunächst
mal viel Gewicht. Das würde ich ernst
nehmen. Es steht aber nicht immer nur
dieser eine Satz in der Bibel. Zum Beispiel
das erste Gebot: Ich bin dein Herr, dein
Gott, du sollst keine anderen Götter
neben mir haben. Damit ist ja nicht alles
gesagt. Damit ist nicht gesagt, dass es
nicht auch andere Wege zu diesem göttlichen Geheimnis gäbe. Es ist nur gesagt,
dass wir Christen es allein über diese
Grammatik, also Jesus Christus, hinbekommen. Und dann gibt es ja weitere
Textstellen über andere Religionen, die
man hiermit ins Gespräch bringen muss.
Für mich ist die Bibel ein Buch des Lernens – nicht des Lehrens. Sie ist immer
auf den Dialog ausgerichtet und versucht
immer zu überzeugen. Dazu gehören
dann auch Stellen, die sich – in guter
Weise – widersprechen, wo etwas noch
einmal ganz anders gesagt wird. Und
deswegen ist der Satz “Das steht so in
der Bibel” richtig und falsch zugleich.
Aber es ist doch die “Heilige Schrift”?
Braucht es da nicht mehr Respekt?
Man kann sie so lesen wie jedes andere
Buch. Ohne im Kopf zu haben: Das ist
was ganz, ganz Heiliges. Die Geschichten
ziehen uns in ihre Welt hinein, obwohl
ich nichts damit zu tun hatte. Da können
sich die Leserinnen und Leser einfach
irritieren lassen.
Woran merken Sie, ob eine Predigt
ankommt?
Im guten Sinne ist das ein Spiel mit Inszenierung. Obwohl wir uns nicht mit
guten Schauspielern vergleichen können.
Ob dieses spielerische In-Kontakt-Kommen funktioniert, merke ich an den
Blickkontakten, die zu den Hörern entstehen. Für mich ist entscheidend, ob ich
richtig Lust beim Predigen habe. Wenn
ich das spüre, kann es eigentlich nicht
schief gehen.
Foto: Karsten Klama
Das Gespräch führte
Karsten Klama
Die Bibel in gerechter Sprache
ist eine neue Übersetzung der
biblischen Schriften aus den
ursprünglichen Sprachen ins
Deutsche, die übrigens auch in
der Friedensgemeinde verwendet wird. In den Jahren 2001
bis 2006 entwickelten 40 weibliche und 12 männliche Bibelwissenschaftler diese pointierte
Ergänzung zur klassischen Bibelübersetzung. Sie berücksichtigt
neben der sprachwissenschaftlichen Diskussion auch Erkenntnisse der feministischen Theologie, des jüdisch-christlichen Dialogs, der Sozialethik und der
Befreiungstheologie.
www.bibel-in-gerechter-sprache.de
Die Evangelische StudierendenGemeinde (ESG) wendet sich an
Studierende der Universität und
der Hochschulen in Bremen. In
der ESG steht die Gemeinschaft
im Mittelpunkt. Die jungen Menschen versuchen, Studierenden
aus aller Welt ein zweites Zuhause
zu ermöglichen. Gläubig muss
man nicht sein, um mitzumachen.
Egal, welcher Religion jemand
angehört oder ob überhaupt einer
Glaubensgemeinschaft: Die ESG
heißt in der Parkstraße jeden
willkommen.
www.esg-bremen.de
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Foto: Karsten Klama
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Versteckspiel.
Salafisten bemänteln ihre Untaten mit “Glaubensüberzeugungen”. Dieser Trick
aber ist nicht neu, er hat auch im angeblich “christlichen Abendland” Tradition.
Schließlich sind es nicht immer bloß die Anderen, die alles falsch machen.
Ein Beispiel aus Europa.
Seit mehr als 100 Jahren wird um
Nordirland gekämpft. “Ulster”, wie die
Briten die Provinz um Belfast nennen,
solle weiterhin zu Großbritannien gehören, meinen die einen. Sie werden
kurzschlüssig "Protestanten" genannt.
Die “Katholiken” dagegen wünschen
sich die Region als Teil von Irland.
Ein religiöser Konflikt ist dies jedoch eigentlich nicht, da sind sich die meisten
Analytiker einig, vielmehr ein ethnischer.
Hinter allem stünden eher wirtschaftliche
und politische Interessen: es gehe um
Armut und Reichtum, um Selbstbestimmung und Kolonialismus. Der Konflikt
sei allerdings so lange religiös aufgeladen
worden, dass eine Lösung nun schwer
falle. Inzwischen sind beide Seiten in
einen Friedensprozess eingebunden worden, die Lage hat sich spürbar entspannt.
Dennoch ziehen sich auch heute noch die
Narben sichtbar durch die Stadt Belfast.
Wie einst durch Berlin zieht sich quer
durch Belfast bis heute eine Mauer mit
Stacheldraht. Der vermeintlich “protestantische” Teil der Shankill Road wird so
von den "katholischen" Nachbarn getrennt. Sobald erneut Straßenkämpfe
aufflackern, wird die Straße mittels elektronischer Tore abgesperrt.
Fotos: Bernd Klingbeil-Jahr
Hinschauen
Über den Missbrauch von Weltanschauungen.
Beide Konfliktparteien neigen dazu, die
eigenen toten Kämpfer als “Märtyrer”
zu überhöhen. Zahlreiche Wandbilder
verherrlichen den Krieg in Form von
Ikonen. “Mit Gott für Ulster” steht auf
einer Wand, die eine Gruppe von bewaffneten Terroristen ehrt, die für den
Verbleib in Großbritannien starben. Ähnlich geht es auf “katholischer Seite” der
Shankill Road zu: auch hier jede Menge
vermeintliche Heiligenbilder.
Auf unserem Rundgang treffen wir auf
ein Gebäude, das zum Hochsicherheitstrakt ausgebaut wurde. Bei näherem
Hinsehen stellt es sich als ein Kindergarten heraus. Offenbar wird er von Kindern
aus beiden Wohnquartieren besucht,
und könnte daher Angriffen ausgesetzt
sein. Auch dies ist eine abendländische
Erfahrung des Jahres 2015.
Übrigens: Wer jetzt meint, es seien vor
allem die Religionen, die ein Gewaltpotenzial in die Welt trügen, könnte irren.
Es sei daran erinnert, dass an der Wiege
der modernen Demokratie einst die
Guillotine stand. Die Französische Revolution, die für “Freiheit, Gleichheit und
Brüderlichkeit” eintrat, kippte schnell in
ein Terror-Regime um. Und die Idee des
Sozialismus hatte eine gerechtere Gesellschaft zum Ziel, kostete unter Stalin und
Mao aber Millionen Menschen das Leben.
Von den zahlreichen nationalen Bewegungen und deren breiter historischer Blutspur wollen wir besser gar nicht weiter
sprechen.
Erfahrungsgemäß ist wohl davon auszugehen, dass nahezu jede Weltanschauung dunkle Flecken mit sich führt, mindestens aber nicht davor geschützt ist,
für ganz andere Zwecke ausgenutzt zu
werden. Hier heißt es wohl: stets selbstkritisch bleiben und den Balken vor
dem eigenen Kopf zu suchen statt stets
nur den Splitter im Auge des anderen,
meint Ihr
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
Hinschauen
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Besser machen.
