Kaltbrüniersystem für Eisen, Guss und Stahl

HI-AHLH
Kaltbrüniersystem für Eisen, Guss und Stahl
Schlitt:HUN]HXJHXQG
:HUN]HXJPDVFKLQHQ*PE+
(XURSDVWUD‰H
653 5GHVKHLPDP5KHLQ
Tel.: +49 - (0)6
Fax: +49 - (0)6
[email protected]
http://www.schlitt-surface.de
NU-BLAK® Kaltbrüniersystem für Eisen, Guss und Stahl
Ein einfaches, sicheres und ungiftiges in-house-Verfahren.
Das NU-BLAK® Verfahren ist geeignet für kleine und größere
manuelle Anlagen, über halbautomatische bis hin zu
vollautomatischen Produktionsanlagen.
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fein-schwarzes Färben
keine maßlichen Veränderungen
hohe Korrosionsbeständigkeit
Sicherheit bei der Anwendung
Prozessfähigkeit – keine Wasserstoffversprödung
Wischfestigkeit
2
Inhalt:
S. 4
Häufigste Einsatzgebiete und Vorteile des NU-BLAK®-Brünierverfahrens bei
Raumtemperatur gegenüber dem bisherigen Heißbrünierverfahren
S. 5
Prinzip des Brünierprozesses und Aufbau einer kleinen manuellen Brünieranlage
S. 6
Brünieren bei Raumtemperatur – Anwendungsbereich und Begriffe
S. 7
Vorbehandlung, Zwischenbehandlung, Konditionierung
S. 8
Hauptbehandlung
S. 9
Entwässerung, Ölung, Versiegelung
S. 10
Grafische Darstellung des Brünierablaufs – NU-BLAK® Kaltbrünierverfahren
S. 11
Probieren Sie selbst
S. 12
Sie haben die Wahl, Starterset und Probiersatz
S. 13
NU-BLAK® MINI
S. 15
NU-BLAK® ECONOMY
S. 18
NU-BLAK® Kleinbrünieranlage, gewerblich, manuell (25 Liter Nenninhalt)
S. 20
NU-BLAK® Kleinbrünieranlage, gewerblich, manuell (50 Liter Nenninhalt)
S. 22
NU-BLAK® Brünieranlage, gewerblich, manuell (90 Liter Nenninhalt)
S. 24
Grundriss einer halbautomatischen Anlage
S. 25
Beispiel einer größeren, halbautomatischen Brünieranlage
S. 26
Hinweise und Systemaufbau zum sicheren und verbesserten Einsatz in den
Kleinanlagen mit verschiedenen Chemikalien
S. 30
Prinzipskizze der NU-BLAK® GROSS-Brünieranlage (> 100 Liter Tankinhalt)
S. 31
Abbildung zum modularen Aufbau der NU-BLAK®-Anlage
S. 32
Lieferübersicht NU-BLAK® Programm
S. 35
NU-BLAK® Brüniercreme Nr.82
S. 37
NU-BLAK® H.D. Waffenpflegefett Nr.11
S. 38
NU-BLAK® Laufreiniger Nr.12
S. 39
NU-BLAK® Waffenöl Nr.14, NU-BLAK Pflegeset Nr.25
S. 40
Häufig gestellte Fragen im Zusammenhang mit dem Brünieren bei
Raumtemperatur
S. 43
NU-BLAK® Fehlersuchanleitung
S. 47
Hinweis über weitere Produkte aus dem NU-BLAK®-Programm zum Färben
und Lackieren von metallischen Oberflächen
S. 48
NU-BLAK® Messingfärber Nr. 183
S. 49
Präzisionstechnik Klaus Schlitt e.K. – das Gesamtprogramm
3
Häufigste Einsatzgebiete
Metallbauteile
Dreh- und Frästeile (auch Passung)
Hydraulische Komponenten
Druckmaschinenwalzen oder -teile
Werkzeughaltesysteme
Verzahnungen
Werkzeug- und Vorrichtungsbau
Lehren und Messgeräte
Teile aus Guss und Druckguss
Handwerkzeuge verschiedenster Art
Automobilteile, Getriebe, etc.
Bijouterieartikel, Beschläge, etc.
Federn, Schrauben, Normteile
Werkzeuge aller Art, auch Reparatur
Vorteile des NU-BLAK®-Brünierverfahrens bei Raumtemperatur
gegenüber dem bisherigen Heißbrünierverfahren
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Sofortige Verfüg- und Einsetzbarkeit auch bei kleinsten Mengen
Weder Zeitverlust noch Kosten durch Transport
Keine Beschädigungen von wertvollen Präzisionsteilen außer Haus
Kein Energieverlust, da Brünieren bei Raumtemperatur
Keine maßlichen Veränderungen der Teile
Keine Rotflecken – kein Ausblühen
Zuverlässige und gleichmäßige Brünierung in feinem, dunklem Farbton - auch von
Sacklöchern und sonstigen Kavernen
Schützt sicher gegen Korrosion
Wischfeste Brünierung
Preiswerte Chemikalien aus einer Hand
Halb- und vollautomatische Anlagen in diversen Größen
Fast keine Entsorgungsprobleme
Keine überaus aggressive Behandlungsmittel – Sicherheitsdaten- und
Anwendungsblätter vorhanden
Sparsam im Verbrauch
Einfache Badreaktivierung durch Nachschärfen und ggfs. Badstärkemessung
Ungefährliche Handhabung
Keine Ventilations- und Überwachungsprobleme
Zuverlässige Ausfiltrierung und geringer Wasserverbrauch durch einfache und
hochwirksame Filteranlagen mit geschlossenem Kreislauf
4
Prinzip des Brünierprozesses bei Raumtemperatur
4
Aufbau einer kleinen, manuellen Brünieranlage
5
Brünieren bei Raumtemperatur von Eisen, Guss und Stahl
Anwendungsbereich und Begriffe
Bei diesem Verfahren handelt es sich um eine Tauchbrünierung von Gegenständen aus
Eisenwerkstoffen.
Eine Unterart ist das Streichbrünieren eben dieser Teile, beispielsweise bei Reparaturen
oder der Notwendigkeit des Nachbrünierens kleiner Flächen mit Brüniercreme Nr. 82.
Bei dieser Methode werden auf Eisenwerkstoffen wie z. B. Gusseisen, legierte und
niedriglegierte Stähle, Zink und Zinkdruckguss etc., gleichmäßige, fein-schwarze, matte
Oberflächen erzeugt, um den Werkstücken ein bestimmtes reproduzierbares und
ästhetisches Aussehen zu geben und Ihre Korrosionsbeständigkeit im Rahmen des
Prozesses, also ohne weitere Nachbehandlungen, zu erhöhen.
Brüniert wird vor allem dort, wo preiswert für Massenteile eine Oberflächenbehandlung
stattfinden soll oder für die Einzelteilfertigung ein gutes, ansprechendes äußerliches
Erscheinungsbild gewährleistet sein soll und wo andere korrosionsbeständige
Schutzschichten wegen dimensionalen Veränderungen nicht aufgebracht werden können.
Ebenso gilt, dass bei Behandlung nach diesem Verfahren keine Wasserstoffversprödung
stattfindet. Die Gegebenheiten der DIN 50 938 werden erfüllt bzw. liegen weit besser.
Unter dem Begriff Brünieren im Sinne dieser Aussagen wird das Eintauchen von
Gegenständen aus Eisenwerkstoffen in milde, schwach chemische, ungiftige und nicht
umweltgefährdende Lösungen bei Raumtemperatur, d.h. bei ca. 20° C, verstanden. Durch
die Wirkweise dieser Lösungen in ihrer Gesamtheit entstehen durch Gefügeumwandlung auf
den so behandelten Gegenständen oberflächlich schwarze Eisenoxydschichten.
Dies geschieht im Gegensatz zu den b ekannten Heißverfahren, bei dem bei einer
Temperatur von 145° C und mit gefährlichen , hochgiftigen Lösungen gearbeitet w ird,
allein bei Raumtemperatur!
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Entscheidend für die spätere Qualität des Brüniergutes ist die richtige Vorbehandlung, was nicht oft und eindringlich genug betont werden kann:
Vorbehandlung
Die Oberflächen müssen sorgsam entfettet werden, sowie frei von Zunder, Oxyd und
anderen Fremdstoffen sein. Nur chemisch und metallisch reine Oberflächen garantieren ein
qualitativ hochwertiges Brünierergebnis. Man erreicht dies bei normaler Verölung oder bei
Benetzung mit Emulsion etc., mit unserem alkalischen Entfetter im Kaltverfahren. Entgegen
dem Heißverfahren müssen die Teile nicht vorher in Wasser von 60 bis 80° C vorgewärmt
werden.
Bei anderen schwierigen Teilen muss ggfs. mit unserem Heißentfetter bei ca. 80° C entfettet
werden, es können aber auch andere Methoden wie elektrochemisches Entfetten,
Ultraschall oder Beizen etc. angewandt werden. Dies entspricht dem Wissenstand der
Technik in diesem Bereich.
Unbestritten die beste Vorbehandlung ist das Sandstrahlen oder das Strahlen mit anderen
Strahlmitteln wie Glas, Diamant etc. - aber nur dort, wo die Teile bzw. die Oberflächen dies
zulassen (also keine Passungsteile)!
Ein besonderer Hinweis gilt für einsatzgehärtete Gegenstände, die oft mit einer Härtekruste
versehen sind. Dies kann zu Problemen beim Brüniervorgang führen. Deshalb erfordern
diese Teile eine besondere Behandlung (Strahlen, Beizen, Heißentfetten etc.).
Zwischenbehandlungen
Nach jedem Behandlungsgang - außer nach dem Entwässern – sind die Werkstücke mit