Veränderung
Friedensgemeinde als Versuchsfeld.
Sind Christinnen und Christen die besseren Menschen? Wohl kaum, denn sie sind
ja grundsätzlich in dieselben alltäglichen Notwendigkeiten und Widersprüche verwickelt wie alle anderen auch. Und aus Verstrickungen wie beispielsweise einer zunehmend ungerechten Weltwirtschaft kann man sich individuell nur schwer lösen.
In der Gemeinschaft mit anderen aber lassen sich durchaus Zeichen setzen. Und so
kann auch eine Kirchengemeinde zu einem “hemmungslosen Kleinversuch” werden
- so nannte der Gesellschaftswissenschaftler Ulrich Beck jene Projekte, die die Welt
ein wenig besser machen wollen.
Offen evangelisch
Die Evangelische Friedensgemeinde versteht sich als Ort offener Begegnung mitten im lebendigen “Viertel”. Etwa 2000
Menschen aus allen Generationen nutzen
pro Woche Angebote und Räume der
Gemeinde für Begegnung und Austausch,
für das Nachdenken ebenso wie für das
gemeinsame Handeln. Ob in Gottesdienst
und Seelsorge oder Gruppen, von der
Kita bis zu Angeboten für Kulturinteressierte und ältere Menschen - immer geht
es auch darum, mehr Gemeinsinn zu entwickeln und einer zunehmenden Ausgrenzung und Vereinzelung von Menschen
entgegen zu treten.
Für Gerechtigkeit
In unserem gemeinnützigen Café Pax,
das von ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
betrieben wird, bieten wir zumeist fair
gehandelte Waren an, die den Produzenten in armen Ländern gerechten Lohn
verschaffen. Vieles wird auch umweltschonend hergestellt, was im Blick auf die
nachfolgenden Generationen nur gerecht
ist. Den Rest der Produktpalette beziehen
wir aus der Region, um den Nahbereich
zu stärken. Kuchen und Torten werden
vielfach von Schülerfirmen aus benachteiligten Stadtteilen Bremens gefertigt.
Die Friedensgemeinde ist aktiv beteiligt
an der Bildungsbrücke – Initiative für
Chancengleichheit im Viertel. Kinder
aus armen Familien finanzieren wir die
Nebenkosten der Schule und helfen bei
den Hausaufgaben, damit sie bessere
Chancen auf einen guten Bildungsabschluss haben. Daneben kooperieren wir
eng mit dem Kinderschutzbund, dem
Haus der Familie, dem MartinsClub, der
Janusz-Korczak-Stiftung und anderen.
Gemeinsam mit anderen Kirchengemeinden der Innenstadt unterstützen wir den
Bremer Treff für Menschen ohne Wohnung und solche, die sich einsam fühlen.
Die Perspektive weltweiter Gerechtigkeit
eröffnen die Aktion Brot für die Welt
und andere Projekte, die wir regelmäßig
unterstützen.
Für Frieden
Wir engagieren uns in mehreren Wohnheimen für Flüchtlinge, die aus Armutsund Kriegsgebieten zu uns kommen.
Ihnen soll geholfen werden, trotz teils
traumatischer Erlebnisse hier in Frieden
einen Neubeginn zu bewältigen. In Gottesdiensten und Aktionen fördern wir
Friedensprojekte, wie sie beispielsweise
die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
in Ländern durchführt, die sehr unter
dem deutschen Überfall im Zweiten Weltkrieg gelitten haben.
Dem Klimaschutz dient auch die umfassende energetische Sanierung, die wir in
den Jahren 2010-2013 umgesetzt haben.
Durch konsequente Wärmedämmung,
eine intelligente Lichtsteuerung und eine
computerbasierte Heizungsregelung konnten zwei Drittel des bisherigen Energieverbrauchs eingespart werden - ein geradezu sensationelles Ergebnis für unser
Modellprojekt, das von der Bremischen
Evangelischen Kirche ermöglicht wurde.
Für den sozialen Zusammenhalt
Für die Bewahrung der Schöpfung
Die Bürgersolaranlage Friedensgemeinde
auf dem Dach des Gemeindehauses produziert mehr klimafreundlichen Strom als
im gesamten Gebäudekomplex (Kirche,
Gemeindehaus und Kita) überhaupt verbraucht wird. Wir betreiben sie gemeinsam mit der Umweltorganisation BUND
und Familien aus der Nachbarschaft, die
hier Geld angelegt haben.
Gemeinsam mit dem Ortsamt Mitte/
Östliche Vorstadt und dem Haus im
Viertel der Bremer Heimstiftung arbeitet
die Friedensgemeinde daran, alle, die
für ein lebenswertes "Viertel" eintreten,
regelmäßig zusammenzubringen: beim
jährlichen gemeinsamen Essen unter
dem Titel Das Viertel isst… oder im
Bürgerbeteiligungsverfahren zum Hulsberg-Quartier.
Immer geht es um das, was schon vom
Propheten Jeremia empfohlen worden
war: “Suchet der Stadt Bestes”.
Bernd Klingbeil-Jahr, Pastor
Veränderung
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Erdöl-eine Frage von Macht und Armut.
ÖlBiographien
Ausstellung und Debatten in der Friedenskirche.
Wir alle benutzen (auch ohne Auto zu fahren oder Plastiktüten anzunehmen)
täglich Produkte, in denen Erdöl enthalten ist: seien es Eimer, Fensterrahmen, CDs,
Medikamente, Kosmetika, Kabel, Handys oder Nahrungsmittel.
Die Dörfer sind von den Ölförderanlagen
regelrecht umzingelt
Das Erdöl kommt aus dem Ausland hierher, zum Beispiel aus dem afrikanischen
Land Tschad. Es wird dort vom ESSOKonsortium gefördert, das sich aus den
Marken Exxon, Texaco und Petronas zusammensetzt. Den betroffenen Familien
wurden Entschädigungen zugesagt:
Schulen, Gesundheitsstationen, Umschulungen oder Bargeld. Die Ausstellung
“Ölbiographien” dokumentiert, was aus
den Versprechungen der westlichen
Konzerne geworden ist.
Die lebensgroßen Porträts dokumentieren, wie sich das Leben der Betroffenen
im Tschad durch die Erdölförderung
verändert hat. Die Betroffenen selbst
melden sich mit ihrer Lebensgeschichte
zu Wort. Sie sind BäuerInnen, Dorfälteste,
arbeiten beim Radio oder in der Krankenstation - und fordern ein Leben in Würde.
Die Ausstellung unterstützt die Arbeit
der Partner in der Erdölregion im Süden
des Tschad, die sich für die Wahrung der
Rechte der lokalen Bevölkerung einsetzen.
Dem Esso-Konsortium wurde die Ausstellung 2011 vorab zugesandt. Es kündigte
rechtliche Schritte dagegen an, welche
aber bis heute offenbar nicht vorangekommen sind. Der Kampf der Geschädigten um ihre Rechte geht weiter.