reichlich und frischem Wasser in Standardqualität zu wässern, um Chemikalienverschleppungen zu verhindern und um die Werkstücke für den nächsten Behandlungs-gang
vorzubereiten. Dank unserer angebotenen Filtersysteme ist mittels geschlossenem
Kreislauf ein äußerst sparsamer Wasserverbrauch gegeben; die Kontaminierung des
Abwassers ist äußerst gering und liegt in jedem Fall unterhalb der Grenzwerte.
Konditionierung
Zur Absenkung des pH-Wertes empfiehlt es sich, unseren Konditionierer Nr. 551 einzusetzen. Dies kann ggfs. bei bestimmten Prozessen entfallen, beispielsweise nach dem
Sandstrahlen. Auf keinen Fall ist der Einsatz schädlich und gehört zum normalen Ablauf in
unserem Prozess.
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Hauptbehandlung:
Hier kommt unser Brünierer Nr. 181 zum Einsatz und zwar in Lösung von 1 Teil Brünierer
und 3 Teilen Wasser. Die richtig vorbehandelten Gegenstände werden für max. 1 Minute
eingetaucht und erfahren so ihre Brünierung.
Wärmerer Brünierer (über 22° C) oder besondere Materialien brünieren sogar noch schneller
- der Brüniervorgang beschränkt sich dann auf ca. 30 Sekunden! Im Gegensatz dazu dauert
der Brüniervorgang bei kälteren Brünierern etwas länger - und unter einer Temperatur von
16° C lässt sich nicht mehr korrekt brünieren.
Das ist alles!
Vergessen Sie Warnungen und zu befolgende Hinweise beim Heißbrünierens wie
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genaue Kontrolle der Temperatur von 145° C
Siedepunktverzögerungen
Material (größere Stücke zu kalt)
Tauchzeiten von 10 - 20 Minuten oder länger
Art und Beschaffenheit der Salzgemische
Konzentration
Mehrbadverfahren
Gefährliches Zugeben von Wasser
Erforderliche Sicherheitskleidung
Absaugeinrichtungen etc.
Bedenken Sie zudem den hohen Energieverlust und das ständige Durchfahren einer
Anlage im Heißverfahren – mit unserem NU-BLAK-Verfahren entsteht keinerlei
Energieverbrauch und der Brüniervorgang kann jederzeit unterbrochen und erneut
begonnen werden, ohne dass die Chemikalien umkippen - auch nicht nach längerer
Lagerdauer!
Wir stellen Ihnen die EU-Sicherheitsdatenblätter und die
Anwendungsdatenblätter zum sicheren Umgang und zweckmäßigen
Einsatz zur Verfügung !
Wir lassen Sie mit Ihrem Problem nicht allein –
wir beraten Sie auch nach dem Verkauf !
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Entwässerung – Ölung – Versiegelung
Üblicherweise werden die behandelten Gegenstände im Heißverfahren sofort im Ofen bei
etwa 120° C oder mit Heißluft getrocknet, wenn sie nicht oder mit kalten Konservierungsmitteln nachbehandelt werden sollen.
Ein Trocknen im Ofen etc. ist nicht erforderlich , wenn mit unseren Entwässerungsölen
nachbehandelt wird. Mit diesen wasserverdrängenden Korrosionschutzmitteln werden die
Kapillaren der Oberfläche entwässert und sofort in geeigneter Weise durch Lufttrocknung
gegen Korrosion geölt.
Es stehen inzwischen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
Nr. 833 M
Nr. 841 H
Nr. 933
- ein mitteldünnes Öl für andauernden Korrosionsschutz
- ein dickflüssiges Öl für erhöhten Korrosionsschutz
- ein Versiegler, mischbar und auf Wasserbasis, der dort zum Einsatz
kommt, wo keine ölige Oberfläche zurückbleiben darf: z.B. beim Einsatz in
Sortiermaschinen etc.
sowie
Kunstharzversiegeler zum Eintauchen oder Spray.
Nach einer Trockenphase bleibt eine korrosionsfeste, trocken-matte Oberfläche zurück.
Labortestergebnisse zur Korrosionsbeständigkeit finden Sie auf Seite 41 in diesem Katalog.
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Grafische Darstellung des Brüni erablaufes bei Anwendung
unseres NU-BLAK® Kaltbrünierverfahrens
Ein typischer Brüniervorgang stellt sich beispielsweise wie folgt dar:
PROZESS
ENTFETTUNG
1
SPÜLUNG
KONDITIONIERUNG
EINTAUCHZEIT
15 - 20min
VERDÜNNGSGRAD
4:1 Wasser : Entfetter
30 sec.
1 min
9:1 Wasser : Konditionierer
2
SPÜLUNG
30 sec.
BRÜNIERUNG
1 min
SPÜLUNG
30 sec.
3:1 Wasser : Brünierer
3
4
5
ENTWÄSSERUNG
15 - 20 min
Entwässerungsöl
LUFTTROCKNUNG
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PROBIEREN SIE SELBST
NU-BLAK® Kaltbrüniersystem für
Eisen, Guss und Stahl
Ein einfaches, sicheres und ungiftiges In-House-Verfahren.
 Sparen Sie sich bis zu vier Fahrten
zu Ihrem Lohnbrünierer
 Sparen Sie Zeit und Energie
Brünieren Sie selbst Ihre Teile, wann immer erforderlich !
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fein schwarzes Färben
● Vollständig ungiftig
keine maßlichen Veränderungen
● Sparsam im Verbrauch
hohe Korrosionsbeständigkeit
● Keine Rotfärbung – kein
Sicherheit bei der Anwendung
Ausblühen
Prozessfähigkeit – keine Wasserstoffversprödung
Wischfestigkeit
● Kein Entsorgungsproblem
Der Brünierablauf ist aus nachstehendem Ablaufschema ersichtlich:
MV
4:1
9:1
ENTFETTER
KONDITIONIERER
TANK 1
10 min
3:1
TANK 2
pur
BRÜNIERER
ENTWÄSSERUNGSÖL
TANK 3
TANK 4
SPÜLBAD
SPÜLBAD
SPÜLBAD
30 sek
30 sek
30 sek
30 sek. bis 1 min
30 sek. bis 2 min
LUFTTROCKNUNG
10 min
MV = Mischungsverhältnis Wasser : NU-BLAK®-Chemikalien
Zu jeder Lieferung erhalten Sie bei erster Lieferung ein Anwendungsdatenblatt.
Sicherheitsdatenblätter stehen auch zur Verfügung.
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Sie haben die Wahl
1. NU-BLAK® Starterset:
Unser NU-BLAK® Starterset bietet die Möglichkeit mit kleinen Mengen zu testen.
Die gelieferten Konzentrate werden nach Anleitung gemischt und sind sofort bei
Raumtemperatur einsatzbereit.
Nach dem Brünieren können die Bäder zum späteren Gebrauch stehengelassen werden.
Lieferumfang:
jeweils 1Ltr. Konzentrat
Entfetter Nr. 16
Mischungsverhältnis 4:1
Konditionierer Nr. 51
Mischungsverhältnis 9:1
Brünierer Nr. 81
Mischungsverhältnis 3:1
Entwässerungsöl Nr. 33M
Wird unverdünnt verwendet
2. NU-BLAK® Probiersatz:
Noch einfacher macht es Ihnen unser neuer NU-BLAK® Probiersatz.
Hier werden bereits gebrauchsfertige Lösungen geliefert.
Kein Mischen mehr notwendig. Der Test kann sofort beginnen.
Weil auch hier die Lösungen zum späteren Gebrauch stehengelassen werden können,
eignet sich der Probiersatz besonders für Interessierte, die schon jetzt wissen, dass 5Ltr.
Bäder für Versuche und eigene
Zwecke besser
geeignet sind.
Lieferumfang:
jeweils 5Ltr. gebrauchsfertige
Lösung
Entfetter Nr.716
Konditionierer Nr.551
Brünierer Nr.181
Entwässerungsöl Nr.833M
®
NU-BLAK Produkte sind durch eingetr. Warenzeichen geschützt.
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NU-BLAK® MINI – Die ideale Kleinanlage zum Kaltbrünieren aller
eisenhaltigen Stahl- und Gusskleinteile
Kein üblicher Aufwand und Gefahren wie beim Heißbrünieren - lediglich alle Bäder bei
Raumtemperatur durchlaufen und fertig ist die Brünierung!
Nach dem Brünieren können die Bäder stehengelassen werden, ohne dass diese - selbst
nach längerer Zeitspanne - unbrauchbar werden.
Keine giftigen Chemikalien, keine Wassergefährdung durch die Spülwässer - Spülwässer
können direkt in den Kanal eingeleitet werden!
Keine Absaugung, einfache Handhabung, keine Temperaturbelastung!
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NU-BLAK® MINI
Technische Angaben:
Gestellgröße
80 x 21 x 20 cm (L x B x H)
voll aus nichtrostendem VAStahl
Tanks
Tankabmessungen
(je Tank)
Nutzinhalt (je Tank)
Abschlussdeckel
Beschickungskörbchen
mit Haltegriff
Abmessung der
Beschickungskörbchen
7 St.
150 x 90 x 170 mm (L x B x H)
aus VA-Stahl
ca. 1,5 Ltr.
2 St.
aus VA-Stahl
aus VA-Stahl
145 x 80 x 70 (L x B x H)
Satz Anfangschemikalien: (Konzentrate)
je 1 Ltr. Brünierer Nr. 18, Entfettungslauge Nr. 16, Konditionierer Nr. 51 und
2 Ltr. Entwässerungsöl Nr. 33M
14
Einfachanlage NU-BLAK® ECONOMY