Auguste Djinodji,
traditioneller Chief:
Seit Jahren leben wir in einem
Alptraum, jetzt wachen wir auf
und wehren uns
“Erdölbiographien”
Eine Ausstellung
für Rohstoffgerechtigkeit
vom 22. Sept. - 06. Okt. 2015
Öffnungszeiten: montags, dienstags,
donnerstags 10.00 - 12.00 Uhr,
mittwochs und donnerstags auch
15.00 - 19.00 Uhr, sowie sonntags nach
den Gottesdiensten (12.00 - 13.15 Uhr)
Begleitend zur Ausstellung finden weitere
Veranstaltungen in der Friedensgemeinde statt:
• Vortrag
“Öl Macht Armut – Erdölförderung
im Tschad”
Andreas Dieterich,
Referent Zivile Konfliktbearbeitung
(Brot für die Welt, Berlin)
Dienstag, 22. Sept., um 19.30 Uhr
Napoleon Sangmbaye: Dieses Jahr wächst hier nicht mal mehr Hirse, der Boden ist kaputt
Erdölreich und dennoch arm:
Seit Beginn der Erdölförderung vor 12
Jahren hat der Tschad mehr als 7,9 Mrd.
EURO eingenommen. Doch die Bevölkerung verharrt in Armut. Der Lebensstandard ist weiter gesunken: der Tschad
steht im aktuellen Index für menschliche
Entwicklung der UNO auf Platz 184 von
186. Die Weltbank wollte aus der Erdölförderung im Tschad ein Modellprojekt
machen. Erdölreichtum sollte zu Armutsreduzierung und Entwicklung führen.
Warum ist das Projekt gescheitert?
Welche Rolle spielt die Bundesregierung
als bedeutender Anteilseigner der Weltbank? Was können wir als Verbrauchende tun?
• Gottesdienst zur Ausstellung
“Erdölbiographien”
Der Fluch des Reichtums
Sonntag, 27. September, 11.00 Uhr
• Begegnung und Gespräch
“Vom Nordkap bis zur Klimakonferenz
in Paris”
Teilnehmende des “Ökumenischen
Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit”
besuchen die Friedensgemeinde am
Freitag, 02. Okt., um 15.00 Uhr
Im Dezember 2015 werden sich 194
Staaten in Paris zum Welt-Klimagipfel
treffen, um hoffentlich erfolgreiche
Schritte zur Eindämmung der negativen
Folgen des Klimawandels zu vereinbaren.
Die Klimaplattform der Kirchen und
Werke hat dazu zu einem Pilgerweg eingeladen, der vom Nordkap nach Paris
führen wird. Die FußgängerInnen kommen dabei auch durch Bremen und besuchen die Erdölausstellung in der Friedenskirche. Außerdem werden Ergebnisse
des ökumenischen Jugendaustauschs der
Norddeutschen Mission (Ghana/Togo/
Deutschland) zu Globalisierung und
Klimagerechtigkeit öffentlich vorgestellt.
Angela Hesse,
Diakonisches Werk/
Aktion “Brot für die Welt” in Bremen
Begegnen Sie den Pilgernden oder gehen
Sie selbst mit: www.klimapilgern.de
Weitere Infos:
Angela Hesse
[email protected]
Tel. 0421-163840
ÖlBiographien
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Unsere Gottesdienste
16
Mai
2015
03
11.00 Uhr Familiengottesdienst
10
11.00 Uhr Themengottesdienst
zum 70. Jahrestag der
Befreiung vom Faschismus
Musik:
Clara Donata Höck (Gesang)
Johannes Lenz (Klavier/Orgel)
17
11.00 Uhr Gottesdienst
24
11.00 Uhr Pfingsten
Musikalischer Gottesdienst
mit Abendmahl
Musik:
Johannes Lenz
31
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastorin Ulrike Hardow
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
und Jugendgruppe
Pastor Rüdiger Kunstmann
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
Pastor i.R. Rolf Sänger-Diestelmeier
Jun
2015
07
11.00 Uhr Familiengottesdienst
mit dem Kinderchor
Leitung: Markus Kaiser
14
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Volkhard Leder
21
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
28
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
Lars Ackermann
(Prädikant)
Jul
2015
05
11.00 Uhr Familiengottesdienst
Pastorin Ulrike Hardow
mit der Verabschiedung der Kita-Leiterin
Sylke Hennigsen, anschließend Empfang
11
17.00 Uhr Sommerfest
(siehe S. 30 in diesem Heft!)
12
11.00 Uhr Gottesdienst
Konfirmandinnen und
Konfirmanden berichten
aus ihrer Projektarbeit
19
11.00 Uhr Familiengottesdienst
Verabschiedung der künftigen
Schulkinder aus der Kita
und
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr,
Lars Ackermann
und Konfirmanden
Pastorin Ulrike Hardow
18.00 Uhr Sommerkonzert
der Kantorei der Friedensgemeinde
Leitung: Johannes Lenz
Sommerpause
vom 23. Juli - 02. September 2015.
Während der Sommerferien finden in der Friedenskirche keine Gottesdienste statt,
das Gemeindehaus ist geschlossen. Die Gemeinde ist in dieser Zeit eingeladen, an
den Gottesdiensten der benachbarten St. Petri-Domgemeinde teilzunehmen:
jeden Sonntag um 10.00 Uhr im Bremer Dom.
Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich auf Dienstreisen
oder im Urlaub, damit sie anschließend wieder mit frischen Kräften für Sie da sein
können. Für Trauerfeiern ist für Vertretung gesorgt (bitte die Aushänge und
telefonischen Hinweise beachten!).
Unsere Gottesdienste
Sa.
17
Unsere Gottesdienste
18
Sep
2015
Sa.
05
09.00 Uhr Gottesdienst
zur Einschulung
der neuen Schulkinder
06
11.00 Uhr Familiengottesdienst
13
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
20
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
27
11.00 Uhr Themengottesdienst
Angela Hesse
zur Ausstellung “Ölbiographien”
(Brot für die Welt),
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
anderer Tag!
andere Uhrzeit!
Pastorin Ulrike Hardow
Lars Ackermann,
(Prädikant)
Okt
2015
04
11.00 Uhr Erntedankfest
Pastorin Ulrike Hardow
Familiengottesdienst
mit dem Kinderchor, Leitung: Markus Kaiser,
zur Begrüßung der neuen Kinder in der Kita und
der neuen Kita-Leiterin Lorena Leschke-Jendrtzok
11
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
Okt
2015
18
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Volkhard Leder
25
11.00 Uhr Gottesdienst
Pastor Rüdiger Kunstmann
Nov
2015
01
11.00 Uhr Familiengottesdienst
08
11.00 Uhr Gottesdienst
15
11.00 Uhr Friedenssonntag
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
Musikalischer Gottesdienst
mit Abendmahl.
Es singt die Kantorei der Friedensgemeinde
unter der Leitung von Johannes Lenz
22
11.00 Uhr Totensonntag
Gottesdienst mit Abendmahl
zum namentlichen Gedenken
der Verstorbenen
29
11.00 Uhr 1. Advent
Gottesdienst
Pastorin Ulrike Hardow
mit Kita
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
Pastorin Ulrike Hardow
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
Unsere Gottesdienste
19
Die Gemeinde lädt ein
20
Regelmäßige Gruppen und Treffen.
für Kinder
Kita (Lessingstr. 12A)
Die Friedensgemeinde unterhält eine der größten
Kindertageseinrichtungen in Bremen. Zusätzlich
werden dort weitere Freizeitaktivitäten angeboten.