Gestellanlage aus Vierkantstahlrohr mit schwarzer Pulverbeschichtung, bestehend
aus 2 Sektionen in gleicher Länge (jeweils 1650 mm), für Aufstellung in Reihe oder
abgewinkelt

ohne Abläufe für Spülwässer

zur Aufnahme der Plastiktanks mit Nenninhalt ca. 20 Ltr.

Ablage – Entfetten – Spülen – Konditionieren – Spülen – Brünieren – Ablage – Ölen –
Ablage

flachgepackt, demontiert, schnell und leicht nach Anleitung aufstellbar

mit Aufstell- und Einsatzanleitung
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NU-BLAK® ECONOMY
Technische Angaben:
Gestellgröße
(2 Sektionen)
3300 mm Gesamtlänge
Vierkantstahlrohr mit
1650 x 500 x 900 cm (L x B x H) schwarzer
Pulverbeschichtung,
höhenverstellbare Füße
Tanks
Tankinnenabmessungen
(je Tank)
Nutzinhalt
Ablagen
Chargierkörbe
7 St.
405 x 265 x 300 mm (L x B x H)
Abmessung der
Chargierkörbe (ca.)
ca. 20 Ltr.
3 St.
2 St.
250 x 200 x 200 (L x B x H)
aus Plastik
aus Stahl mit VADrahtgewebe
mit 2 Handgriffen
Satz Anfangschemikalien: (Konzentrate)
5 Ltr. Kaltentfetter Nr. 716 für Mischungsverhältnis 1 Teil Nr. 716 : 4 Teile Wasser
5 Ltr. Konditionierer Nr. 551 für Mischungsverhältnis 1 Teil Nr. 551 : 9 Teile Wasser
5 Ltr. Brünierer Nr. 181 für Mischungsverhältnis 1 Teil Nr. 181 : 3 Teile Wasser
25 Ltr. Spezialöl/Entw. Nr. 833 M (wird nicht vermischt – Einsatz wie geliefert)
Option:
5 Ltr. Versiegler
Nr. 925 auf Wasserbasis, Mischungsverhältnis bis 5:1
25 kg Heißentfetter
Nr. 626 zum Ansetzen 60 – 90g / Ltr. (25 kg = 1 Sack)
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NU-BLAK® ECONOMY
Zu jeder Anlage wird eine Aufstellanleitung und eine Einsatzanleitung geliefert sowie
Aufkleber mit Inhaltsangaben der Tanks. Zusätzlich werden EURO-Sicherheitsdaten-blätter
für die jeweiligen Chemikalien mitgeliefert.
Die Anlage kann frei von behördlichen Genehmigungen betrieben werden.
Die Spülbäder können, bei regelmäßigem Austausch mit Frischwasser, in den Kanal
eingeleitet werden, da alle Werte unter den Mindestwerten nach der GSTV liegen.
Preise: netto + MWST
Preisstellung : ab Werk, ausschl. Verpackung
Verpackung: 2 Karton L= ca. 1,7 m
Gewicht Gestelle und Tanks ca. 75 kg
Gewicht Chemikalien ca. 80 kg
Grundriss und Sektionsaufteilung der NU-BLAK® ECONOMY-Anlage
1
Plastikablage
2
Entfetter
3
Spülwasser
4
Konditionierer
5
Spülwasser
6
Brünierer
7
Spülwasser
8
Plastikablage
9
Öl oder
Versiegeler
10
Plastikablage
/-------------------------1.650 mm-----------------/
/---------------------- 1.650 mm-------------------/
/------------------------------------------------------3.300 mm--------------------------------------------------/
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Gewerbliche, manuelle NU-BLAK® Kleinbrünieranlage
25 Ltr. Nenninhalt