Leitung:
Sylke Hennigsen (bis Juli),
Lorena Leschke-Jendrtzok
Tel. 70 68 86
Kinderchor
Megumi Ishida-Hahn
- mittwochs: 15.15 - 15.45 Uhr (Altersgruppe ab 4 Jahre)
(Vertretung: Markus Kaiser)
- donnerstags: 16.15 - 16.45 Uhr (Altersgruppe 4-5 Jahre)
Tel.: 7 42 42
- donnerstags: 17.00 - 17.45 Uhr (Altersgruppe ab 6 Jahre)
In allen Gruppen werden neue Sänger und Sängerinnen gerne aufgenommen.
Kindergruppe Samsolidam (für 8 bis 11-Jährige)
Lars Ackermann
- donnerstags: 16.15 - 17.30 Uhr
als feste Gäste im Haus:
Kinderschutzzentrum Bremen (Humboldtstr. 179)
Tel. 240 112 10
für Jugendliche
Konfirmandennachmittag
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
- dienstags 15.00 - 19.00 Uhr
Offener Jugendtreff
Jugendteam
- dienstags 16.00 - 21.00 Uhr
Jugendgruppe
Lars Ackermann
- dienstags 19.00 Uhr
Hausaufgabenhilfe
kostenlos und kompetent
- mittwochs 15.00 - 17.00 Uhr (außer in den Schulferien)
als feste Gäste im Haus:
Martinsclub-Jugendgruppe
Herr Arnold
Frau Neumann
Herr Jahn
Stefanie Büsching, Tel. 53 74 750
für Erwachsene
Lebensberatung - offen für alle
donnerstags 17.00 - 18.30 Uhr
(außer in den Schulferien)
Café Pax
- mittwochs und donnerstags 15.00 - 19.00 Uhr
- sonntags 12.00 - 13.15 Uhr
- immer zu den Bundesligaspielen des SV Werder Bremen
Das Café-Team freut sich über Verstärkung,
Interessierte können sich im Gemeindebüro melden.
Petra Reinhardt,
Bernd Klingbeil-Jahr,
Ulrike Hardow
Café-Team, Tel. 7 42 42
für Erwachsene
Vormittagskino
jeden 2. Donnerstag im Monat um 10.00 Uhr im Gemeindesaal, Eintritt frei
Arbeitslosenfrühstück
jeden Donnerstag von 10.30 - 12.00 Uhr
Erwachsenenchor
donnerstags 19.30 - 21.30 Uhr
Megumi Ishida-Hahn
(Vertretung: Johannes Lenz)
Seniorennachmittag
Pastorin Ulrike Hardow
Besuchsdienst - wer hat Freude daran,
Pastorin Ulrike Hardow
jeden Donnerstag um 15.00 Uhr
ältere oder erkrankte Menschen im Viertel aufzusuchen?
Ökum. Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK)
Jeden 1. und 3. Freitag im Monat um 19.00 Uhr
Übertragung der Werder-Spiele
Hubert, Tel. 792 92 90
Volkmar, Tel. 349 87 05
Café-Team
Immer dann, wenn Werder in der Bundesliga spielt
Redaktionsgruppe für das Gemeindeblatt
Pastor Bernd Klingbeil-Jahr
trifft sich auf Absprache
Bildungsbrücke - Initiative für Chancengleichheit im Viertel
trifft sich auf Absprache
Lars Ackermann
Glaubenskurs
Pastorin Ulrike Hardow
Umwelt-AG
Uli Meine, Tel. 704405
trifft sich auf Absprache
trifft sich auf Absprache
Werkstatt Gottesdienst
Heiner Cordes
trifft sich auf Absprache
Die Friedensgemeinde unterstützt den Bremer Treff, die kirchliche Begegnungsstätte für Menschen in materiellen, körperlichen und seelischen Notlagen.
Der Bremer Treff ist zu finden am Rande des Schnoorviertels, Altenwall 29
(Ecke Tiefer). Er ist dienstags bis freitags von 17.00 - 21.00 Uhr geöffnet
sowie sonnabends von 16.00 - 22.00 Uhr.
als feste Gäste im Haus:
Bremer Chorwerkstatt
Besselstraßenchor
VHS Chorprojekte
Humboldt-Forum
Theatergruppe
Gewaltfreie Kommunikation
VHS Deutschkurse
Rosa Tanzende
Chor Chorifeen
Anja Völzke-Fischer, Tel. 49 197 13
Gisela Tamm, Tel. 794 02 46
Andrea Hansen, Tel. 361 3656
Pastor/inn/en-Gesprächsrunde
Hr. Skiba, Tel. 0172-60 026 41
Tilman Welzel, Tel. 27 44 86
Ricarda Knabe, Tel. 36118165
Fr. Bankowsky, Tel. 3467733
Fr. Bodendieck, Tel. 2776150
21
Die Gemeinde lädt ein
Regelmäßige Gruppen und Treffen.
Gut zu wissen
22
Nachrichten.
Sonnenernte und Klimaschutz.
Es gab ja Zeiten, da galten die Förderer umweltfreundlicher Energieproduktion als
“Spinner” und “Phantasten”. Mit Sonne und Wind könne man doch nicht einen
modernen Industriestaat versorgen, lautete ein weit verbreitetes Vorurteil, besonders
in Norddeutschland sei die Zahl der Sonnenstunden viel zu gering. Wie man sich
doch irren kann!
Die “Bürgersolaranlage Friedensgemeinde” auf dem Dach des Gemeindehauses fährt
regelmäßig reiche Ernte ein. In viereinhalb Jahren wurde hier klimafreundlicher Strom
im Umfang von etwa 110.000 Kilowattstunden produziert – und entsprechend der
schädliche Ausstoß von Kohlendioxid vermieden. Auch im Jahr 2014 lag die Sonnenausbeute erneut deutlich über den durchschnittlichen Erwartungen. “Gern kann es
so weiter gehen”, meinen auch die 35 Familien aus der Nachbarschaft, die mit ihren
finanziellen Einlagen die Anlage gemeinsam mit der Umweltorganisation BUND und
der Friedensgemeinde ermöglicht haben.
Leider sind jedoch die Pläne, eine weitere Anlage zu installieren, vorerst durch politische Rahmensetzungen unmöglich geworden. Denn neuerdings rechnet sich eine
Photovoltaik-Anlage nur dann, wenn der Strom größtenteils sogleich vor Ort verbraucht wird. Weil aber Kita und Gemeindehaus während der Sommerferien zeitweise
geschlossen sind, ist ein Eigenverbrauch dann nur bedingt möglich. Schade!
Vielleicht aber wird es bald andere Rahmenbedingungen oder moderne SpeicherTechnologien geben - so würden weitere Sonnenenergie-Anlagen möglich. Alternativ
prüfen wir derzeit die Möglichkeit, die alte Heizungsanlage durch ein umweltfreundliches Block-Heiz-Kraftwerk im Kirchenkeller zu ersetzen. Auf diese Weise ließen sich
Wärme und Strom gleichermaßen klimaschonend gewinnen.
In jedem Falle aber hat sich der Aufwand, den wir mit der energetischen Sanierung
unserer Gebäude in den letzten Jahren betrieben haben, längst sehr gelohnt. Sogar
Fachleute nennen das Ergebnis “sensationell”: die Emission von Klimagasen konnte
um nahezu 70% (!) reduziert werden.
Bernd Klingbeil-Jahr
Jetzt anmelden zum Konfirmandenunterricht.
Bemerkenswert viele Jugendliche entscheiden sich für den Konfirmandenunterricht.
Wegen des großen Interesses ist es um so wichtiger, sich rechtzeitig anzumelden.
Dies ist ab sofort im Gemeindebüro möglich. Gewöhnlich beginnen diejenigen Jugendlichen mit dem Unterricht, die nach den Sommerferien die 7. Schulklasse besuchen
werden. Der neue Kurs beginnt im September und bereitet auf die Konfirmation
2017 vor. Wöchentlich findet eine 60-minütige Unterrichtsstunde statt. Ein gemeinsames Wochenende sowie Freizeiten ergänzen dieses offene Bildungsangebot
unserer Gemeinde.
Eine Vereinbarung mit der Bildungssenatorin sieht vor, dass alle Schulen die Jugendlichen am Dienstagnachmittag für den Konfirmandenunterricht freistellen.
Für den neuen Kurs ist bislang der Termin dienstags von 16.30 bis 17.30 Uhr reserviert.
Sollten wieder sehr viele Anmeldungen eingehen, wird eine weitere Gruppe dienstags
von 17.45 bis 18.45 Uhr angeboten. Herzlich willkommen!
Lars Ackermann und Bernd Klingbeil-Jahr
Nachrichten.
FÖRDERVEREIN
Info-Veranstaltung
zum Thema “Pflege”.
Friedensgemeinde
Am Mittwoch, 10. Juni, um 17.00 Uhr
bieten wir eine kostenlose und neutrale
Beratung für Pflegebedürftige und ihre
Angehörigen. Es informiert Frau Berger
vom Pflegestützpunkt.
Herzliche Einladung dazu!
Ulrike Hardow
Förderverein Friedensgemeinde Bremen e.V.
(eingetragen im Vereinsregister Amtsgericht Bremen
unter VR 6431, der Verein ist gemeinnützig)
Hiermit erkläre ich mich bereit, den Förderverein
Friedensgemeinde Bremen e.V. finanziell zu unterstützen.
Sommerlicher Tagesausflug
für Seniorinnen und Senioren.
Vorname...........................................................................
Am Donnerstag, 16.Juli, fahren wir mit
dem Reisebus nach Bad Zwischenahn.
Wir starten um 13.30 Uhr.
In Bad Zwischenahn wollen wir die
Blütenpracht im “Park der Gärten” genießen und Kaffee trinken.
Gegen 19.00 Uhr sollten wir dann wieder zu Hause sein. Eingeladen sind besonders die Senioren und Seniorinnen
aus unserer Gemeinde. Gönnen Sie sich
einen schönen Nachmittag in netter
Gesellschaft!
Name................................................................................
Straße...............................................................................
PLZ/Ort............................................................................
Ich zahle:
12,- Euro ❑
vierteljährlich
❑
20,- Euro ❑
halbjährlich
❑
50,- Euro ❑
jährlich
❑
Euro ....................................
bitte Coupon hier abtrennen
IBAN*
✂
Der Kirchenchor der Friedensgemeinde
wird am Sonntag, 19. Juli, um 18.00 Uhr
unter der Leitung von Johannes Lenz
ein Konzert geben.
❑
Ich ermächtige den Förderverein Friedensgemeinde
Bremen e.V., Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut
an, die vom Förderverein Friedensgemeinde Bremen e.V.
auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen.
Glaubenskurs.
Sommerkonzert.
monatlich
anderer Betrag
Kostenbeitrag 16,- EUR,
Anmeldung im Gemeindebüro
(Tel. 74242)
Ulrike Hardow
Basiswissen über den christlichen Glauben können Interessierte an 6 Abenden
gemeinsam erwerben.
Der erste Abend der Reihe wird am
Dienstag, 14.April, um 19.00 Uhr stattfinden. Weitere Termine werden dann
verabredet. Willkommen!
Ulrike Hardow
6,- Euro ❑
BIC*
Unterschrift......................................................................
Bremen, den....................................................................
(Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch)
*) IBAN und BIC finden Sie auf Ihrem Kontoauszug oder auf
Ihrer Sckeckkarte
Nachrichten.
FÖRDERVEREIN
Vormittags-Kino.
Friedensgemeinde
Seit einiger Zeit wird jeden zweiten
Donnerstag im Monat der Gemeindesaal vormittags zum Kinosaal. Es wird
nicht voll abgedunkelt, der Ton ist nicht
zu laut und natürlich darf der Kinderwagen auch mit rein.
Zusätzlich wird eine Spielecke aufgebaut.
Selbstverständlich ist dies nicht nur ein
Angebot für Familien, sondern für alle
Kinointeressierten. Der Eintritt ist frei.
Beginn jeweils um 10.00 Uhr.
Förderverein Friedensgemeinde Bremen e.V.
(eingetragen im Vereinsregister Amtsgericht Bremen
unter VR 6431, der Verein ist gemeinnützig)
Vorsitzender: Bernd Klingbeil-Jahr, Pastor
Stellvertreter: Lars Ackermann, Sozialpädagoge
Kassenwart: Ulrich Meine, Lehrer
BIC:
IBAN:
Bank:
GENODEF1EK1
DE81 5206 0410 0006 4127 69
Evangelische Bank
Termine und Filme:
11.06. Gott ist tot
09.07. Inklusion - Gemeinsam anders
10.09. Die Reise des jungen Che
08.10. Evil
Lars Ackermann
Kostenlose Hausaufgabenhilfe.
Die Friedensgemeinde bietet seit einiger
Zeit Hausaufgabenhilfe für Schülerinnen
und Schüler an. Jeden Mittwoch von
15.00 Uhr bis 17.00 Uhr (außer in den
Schulferien). Das Angebot ist kostenlos,
man muss sich nicht anmelden - kann
einfach im “Café Pax” vorbeikommen.
Es richtet sich an Schüler/Innen aller
Altersstufen und Schulformen, auch an
die, deren Muttersprache nicht Deutsch
ist. Das Hausaufgabenhilfe-Team besteht aus 3 Lehrern im Ruhestand:
Ihre Bereitschaft, Förderer zu werden,
senden Sie bitte an das Gemeindebüro der
Förderverein Friedensgemeinde
Colmarer Str. 12
28211 Bremen
Für Ihre Unterstützung danken wir herzlich!
✂
oder an den
bitte Coupon hier abtrennen
Friedenskirche Bremen
Humboldtstr. 175
28203 Bremen
- Herr Arnold
- Frau Neumann
- Herr Jahn
Weitere Infos: im Gemeindebüro (Tel. 74242)
Humboldtstraße 175, 28203 Bremen
Förderverein unterstützt soziale Arbeit.