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



Gestellanlage aus Edelstahl-Vierkantrohr, sauber WIG-geschweißt, mit Abstellplatten
Abstellleisten für Tanks
Unterlegplatten für Wärmematten
mit kuppelbaren Drainageabläufen für Spülwässer
Sichtschlauch für Öltank mit Ablasshahn
Temperaturmessstreifen
Gestelle modular aufgeteilt und einzeln aufstellbar und zusammensteckbar
Alternativlösungen, z. B. zusätzliche Abdeckplattengestelle etc., möglich
Zubehör:





2 Wärmematten, SM – klein, heizbar
8 chemikalienfeste PE-Tanks, verstärkt, mit breitem Rand
alle Tanks mit Deckel
1 Filtereinheit bestehend aus 1 Zylinder und Pumpe sowie Anschlusszubehör für
Brünier-Spülwasser
1 Sack = 25 kg Filtermittel
Technische Angaben:
Gestellgröße
4990 mm Gesamtlänge
4990 x 550 x 830 (L x B x H)
Tanks
8 St.
Tankinnenabmessungen 350 x 300 x 195 mm (L x B x H)
(je Tank)
Nutzinhalt
25 Ltr.
Ablagegestell
835 mm (L)
Tankhaltergestelle
jeweils 835 mm (L)
(2 St.) für je 2 Tanks
Tankhaltergestell für 3
1240 mm (L)
Tanks
Ablagegestell mit
1240 mm (L)
Ablage und 1 Öltank
(siehe Grundrissplan S. 19)
Edelstahl-Vierkantrohr
aus Plastik
18
Gewerbliche, manuelle NU-BLAK®-Kleinbrünieranlage 25 Ltr. Nenninhalt
Benötigte Anfangschemikalien (Konzentrate)
10 Ltr. Entfetter
Nr. 716, Mischungsverhältnis 1:4 = ergibt 50 Ltr. Lösung
5 Ltr. Konditionierer
Nr. 551, Mischungsverhältnis 1:9 = ergibt 50 Ltr. Lösung
2 x 5 Ltr. Brünierer
Nr. 181, Mischungsverhältnis 1:3 = ergibt 40 Ltr. Lösung
25 Ltr. Entwässerungsöl
Nr. 833M, unverdünnt = 25 Ltr. Badinhalt
Evtl. benötigte Chargenkörbe aus VA mit 2 Handgriffen
Grundriss und Sektionsaufteilung einer 25 Ltr. Anlage
Ablage
Ablage
Entfettung
Entwässerung
Zusatztank für Entfettungsbad (alternativ
Versiegler auf
Wasserbasis etc.)
Spülbad
Konditionierer
Spülbad
Spülbad
Brünierbad
 die Aufstellung ist auch winkelig möglich
19
Gewerbliche, manuelle NU-BLAK® Kleinbrünieranlage
50 Ltr. Nenninhalt






Gestellanlage aus Edelstahl-Vierkantrohr, sauber WIG-geschweißt, mit Abstellplatten
Abstellleisten für Tanks
Unterlegplatten für Wärmematten
mit kuppelbaren Drainageabläufen für Spülwässer
Sichtschlauch für Öltank mit Ablasshahn
Temperaturmessstreifen
Gestelle modular aufgeteilt und einzeln aufstellbar und zusammensteckbar
Alternativlösungen, z.B. zusätzliche Abdeckplattengestelle etc., möglich
Zubehör:
2 Wärmematten, LM – groß, heizbar
8 chemikalienfeste PE-Tanks, verstärkt, mit breitem Rand, alle Tanks mit Deckel
1 Filtereinheit bestehend aus Zylinder und Pumpe sowie Anschlusszubehör für BrünierSpülwasser
1 Sack = 25 kg Filtermittel
Technische Angaben:
Gestellgröße
5180 mm Gesamtlänge
5180 x 680 x 830 (L x B x H)
Edelstahl-Vierkantrohr
Tanks
Tankinnenabmessungen
(je Tank)
Nutzinhalt
Ablagegestell links
Tankhaltergestelle
(2 St.) für 4 Tanks
Tankhaltergestell für 3
Tanks
Ablagegestell rechts mit
Ablage und 1 Öltank
8 St.
aus Plastik
450 x 330 x 295 mm (L x B x H)
50 Ltr.
920 mm (L)
jeweils 920 mm (L)
1360 mm (L)
1360 mm (L)
(s. Grundrissplan S. 21)
20
Gewerbliche, manuelle NU-BLAK® Kleinbrünieranlage 50 Ltr. Nenninhalt
Benötigte Anfangschemikalien (Konzentrate)
10 Ltr. Entfetter
Nr. 716, Mischungsverhältnis 1:4 = ergibt 50 Ltr. Lösung
5 Ltr. Konditionierer
Nr. 551, Mischungsverhältnis 1:9 = ergibt 50 Ltr. Lösung
20 Ltr. Brünierer
Nr. 181, Mischungsverhältnis 1:3 = ergibt 80 Ltr. Lösung
50 Ltr. Entwässerungsöl
Nr. 833M, unverdünnt = 50 Ltr. Badinhalt
Evtl. benötigte Chargenkörbe aus VA mit 2 Handgriffen
Grundriss und Sektionsaufteilung einer 50 Ltr. Anlage
Ablage
Ablage
Entfettung
Entwässerung
Spülbad
Konditionierer
Spülbad
Spülbad
Zusatztank für Entfettungsbad alternativ
wasserbasierender
Versiegeler etc.
Brünierbad
21
Gewerbliche, manuelle NU-BLAK® Brünieranlage
90 Ltr. Nenninhalt