FÖRDERVEREIN
Friedensgemeinde
Längst ist das Gemeindehaus der Friedenskirche zu einem zentralen Begegnungsraumim “Viertel” geworden. Bis zu 2000 Menschen pro Woche aus allen Generationen
nutzen es als einen offenen Ort für Begegnung und Gespräch, für gemeinsames
Nachdenken, Gestalten und Handeln. Dass wir unser Haus öffnen können für die
Aktivitäten und Interessen so vieler unterschiedlicher Menschen – daran hat auch
der Förderverein der Friedensgemeinde großen Anteil.
Die Friedensgemeinde will für die Menschen im Stadtteil da sein, gleich welcher
Religion und Herkunft sie sein mögen. In Gottesdiensten und in der Lebensberatungsstelle, die offen ist für alle, die ein offenes Ohr suchen. In Konzerten, Seminaren,
Projekten und Ausstellungen zu aktuellen Themen. In Gemeindegruppen, in der
Kita, der Jugend- und Stadtteilarbeit, im Besuchsdienst für Senioren: Immer geht es
um das Eintreten für Gemeinsinn, um das Knüpfen eines sozialen Netzes, um das
Zusammenwirken gegen die Vereinzelung und Ausgrenzung von Menschen.
Mittelpunkt des offenen Hauses ist das “Café Pax”. Dies ist kein gewerblicher Betrieb,
der Einnahmen erzielen soll, im Gegenteil: der “Gewinn” liegt im Zwischenmenschlichen. Hier engagieren sich auch viele Ehrenamtliche, damit viele andere sich freundlich willkommen wissen, damit auf vielfältige Weise immer neu Gemeinschaft entstehen kann. Das Arbeitslosenfrühstück nutzt das Café ebenso wie die vielen Kinder
und Eltern, die sich hier im Winter sonntags zum offenen Familientreff einfinden.
Hunderte Fußballinteressierte sehen gemeinsam die Spiele des SV Werder, Diskussionsveranstaltungen und Eltern-/Kind-Gruppen finden hier ihren Rahmen.
Unsere Kooperationspartner wie die “Bildungsbrücke”, der Kinderschutzbund, das
“Haus der Familie”, der MartinsClub, das Ortsamt und viele Kulturinitiativen nutzen
das Café Pax ebenfalls.
Aber das Angebot ist immer wieder auch durch finanzielle Engpässe bedroht. Es ist
ein Gemeinschaftswerk. Darum braucht es den Förderverein Friedensgemeinde:
Er sorgt dafür, dass für die Ausstattung, den Betrieb sowie für Personal ausreichend
Mittel bereitstehen, damit dieser lebendige Raum auch in Zukunft offen steht. Der
Förderverein bietet allen, die das offene Begegnungszentrum gern unterstützen oder
für sich nutzen, eine Möglichkeit, ihren Beitrag zum Erhalt des Angebots zu leisten.
Hier können Sie sehr direkt helfen, denn die Spenden kommen ohne jeden Abzug
unserer konkreten Arbeit zu Gute.
Jede Spende, am besten regelmäßig, hilft uns ein Stück weiter auf dem Weg zum Ziel.
Am einfachsten ist es, wenn Sie uns mit der auf Seite 23/24 abgedruckten Einzugsermächtigung erlauben, regelmäßig einen festen Betrag von Ihrem Konto an den
Förderverein der Friedensgemeinde zu übertragen.
Für Ihre Spende bekommen Sie selbstverständlich eine steuerlich abzugsfähige
Spendenquittung. Denn der “Förderverein Friedensgemeinde Bremen e.V.” ist als
gemeinnützig anerkannt. Für jede Unterstützung danken wir herzlich!
Bernd Klingbeil-Jahr
Gut zu wissen
25
Nachrichten.
26
Kommen und gehen.
Im Wandel
Abschied und Neuanfang in der Kita.
Am 31. Juli beendet Sylke Hennigsen nach 34 Jahren in unserer Kita ihren Dienst.
Seit 1981 arbeitete sie zunächst als Gruppenleiterin und seit 1991 ist sie in der
Leitung tätig.
Was sie gerne hinter sich lässt.
• Die Arbeit im sozialen Bereich steht
immer zwischen Anspruch und Wirklichkeit, zwischen Idealen und den verschiedenen Zwängen der Finanzen und
administrativen Vorgaben. Der Spagat
ist manchmal schwer auszuhalten.
• Der spürbar zunehmende Fachkräftemangel.
Was sie geschätzt hat.
• Das große Vertrauen der Eltern zu
den Mitarbeitenden der Kita.
• Viele Eltern unterstützen die Arbeit in
der Kita mit großem Engagement.
• Die Möglichkeiten und Chancen bei
der Arbeit sind vielfältig: Die stetige
Weiterentwicklung der pädagogischen
Konzeptionen, der Umbau und die
Erweiterung der Kita, die Integrationsarbeit, der Lerngarten, das waren
große Herausforderungen mit guten
Ergebnissen.
Kind: “Ich will mehr...”
Sylke: “Kennst du das Zauberwort?”
Kind nach kurzem Nachdenken:
“Hokus Pokus!”
“Bist Du ein Mensch
oder eine Oma?”
Was sie vermissen wird.
• Vor allem die Kinder! Sylke Hennigsen
macht es immer viel Freude, Kinder zu
beobachten und mit ihnen im Kontakt
zu sein, zu spüren, was sie berührt und
beschäftigt, wie sie miteinander spielen,
Fragen stellen, wie sie ihre Umwelt entdecken und mit ihr umgehen.
Wahrzunehmen, wie freudig und optimistisch sie in die Welt blicken, war für
sie immer eine große Bereicherung.
• Die Begegnung und Zusammenarbeit
mit Eltern, der konstruktive Austausch
und ihre Hilfsbereitschaft.
• Das lebendige wertschätzende Miteinander mit allen Mitarbeitenden der Kita.
• Im Team gibt es ein anregendes Miteinander. Alle bringen sich mit ihren
Kompetenzen ein. Bei den Planungs- “Ich bin so froh, dass ich
tagen gibt es einen konstruktiven Aus- geboren bin. Ich weiss gar nicht,
was ich sonst gemacht hätte!”
tausch für die angestrebten Projekte.
Viele Ideen und unterschiedlichste AnWas sie dem Team wünscht.
gebote werden erfolgreich umgesetzt.
Frei
nach Pago Balke (19.06.2013):
• In der Zusammenarbeit mit der Gemein“Mit Geistes- und Gedankenblitzen
de gibt es so eine Vielfalt von Aktivitädiskutieren, lachen, schwitzen...”
ten für Kinder und ihre Familien.
Ausreichend Zeit für die inhaltliche Wei• Die fachliche Begleitung und Fortbilterentwicklung der Kita im Interesse der
dungsmöglichkeiten durch den LandesKinder und viel Erfolg in der Umsetzung.
verband und andere Anbieter.
Insgesamt sieht Sylke Hennigsen auf
eine reiche Zeit zurück und ist dankbar
für so viele gute Erfahrungen.
Am 5. Juli nehmen die Kita und die
Gemeinde offiziell Abschied von ihr mit
einem Familiengottesdienst und einem
anschließenden Empfang.
Kind beim Mittagessen:
“Sylke, das hat gut geschmeckt!
Das kannste nochmal kochen.”
Seit Anfang des Jahres ist Lorena LeschkeJendrtzok als neue Leiterin in unsere Kita
zurückgekehrt. Von 1997 bis 2009 war
sie in der Kita bereits als Gruppenleiterin
tätig.
Worauf sie sich freut.
• Auf ihre neue Aufgabe und die Herausforderungen, die auf sie zukommen.
• Die Neugier und den Wissensdurst der
Kinder im Alltag zu erleben.
• Die Zusammenarbeit mit den Eltern zum
Wohle der Kinder.
Tischgebet:
Alle guten Gabeln,
alles, was wir haben...”
Was sie schätzt.
• Die konstruktive und vertrauensvolle
Zusammenarbeit in einem Team, das sich
gegenseitig wertschätzt und unterstützt.
• Das pädagogische Konzept der offenen
Arbeit, das die Partizipation der Kinder
ermöglicht und ihren Wissensdurst ernst
nimmt.
Was sie sich wünscht für die Kita.
• Die qualitative Weiterentwicklung der
konzeptionellen Arbeit, orientiert an den
Bedürfnissen der Kinder und ihrer Eltern.
• Ein gutes Zusammenspiel
mit der Gemeinde.
Für sich selbst wünscht sie sich, immer
ein offenes Ohr für die Anliegen aller
Beteiligten zu haben und zu befördern.
Am 4. Oktober wird sie im Familiengottesdienst in ihren Dienst eingeführt.
Kindermund
t
tut Wahrhei
kund
Im Wandel
27
28
When I`m sixty-four...
FeierAbend
und ein “Sommerfest” in der Friedensgemeinde.
Eine kleine Nachricht im letzten Gemeindeheft hatte große Wirkung.
Überraschend viele “Mittsechziger” fühlten sich angesprochen und sind beim ersten
Treffen am 06. Januar einem Aufruf gefolgt, gemeinsam über Ideen zu “Leben im
Ruhestand”, “erfüllende Freizeitgestaltung”, “soziales Engagement”, “ehrenamtliche
Tätigkeit” oder ein “soziales Miteinander” nachzudenken. Mittlerweile hat sich eine
rege, gemischte Gruppe zusammengefunden, die vor Ideen nur so sprudelt...
Wie nebenstehende Abbildung zeigt,
haben sich auch schon in den siebziger
Jahren des letzten Jahrhunderts “ältere
Herrschaften” engagiert. Sie hatten Spass,
eine eigene Meinung, gingen auf Demos.
Nur - sie sahen irgendwie anders aus.
Offensichtlich gibt es sie auch noch heute.
Die Menschen in der “zweiten Mitte ihres
Lebens”. Mit viel Erfahrung, mit Ideen, die
sie gern noch verwirklichen wollen, mit
dem Wunsch nach sozialem Engagement,
etwas zurückzugeben - oder dem Ehrgeiz,
jenseits vom Berufsleben “mal so richtig
durchzustarten”. Manche denken über
eine “Restzukunft” oder ihr Ende nach.
Andere fürchten sich vielleicht auch nur
vor dem Alleinsein.
In lockerer Atmosphäre treffen sie sich
seit Beginn des Jahres in der Friedensgemeinde - vorerst einmal im Monat,
mittwochs um 19.00 Uhr.
Wer nun meinte, hier würden den Teilnehmenden vorgefertigte Programme
oder Lösungen für Alles serviert, musste
feststellen, dass es ganz anders ist.
Diskutieren, selbst Mitdenken und auch
das Mitarbeiten an geplanten Projekten
sind in dieser Runde nicht nur gern gesehen, sondern sogar sehr erwünscht.
Und das ist gut so.
Nach dem dritten Treffen kennt man sich
mittlerweile schon etwas näher, hat Vertrauen zueinander gefunden und beginnt,
kreativ zu werden. Vorschläge zu gemeinsamen Aktivitäten wurden gemacht. Selbst
manch ganz individuelle Idee fand hier
unerwartet Gleichgesinnte. Fazit: Es kann
und soll losgehen - was auch immer.
Die bisherige Entwicklung der Gruppe
lässt den mutigen Schluss zu, dass die
Grundidee, Menschen miteinander in
Kontakt zu bringen, wohl überfällig war.
Für alle “jungen Alten” gilt deshalb:
Wer sich auch heute wieder angesprochen fühlt, an unseren “Ü-64-Treffen”
teilzunehmen, ist herzlich eingeladen.
Inzwischen ist erkennbar:
Viele Menschen - vielfältige Interessen,
die unter einen Hut zu bringen sind.
Und das müssen sie auch noch selbst
hinkriegen. Wie man sieht: es geht.
Jemand hatte z. B. ein interessantes Buch
gelesen oder einen bemerkenswerten
Film im Kino gesehen. Plötzlich war man
mitten in einer lebhaften Diskussion.
Vom “allgemeinen Plausch”, Bewältigen
eines Alltagsproblems, Verabreden zum
gemeinsamen Erleben von Kultur, Musikveranstaltungen, selbst Musikmachen,
Sport oder bis zur Freizeitgestaltung,
alles war dabei - es wird schon konkreter.
Ein richtiger Name für die Gruppe ist
zwar noch nicht gefunden - aber auf der
Internetseite der Friedensgemeinde wird
in Kürze eine Rubrik eingerichtet, auf
der sich alle Interessierten über Angebote,
Termine oder die Meinung Einzelner informieren können. So weiss man immer,
was läuft.
Bisherige Ideen und Planungen
für gemeinsame Aktivitäten:
• Konzert in “Unser Lieben Frauen”
• Konzertbesuch “MusicHall-Worpswede”
• “Torfnacht” Ritterhude
• Wandern im Harz
• Pilgertour
• Spaziergang im Friedwald
• Fahrradtour
• selber Musik machen
Einzelheiten und Termine hierzu werden
in der Gemeinde an der Info-Wand oder
per E-mail bekannt gemacht.
Das könnten weitere Themen sein:
- ehrenamtliche Tätigkeit
- Infoabend zu Internet und Smartphone
- Literaturabend
- Gemeinsames Grillen
Sie haben noch ganz andere Ideen?
Schauen Sie doch einfach mal rein oder
nehmen Sie Kontakt auf mit Uli Friehe
oder Ulrike Hardow (Tel. 473970).
Wie man unten sieht, sind Musiker auf
dem Weg in die Friedensgemeinde...
FeierAbend
U
64
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FeierAbend
30
NEVER TOO LATE
Original Bremer Rentnerband
Es ist nie zu spät, das zu tun, was sie
immer tun wollten. Gemeinsam Musik
machen, Rock, Blues, Soul...
Jetzt haben sie die Zeit dafür. Zeit für
Santana, Eric Clapton, Joe Cocker, Wilson
Picket, Otis Redding, Blues Brothers,
Status Quo, Steppenwolf...
Schon nach den ersten Takten reißt es ihr
Publikum von den Stühlen - ihre Begeisterung, ihr Rhythmus und ihre Energie
stecken einfach alle an.
Sie sind Musiker aus Leidenschaft.
Ihr Motto: Rocken statt Rente.
www.nevertoolate-bremen.de
Unser Sommerfest.