Gestellanlage aus Edelstahl-Vierkantrohr, sauber WIG-geschweißt, mit Abstellplatten
Abstelleisten für Tanks
mit kuppelbaren Drainagabläufen für Spülwässer
Sichtschlauch für Öltank mit Ablasshahn
Temperaturmessstreifen
Gestelle modular aufgeteilt und einzeln aufstellbar und verbindbar,
Zubehör:
2 Wärmematten LM – groß, heizbar
8 chemikalienfeste Tanks aus PE schwarz (od. auf Wunsch natur) mit Randverstärkung
8 Innenranddeckel für Tanks
1 Filtereinheit bestehend aus 1 Zylinder und Pumpe sowie Anschlusszubehör für BrünierSpülwasser
1 Sack = 25 kg Filtermittel
Technische Angaben:
Gestellgröße
6162 mm Gesamtlänge
6162 x 982 x 830 (L x B x H)
Edelstahl-Vierkantrohr
Tanks
Tankinnenabmessungen
(je Tank)
Nutzinhalt
Ablagegestell links
Tankhaltergestelle
(2 St.) für 4 Tanks
Tankhaltergestell für 3
Tanks
Ablagegestell rechts
7 St.
aus Plastik
800 x 400 x 300 mm (L x B x H)
90 Ltr.
1124 mm (L)
jeweils 1124 mm (L)
1666 mm (L)
1124 mm (L)
(s. Grundrissplan S. 24)
22
Gewerbliche, manuelle NU-BLAK® Brünieranlage 90 Ltr. Nenninhalt
1 zusätzliche Filtereinheit wie zuvor beschrieben für Spülwässer-Entfetter oder/und für
Konditionierung mit 1 Sack (25 kg) Filtermittel (s.a. Hinweise zu Filteranlagen)
Beschickungskörbe aus VA mit 2 Handgriffen, Lochung 8 mm, Maß 280 x 400 x 200 mm
(oder nach ihren Angaben)
Benötigte Anfangschemikalien (Konzentrate):
40 Ltr. Entfetter
Nr. 716, Mischungsverhältnis 1:4 = ergibt 200 Ltr. Lösung
15 Ltr. Konditionierer
Nr. 551, Mischungsverhältnis 1:9 = ergibt 150 Ltr. Lösung
50 Ltr. Brünierer
Nr. 181, Mischungsverhältnis 1:3 = ergibt 200 Ltr. Lösung
100 Ltr. Entwässerungsöl Nr. 833M, unverdünnt
Optionen:
Anstatt Entwässerungsöl Nr. 833M  Entwässerungsöl Nr. 841H für schwereres Öl und
höheren Korrosionsschutz
100 Ltr.
25 Ltr. Versiegler
Nr. 925 auf Wasserbasis (emulsionsähnlich, hinterlässt
Oberflächen ohne Öl
Mischungsverhältnis bis 1:5 = ergibt bis zu 150 Ltr. Lösung
23
Grundriss und Sektionsaufteilung einer 90 Ltr. Anlage
Bitte beachten Sie die Ausführungen über Filteranlagen und die allgemeinen Hinweise zu
Badstärkemessung, Ergiebigkeit, Fehlersuche etc. ab Seite 39 ff.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir auch große Anlagen in manueller,
halbautomatischer und vollautomatischer Ausführung anbieten und liefern können. Ebenso
speziell konzipierte Anlagen für besondere Einsatzzwecke (wie z.B. Langteile) und integriert
in individuelle Fertigungsprozesse.
24
Beispielgrundriss einer realisierten halbautomatischen Anlage
25
Beispiel einer größeren, halbautomatischen Brünieranlage
Kettenräder
Halbautomatische Anlage mit Kranbeschickung
Schlag-Steckschlüssel
26
Hinweise und Systemaufbau zum sicheren und verbesserten
Einsatz in den Kleinanlagen mit verschiedenen Chemikalien
Die nachfolgend beschriebenen Veränderungen werden den Einsatz Ihres Systems
höchstmöglich verbessern:
Tank Nr. 1
Kaltentfetter Nr. 716
Das Entfetten wird besonders wirksam, wenn die Flüssigkeit im Tank in Bewegung gebracht
wird. Dies kann mittels einer einfachen, korrosionsfesten Pumpe erreicht werden. Es sollte
jedoch kein Druckluftverfahren angewandt werden, weil dies große Mengen an seifigem
Schaum verursacht.
Andere geeignete Methoden zur mechanischen Bewegung sind Ultraschall, Vibration oder
pneumatische Mixer.
Ein leichtes Anwärmen der Entfettungslösung über Tauchsieder oder Wärmematte wird den
zeitlichen Durchlauf und die Qualität verbessern. Die Lösung muss bei einer Temperatur von
mind. 20° C gehalten werden - eine Temperatur von z.B. 30° C beschleunigt das Entfetten
beträchtlich. Ein Temperaturstreifen zur Überwachung der Temperatur liegt bei. Ein
Wasserbad-Heizer unter dem Tank platziert arbeitet zufriedenstellend, um gerade in den
Wintermonaten eine konstante Temperatur zu gewährleisten; wenn anstatt eines
Plastiktanks ein Tank aus VA mit Heißentfetter Nr. 626 benutzt wird, wird jedoch ein
Tauchsieder oder eine Kochplatte benötigt, um höhere Temperaturen zu erreichen.
Längere Eintauchzeiten verbessern ebenfalls das Entfetten. 20 Minuten sind ein guter
Standard. Separates Vor-Reinigen verbessert ganz allgemein das Ergebnis und verringert
den Chemikalienverbrauch. Verwenden Sie nie einen Vor- Reiniger, der Phosphate oder
Säuren enthält.
27
Tank Nr. 1
Heißentfetter Nr. 626
In einem Stahltank sollte eine Temperatur 80° C gehalten werden (über Tauchsieder und
Thermostat). Diese Anwendung verringert in jedem Fall die Behandlungszeit und erhöht die
Qualität der Entfettung. Längere Eintauchzeiten verbessern die Qualität, Standard sind 10
Minuten.
Tank Nr. 2 – 4 – 6
Spülwässer
Das gewissenhafte Spülen mit Wasser ist von großer Bedeutung. Das Wasser sollte
kristallklar sein. Einlaufendes Leitungswasser sollte auf den Boden des jeweiligen Tanks
geführt werden. Der Wasserzufluss sollte moderat sein, um jegliche Schaumbildung etc. zu
verhindern.
Entweder wird unsere Filteranlage mit geschlossenem Kreislauf verwandt oder Sie führen
kontinuierlich und ausreichend Frischwasser zu. In diesem Falle kann von dem vorhandenen
Überlauf Gebrauch gemacht werden um das benutzte Spülwasser in den Kanal einzuleiten.
Eine weitere Verbesserung des Spülvorganges kann durch Anwendung einer Badbewegung
durch ölfreie Druckluft o.ä. erreicht werden, die über eine gelochte Rohrleitung in den Tank
zugeführt wird.
Tank Nr. 3
Konditionierer Nr. 551
Leichtes manuelles
Hin- und Herbewegen unterstützt den ohnehin kurzen
Konditionierungsvorgang. In größeren Einheiten kann dies auch von einer Pumpe, die
geeignet für leicht korrosive Medien ist, übernommen werden. Die Konditionierungszeit
beträgt dann zwischen 30 Sekunden und 1 Minute.
Anm.: Bei Material 1020-4140-1018, HSS, geschliffenen Flächen und harten Metallen
empfehlen wir, diese Stufen auszulassen.
Tank Nr. 5
Brünierer Nr. 181
Diese Lösung ist auf Raumtemperatur (ca. 20° C) zu halten. Dies kann vor allem während
der Wintermonate über die gelieferte Wärmematte oder über ein Wärmewasserbad erreicht
werden. Über den gelieferten Wärmestreifen kann die Temperatur überwacht werden.
Die Lösung muss kontinuierlich gefiltert werden, wenn größere Mengen durchgezogen
werden sollen oder das Volumen so hoch ist, dass es der Füllmenge des Tanks nahe kommt
bzw. darüber liegt. Mit dem Filter werden starke Ausfällungen von Eisen-Phosphat entfernt.
Dies erreichen Sie am besten mit unserer Filterpumpe BFP und/oder mit einer unserer
Filteranlagen. Bei zusätzlicher Luftbewegung wird sowohl der Brünierer umgewälzt, was zu
einem optimalem Brünierergebnis führt und eine Sedimentbildung vermieden, als auch evtl.
verschleppte Vor-Chemikalien entfernt.
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HI-AHLH
Bildet sich Seifenschaum oder ähnliches auf dem Brünierer, können mittels unserer Filteranlage mit Kohlefilter auch aufschwimmende Mittel entfernt werden. Dieser Kohlefilter sollte
aber nur gelegentlich und bei akutem Bedarf eingesetzt werden - verwenden Sie den
Kohlefilter auf keinen Fall kontinuierlich!
Standardanwendungszeit: 30 Sekunden bis 1 Minute (je wärmer das Bad, um so schneller
die Reaktion und umgekehrt).
Tank Nr. 7
Heißwasser Spülung (optional )
Ein solcher Tank kann z. B. mittels Tauchsieder o.ä. auf ca. 80° C aufgeheizt werden.
Die nach dem Brüniervorgang für die Dauer von ca. 1 Minute eingetauchten Teile, werden
dabei auf ca. 80° C aufgewärmt. Dies reduziert sowohl die Eintauchzeit im Entwässerungsöl
von 20 auf etwa 5 Minuten, als auch die Luft-Trockenzeit von 45 auf ca. 10 Minuten.
Tank Nr. 8
Entwässerungsöl Nr. 833 M oder 841 H
Für den normalen Fall ist das Öl Nr. 833 M völlig ausreichend. Nur wenn besonders hohe
Korrosionsbeständigkeit gewünscht wird, sollte das Öl Nr. 841 H eingesetzt werden (siehe
dazu auch die Angaben über die Korrosionsbeständigkeiten auf S.39).
Bei dem Entwässern sammelt sich auf dem Boden Wasser. Wenn unsere Anlagen mit dem
Wassersammelvorlauf verwandt werden, kann das angesammelte Wasser über einen Hahn
abgelassen werden. Anderenfalls sollten die Teile auf einem Abkantblech positioniert sein,
damit sie nicht direkt im Wasser liegen.
Allgemeines
 alle Tanks aus PE oder PP oder VA-Material
 Tank Nr.1 (Heiß) und Tank Nr. 8 entweder aus VA oder aus niedriglegiertem Stahl,
wobei bei letzterem leicht Rostbildung aufreten kann
 Füllhöhen sollten beibehalten werden, um komplett eintauchen zu können und etwas
vertikale und horizontale Bewegungsmöglichkeit zu haben.
 alle Tanks sollten dicht schließende Deckel haben
 auf die Badstärke ist zu achten. Konzentrate sind bereit zu halten, um die Badstärke
immer wieder herstellen zu können
 die Teile brünieren am besten, wenn diese vereinzelt oder auf Gestellen angebracht
sind
 der Einsatz von Chargierkörben hängt von der Art der Teile ab - es muss ein auf
jeden Fall ein Verschleppen der Vorbäder vermieden werden.
 für Öl sollte ein separater Korb verwandt werden!
Bitte beachten Sie auch unsere Bedienungsanleitungen, Anwendungsdatenblätter,
Sicherheitsdatenblätter und unsere Fehlersuchhilfen etc.
Präzisionstechnik Schlitt e.K.
Große Hub 3a
65344 Eltville-Martinsthal / Germany
Tel.: +49 - (0)6123 – 70377 0
Fax: +49 - (0)6123 – 70377 22
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http://www.schlitt-surface.de
Prinzipskizze der NU-BLAK® GROSS-Brünieranlagen bei
Raumtemperatur von > 100 Liter Tankinhalt
Die Standardanlage zum Brünieren von kleineren Mengen im Werkzeugbau, Werkstatt oder
ähnlich kann nicht als Grundlage für den Einsatz größerer Mengen dienen.
Für den Umgang mit großen Tanks und großen Materialdurchsätzen haben wir haben die
nachfolgende schematische Darstellung angefügt. Diese Anordnungen haben sich bei einer
Anzahl von Großanwendern ergeben und werden so erfolgreich eingesetzt.
OPTION 1
OPTION 2
Standard Stahl
Gehärteter und
rostiger Stahl
551
513
1 min.
5 min.
Konditionierer
Spülwasser
Druckluft
Beize
80°C
10 min
626
Heiß-Entfetter Spülwasser
OPTION 3
Guß
505
NS
5 min
Spülwasser Druckluft
Beize
80°C
2-3 min
181
1 min
OPTIONAL
NU-BLAK® 181
Spülwasser Druckluft
Spülwasser
Heißwasser
833
3-4 min
Entwässerungsöl
Abblasepistole
30µ-Filter
30
31
Übersicht NU-BLAK® Brüniersystem bei Raumtemperatur,
Chemikalien, Zubehör sowie Färbemittel
Art. Nr.
Bezeichnung
Gebinde Mischungsverhältnis
Wasser : Konzentrat
Nr. 716
Leichte Entfettungslauge
20 Ltr. Geb.
Konzentrat
dto.
5 Ltr. Geb.
Nr. 16
dto.
1 Ltr. Geb.
Nr. 250
Vorentfetter gegen starke
5 Ltr. Geb.
Verunreinigungen, schnelle
Verdunstung
Nr. 626
Heißentfetter
25 kg / Sack
Nr. 626 A dto., luftdicht
10 kg / Sack
Nr. 026
dto., Flasche
1000 ccm
Nr. 513
Abbeizsäure, mittelstark,
25 Ltr. Geb.
für Stahl (für Guss s. Nr. 505)
Nr. 510
Abbeizsäure, intensiv, für Stahl 25 Ltr. Geb.
Nr. 516
Beize für gehärtete Oberfläche 20 Ltr. Geb.
=25 kg
„Picklomat“auf
5 Ltr. Geb.
Schwefelsäurebasis,geringer
= 6,3 kg
aggressiv
Nr. 517
Abbeizsäure, sehr stark,
25 Ltr. Geb.
für sehr harte Stähle (60°
RC+ und unbearbeitete
Stähle, nach Nr. 513
Nr. 505
Abbeizsäure für Guss
25 Ltr. Geb.
Nr. 551
Konditionierer
20 Ltr. Geb.
Konzentrat
dto.
5 Ltr. Geb.
Nr. 51
dto.
1000 ccm
Nr. 181
Brüniermittel
Eisen / Stahl
25 Ltr. Geb.
Konzentrat
dto.
5 Ltr. Geb.
Nr. 18
dto.
1 Ltr. Geb.
Nr. 182
Brünier-Streichcreme
200 ccm
dto.
500 ccm
dto.
1000 ccm
Nr. 133
Färber für Zink, Zinkdruck25 Ltr. Geb.
Guss, etc.
dto.
5 Ltr. Geb.
dto.
1 Ltr. Geb.
Nr. 183
Färbemittel für das
25 Ltr. Geb.
Antikfärben von Messing
dto.
5 Ltr. Geb.
dto.
1 Ltr. Geb.
Nr. 169
Färbemittel für Silber + Blei
5 Ltr.
dto.
1 Ltr.
4: 1
4: 1
4: 1
unverdünnt
60 - 90g / Ltr.
1:1
unverdünnt
unverdünnt
unverdünnt
1:1
9:1
9:1
3:1
3:1
3:1
4:1
4:1
4:1
4:1
4:1
4:1
32
Art. Nr.
Nr. 800
Bezeichnung
Gebinde
Kurzzeit-Rost-Inhibitor,
25 Ltr. Geb.
für Eintauchbäder bei 50
bis 60° C, für Zwischenlagerung
vor Weiterbe-handlung
(Wirkzeit ca. 2-3 Tage)
dto.
5 Ltr. Geb.
Nr. 833 M Entwässerungsöl, mittelstark,
20 Ltr. Geb.
Flammpunkt 38° C
dto.
5 Ltr. Geb.
Nr. 33 M Entwässerungsöl
1 Ltr. Geb.
Mischungsverhältnis
Wasser : Konzentrat
2% in Wasser
Nr. 841 H Entwässerungsöl, stark
20 Ltr. Geb.
Starterset: je 1 Liter Konzentrat Nr. 16, 51, 18 und 33M
Probiersatz: je 5 Liter Lösung Nr. 716, 551, 181 und 833 M
Nr. 925 Versiegler auf Wasser25 Ltr. Geb.
Basis
dto.
5 Ltr. Geb.
dto.
1 Ltr. Geb.
Nr. 950 Versiegelungslack
25 Ltr. Geb.
IX 100
ST
ST-VA
LT
LT-VA
LLPE
LLVA
BAS/S
BAS/L
SM
LM
FU
2% in Wasser
wie geliefert
wie geliefert
wie geliefert
bis 5 : 1
bis 5 : 1
bis 5 : 1
bis 5 : 1
dto.
5 Ltr. Geb.
bis 5 : 1
dto.
1 Ltr. Geb.
bis 5 : 1
TURBOSPRAY – Entwässerungs
100 ml
und Kriechölspray
dto.
400 ml
Versiegelung (Schutzfilm)
300 ml
Kleine Tanks mit Deckel, 25 Ltr. Inhalt, Farbe grün,
Innenabmessungen 350 x 300 x 195 (L x B x H)
dto., jedoch aus VA für Entwässerungsöl
Große Tanks mit Deckel, 50 Ltr. Inhalt, Farbe grau,
Innenabmessungen 450 x 330 x 295 mm (L x B x H)
dto., jedoch aus VA für Entwässerungsöl
Großer Tank mit Deckel, 90 Ltr. Inhalt, PE, Farbe schwarz,
Innenabmessungen 800 x 400 x 300 mm (L x B x H)
dto., jedoch aus VA für Entwässerungsöl
Beschickungskörbe für 25 Ltr.-Tanks, aus VA, Griffe nach oben,
Innenabmessungen 250 x 300 x 200 mm (L x B x H)
dto., für 50-Ltr.-Tanks,
Innenabmessungen 280 x 400 x 200 mm (L x B x H)
Kleine Wärmematten, 350 x 225 mm, für 25 Ltr.-Tanks,
Stromverbrauch 38 Watt/220 V
Grosse Wärmematten, 350 x 525 mm, für 50 Ltr.-Tanks,
Stromverbrauch 90 Watt/220V
Filteranlage, komplett, bestehend aus 1 Zylinder, Pumpe
und Verbindungsteilen
33
Art. Nr.
INDFIL
FMRESIN
FM-KOH
FTEST
COND
CAL
TEST
TEST1
CFP 2
CFP 1
Bezeichnung
Eigenständiges Recycling-Filtersystem, bestehend aus 2 Zylindern für entweder
(A) Aktivkohlefüllung oder
(B) Aktivkohle/Kunstharzfüllung
Ausreichend für 100 – 400 Ltr.-Tanks, mit Verbindungsteilen und Pumpe
Filtermittel auf Kunstharzbasis, 25 kg Plastiksack
Filtermittel Aktivkohle, 25 kg Sack
Filter-Testsatz für Spülwässer (Brünierung)
Leitfähigkeitstestgerät für Spülwässer
Kalibriersatz für COND
Badstärke-Testsatz für Nr. 181 (Brünierer)
Badstärke-Testsatz für Nr. 716 (Entfetter)
Hinweis: Test für Konditionierer Nr. 551 durch pH-Wert-Mess-Streifen
Patronen-Filterpumpe, elektrisch, 400 V (50 Hz), für größere Tanks, mit
Überlastschutz. Leistung ca. 3.600 Liter / h
dto., Leistung 1.320 Liter / h (= 22 Ltr./min), mit 3 Filterpatronen
66 mm D, Motor 220 V (50 Hz),
34
NU-BLAK® Brüniercreme Nr.82
Prospekt, Preise und Einsatzanleitung
Für das Brünieren ganzer Teile und großer Mengen bieten
wir unsere Industrie-Produktreihe an. Häufig besteht jedoch
die Notwendigkeit, nur gewisse Partien an bereits
brünierten Teilen nachzubrünieren oder nur punktförmig zu
behandeln.
Dafür haben wir, als Lieferant von Brünierchemikalien und
kompletten Brünier-Einrichtungen, eine spezielle Brüniercreme
entwickelt,
die
diesen
Bedürfnissen
als
Streichbrünierung gerecht wird.
Brüniervorgang:




Benutzen Sie die Mittel nur wie geliefert
Stellen Sie sicher, daß die zu brünierenden Teile oder Stellen frei sind von Rost, Fett,
Öl und sonstigen Oxydschichten
Verwenden Sie z.B. NU-BLAK® Nr.16 Entfetter etc. oder Aceton
Eine physisch und chemisch reine Oberfläche ist absolut notwendig – ggfs. muss zur
Vorbehandlung ein Rostentferner benutzt werden
1. Tragen Sie den Entfetter auf die Stelle, die entfettet werden soll, auf.
2. Entfernen Sie den Entfetter mit einem sauberen und nassen Tuch.
3. Tragen Sie NU-BLAK® Creme 82 mit einem, sauberen und fettfreien Tuch auf
die zu behandelnde nasse Stelle auf.
4. Lassen Sie NU-BLAK® Creme 82 etwa 5-10 Minuten einwirken. Mehrmaliges
Auftragen ist ggfs. erforderlich, um eine gute Schwarzfärbung zu erreichen.
5. Entfernen Sie die NU-BLAK® Creme 82 mit einem sauberen, nassen Tuch
oder unter fließendem Wasser.
6. Für die Nachbehandlung (Korrosionsschutz) verwenden Sie unser BRUNOX 5Funktionen-Spray mir Kriechöleigenschaft.
7. Lassen Sie das Öl für etwa 45 Minuten einwirken.
8. Ihre brünierte Stelle ist jetzt fertig.
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Lieferform etc.:
NU-BLAK® Entfetter Nr.17 in KS-Flasche mit Fixierspitze, 50ml
NU-BLAK® Entfetter Nr.17 in KS-Flasche mit Fixierspitze, 100 ml
NU-BLAK® Brüniercreme Nr. 82 in 200 g Büchse
NU-BLAK® Brüniercreme Nr. 82 in Weithalsflasche 500 gr.
NU-BLAK® Brüniercreme Nr. 82 in Weithalsflasche 1.000 gr.
BRUNOX
5-Funktionen Spray zum Entwässern und Ölen 100 ml
dto. als 400 ml Spray