Das hat es lange nicht mehr gegeben,
ein Gemeindefest mit Musik und Tanz
für Jung und Alt, am 11. Juli, ab 17.00h,
in der Friedensgemeinde.
Als im Januar in den Zeitungen über
unser Projekt “Ü-64” berichtet wurde,
fühlten sich spontan die 15 Musiker
und Musikerinnen der “Original Bremer
Rentnerband - NEVER-TOO-LATE” angesprochen und damit aufgefordert,
auch einen Beitrag zu leisten.
“Das ist doch genau unsere Zielgruppe”
erfuhr ich im späteren Gespräch mit einigen Mitgliedern der Band. So entstand
schnell die Idee zu einem Gemeindefest.
Ohne Gage, ohne Eintritt...
aber eine Spende für den guten Zweck
“Bildungsbrücke” wäre schön.
Die Musik der Band führt uns zurück
in die 60ger- und 70ger-Jahre, als noch
richtig “gerockt” wurde. Status-Quo,
Joe Cocker und viele große Musiker aus
“alten Zeiten” lassen grüßen.
Eines ist jedenfalls jetzt schon klar:
das ist nicht nur was für “ältere Leute”.
Alle werden ihre Freude haben, wenn die
Band den Saal in einen “Rockpalast” verwandelt und dann die “Post abgeht”.
Für Speisen und Getränke sorgt unser
Cafe-Team, im Atrium wird es Deftiges
vom Grill geben...
Allen ein herzliches Willkommen.
Erwin Haushahn
Jugend- und Familienfreizeit 2015.
31
Bald ist es soweit: in der ersten Sommerferienwoche 2015 bietet die Friedensgemeinde
wieder eine Jugend- und Familienfreizeit an der Nordsee an: vom 23. - 29. Juli. Im
Evangelischen Jugenderholungsdorf St. Peter-Ording werden wir Quartier beziehen.
Die Einrichtung ist ideal für Gruppenreisen mit Kindern und Jugendlichen. Auf dem
Gelände gibt es unterschiedliche Spiel- und Tobemöglichkeiten und auch der wunderschöne, weitläufige Nordseestrand ist gut zu erreichen.
Ein Vorbereitungstreffen wird erste Einblicke in das Programm geben und die
Reise inhaltlich vorbereiten.
Anmeldeschluss ist der 28. Mai 2015
Im Zentrum steht die Jugendfreizeit: wie
immer bieten wir für diese Altersgruppe
ein spezielles, inhaltliches Programm an.
In Diskussionen, Übungen und Filmen
werden sich die Jugendlichen mit dem
Thema Zivilcourage beschäftigen. Es geht
also um den Mut, den wir im Alltag brauchen, um uns dem Mobbing und anderen
Formen von Gewalt in der Schule, im
Internet und auf der Straße entgegen zu
stellen. Daneben wird es für Jugendliche
weitere gemeinsame Aktivitäten geben
und natürlich auch genügend freie Zeit
für sonstige Interessen. Restplätze können
aber auch gern von Familien mit Kindern
gebucht werden, die so in den Genuss
einer Woche an der See kommen. Für die
Familien gibt es allerdings kein eigenes
Programm, denn sie benötigen erfahrungsgemäß Zeit für ihren eigenen Rhythmus.
An ausgewählten Gemeinschaftsaktivitäten
jedoch können sie gelegentlich durchaus
teilnehmen.
Was man sonst noch wissen muss:
• Unterbringung in einfachen
Mehrbettzimmern
• An- und Abreise mit dem Bus
(eine Fahrradmitnahme ist möglich)
• Inklusive Vollverpflegung
• Inklusive aller gemeinsamen
Programmpunkte
übrigens:
Selbstverständlich bemühen wir uns darum, die Reisepreise für alle so niedrig wie
möglich zu halten, damit gerade auch
Jugendliche und Familien mitfahren dürfen,
die sich eher selten mal einen Urlaub leisten
können. Unabhängig von den regulären
Kosten gewähren wir gern Extra-Zuschüsse
– gezielt und verschwiegen.
Weitere Infos: Gemeindebüro, Tel. 74242
Herzlich willkommen zu einer
interessanten Reise ans Meer!
Es ist für alle sehr vorteilhaft, in St. PeterOrding über Fahrräder zu verfügen. Für
die meisten Mitreisenden können wir
eigene Fahrräder im Bus mitnehmen,
für die restlichen Teilnehmer werden wir
Räder vor Ort ausleihen.
Impressum:
Gemeindeblatt der Evangelischen Friedensgemeinde Bremen • im Auftrag des Kirchenvorstands herausgegeben von der Redaktionsgruppe - V.i.S.d.P.: Bernd Klingbeil-Jahr. Das Gemeindeblatt erscheint zwei bis drei Mal im Jahr. Namentlich gezeichnete Artikel
geben nur die Meinung der Verfasser wieder. Unser Gemeindeblatt ist auf umweltfreundlichem Papier gedruckt.Layout + Gestaltung:
DESMEDIA - Erwin Haushahn • Druck: Wagenlöhner, Ebersdorf
Auf Reisen
In St. Peter-Ording vom 23. - 29 Juli.
Friedenskirche
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(der direkte Weg
zu unserer Webseite)
Ihre Ansprechpartner:
Gemeindebüro
Kirchenvorstand
Claudia Hüniken, Gemeindesekretärin, Tel. 74242
Sprechzeiten: mo./di./do. 10.00 -12.00 Uhr,
do. 16.00 -19.00 Uhr
(Bauleute)
Erwin Haushahn, Gert Hysky, Brigitte Sperry
Pastorin
Ulrike Hardow, Tel. 47 39 70
email: [email protected]
Pastor
Bernd Klingbeil-Jahr, Tel. 70 01 08
email: [email protected]
Lebensberatung
donnerstags von 17.00 - 18.30 Uhr
Das Beratungsteam: Petra Reinhardt, Ulrike Hardow
Bernd Klingbeil-Jahr
ohne Voranmeldung - anonym - offen für alle
Kindertagesheim
Sylke Hennigsen (bis Juli), Lorena Leschke-Jendrtzok
email: [email protected]
Lessingstr. 12 A, 28203 Bremen, Tel. 70 68 86
Sozialarbeit
Lars Ackermann, Sozialpädagoge, Tel. 7 84 01
email: [email protected]
Kirchenmusik
Megumi Ishida-Hahn, Tel. 7 84 01
vertretungsweise: Johannes Lenz und Markus Kaiser
Raumvermietung
Erwin Haushahn, Tel. 0160-50 455 13
Küster/Hausmeister
Oliver Frey, Tel. 0172-513 61 62
email: [email protected]
Reinigungsfachkräfte
Susanne Stichweh, Frauke Seidel
Café Pax
Mi. und Do. 15.00 - 19.00 Uhr, So. 12.00 - 13.15 Uhr
und immer, wenn der SV Werder in der Bundesliga spielt
Evangelische Friedensgemeinde
offen evangelisch • Kirche im Viertel
Humboldtstr. 175 • 28203 Bremen • Tel. 0421/ 7 42 42
www.friedenskirche-bremen.de • email: [email protected]
IBAN: DE64 5206 0410 0006 4103 59 • Evangelische Bank • BIC: GENODEF1EK1