wirkt als Schmiermittel, Rostlöser, Korrosionsschutz, Reinigungsmittel,
Kontaktspray mit Kriechöleigenschaft, incl. Sprayrohr zum punktgenauen
Auftragen (in Verbindung mit Brüniercreme ideal als Entwässerung und
Ölung)
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NU-BLAK® H.D. Waffenpflegefett Nr.11
Geeignet für die gesamte Waffe einschl. Schaft
sowie für ähnliche Materialien! Versiegelt Holz
und Metall! Für beste Gleiteigenschaft!


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


Mit feinstem Teflon, hochwertigen Ölen und
Haftanteilen
Erzeugt auch im trockenem Zustand hohen
Schutz und Gleitfähigkeit - auch unter
extremen Einsatzbedingungen und
Temperaturunterschieden
Schäfte aus trockenem Holz bleiben absolut
süß- und salzwasserfest
Harz- und säurefrei
Temperaturbeständig von –50° bis +230° C
Geruchsneutral
Resistent gegen Handschweiß
Druckbeständig bis 57.000 kg/cm²
Verringert die Reibwerte um bis zu 80%
Hohe Rostlösewirkung und Korrosionschutz
Löst alte und verharzte Öle und Fette - selbst im Laufinneren! Staub, Schmutz und
Textilfasern kleben nicht
Kein Dieseleffekt beim Komprimieren
Hinweis: Bei Verwendung unseres Laufreinigers NU-BLAK® Nr.12 werden die
Teflonpartikel nicht wieder gelöst
Anwendungshinweise:
Reinigen Sie die Waffe gründlich vor – am besten mit NU-BLAK® Waffenöl und NU-BLAK®
Laufreiniger. Tragen Sie dann das Waffenfett dünn auf die ganze Waffe inkl. Verschluss,
aller Systemteile und des Schaftes auf. Verwenden Sie für schwer zugängliche Stellen ggfs.
einen Pinsel. Lassen Sie das NU-BLAK® H.D. Waffenpflegefett etwa 1 Std. bei
Raumtemperatur einwirken. Reiben Sie anschließend Ihre Waffe mit einem weichen,
sauberen (Woll-)Lappen leicht ab und ziehen Sie das Laufinnere trocken durch. So erhalten
Sie einen dauerhaften Schutz Ihrer Waffe - im Lauf entstehen nach der Schussabgabe
deutlich weniger Ablagerungen.
Lieferformen: (in Schraubdeckeldosen)
50 g
100 g
900 g
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NU-BLAK® Laufreiniger Nr.12



Sehr hohe Rostlösewirkung
Löst schnell, hochaktiv und schonend Rückstände im
Lauf - ohne andere Materialien wie Gummi, Lacke,
Kunststoffe oder Holz etc. anzugreifen
Säure- und amoniakfrei
Anwendungshinweise:
In den Lauf sprühen und ca. 3-5 Minuten einwirken lassen.
Dann mit Bürste durchziehen zum Entfernen der Rückstände
und anschliessend mit Waffenwerg oder Watte mehrmals
durchziehen.
Die vorhandenen Teflonbestandteile unseres Waffenfettes
bleiben versiegelnd erhalten und werden bei der nächsten
Reinigung nicht entfernt.
Nicht eintrocknen lassen
Lieferformen: (in Spitzflasche)
150 ml
500 ml
(Nachfüllflasche)
38
NU-BLAK® Waffenöl Nr.14 mit PTFE*
*Wz. von DUPONT
 teflonhaltiges Kriechöl für äußerliche Reinigung und Pflege
 besonders auch für schwer zugängliche Stellen geeignet
 löst auch verharzte Öle oder Korrosion an Systemteilen, z. B. am
Schloss
 löst Klemmungen und Blockierungen
 schützt und konserviert
 hohe Gleitfähigkeit
 Harz- und säurefrei.
Anwendungshinweise:
Reinigen Sie Ihre Waffe vor und sprühen Sie anschließend alle Teile mit
NU-BLAK® Waffenöl ein. Lassen Sie das Kriechöl ca. 2 – 3 Stunden
einwirken – es bleibt ein relativ trockener Gleitfilm zurück.
Lieferformen: (in Spitzflasche)
50 ml
100 ml
200 ml
(Nachfüllflasche)
NU-BLAK® Pflegeset Nr.25
bestehend aus:




Set klein
Set groß
Pflegefett
Laufreiniger
Pflegeöl
Brüniercreme
Nr. 25-K
50 g Waffenpflegefett (Nr.11)
50 ml Waffenöl (Nr.14)
150 ml Laufreiniger (Nr.12)
200 g Brüniercreme
Nr. 25-G
100 g Waffenpflegefett (Nr.11)
100 ml Waffenöl (Nr.14)
150 Laufreiniger (Nr.12)
200 g Brüniercreme
39
Von Kundenseite häufig gestellte Fragen im Zusammenhang
mit dem Brünieren bei Raumtemperatur und deren Antworten:
Wie werden die Chemikalien entsorgt ?
Es fällt üblicherweise keine Entsorgung an. Das Spülwasser der kleineren Anlagen kann
direkt in den Kanal eingeleitet werden. Alles liegt unter den Grenzwerten.
Die Chemikalien bleiben immer im jeweiligen Tank und werden bei Nachlassen der
Badstärke durch Hinzufügen des Konzentrates oder Verdünnungslösung nachgeschärft.
Sind die Chemikalien aggressiv ?
Die Chemikalien beinhalten keine Säuren.
Es werden jedoch nur chemikalienfeste Behälter empfohlen.
Inwieweit ist die Vorbehandlung der Teile von Bedeutung ?
Es ist außerordentlich wichtig, dass die zu behandelnden Teile sehr gut entfettet, sowie frei
von Rost oder sonstigen Oxydschichten sind. Alle bekannten Verfahren wie z.B. Beizen,
Strahlen, Heißentfetten, Ultraschalleinsatz und elektro-chemisches Entfetten sind
anwendbar.
Wie verhält sich die Vorbehandlung durch Sand-(Glas-) Strahlen ?
Dies ist die beste und schnellste Vorbehandlungsvariante und schafft ideale Voraussetzung
für perfektes Brünieren. Allerdings ist eine Vorbehandlung durch Strahlen bei Passungsteilen
nicht möglich.
Kann man auch Edelstahl behandeln ?
NEIN !!! Bei einem Cr-Gehalt von mehr als 12% ist kein Brünieren mehr möglich.
Können auch andere Behälter als in den Kleinanlagen aufgeführt verwendet werden ?
Grundsätzlich können alle Behälter verwandt werden, sofern Sie stabil genug sind und
chemikalienfest sind z. B. PE oder PP. Für Langteile sind Sonderbehälter sogar zwingend
notwendig.
Wie oft muss das Wasser im Spülwasserbehälter gewechselt werden ?
Es ist immer auf frisches Wasser zu achten. Je nach Einsatzmengen muss das Wasser
häufig erneuert werden. Das Wasser sollte immer frisch sein um Chemikalienverschleppung
zu vermeiden. Um die Kosten für das Frischwasser niedrig zu halten, empfehlen wir den
Einsatz unserer kleinen Recycling-Anlagen. Hierbei wird ständig gefiltert und somit das
Spülwasser immer in einwandfreiem Zustand gehalten.
Wenn man länger als 1 Minute brüniert, wird dann das Ergebnis besser ?
Auf keinen Fall länger als 1 Minute brünieren. Beim Überschreiten dieses Wertes wird die
Oberfläche rußig und färbt ab.
Sie können den Brüniervorgang beschleunigen, indem Sie die Badtemperatur auf mehr als
22° C vorheizen und diese Temperatur beibehalten – der Brüniervorgang dauert dann ggfs.
nur noch 30 Sekunden. Badtemperaturen unter 16 ° C. müssen vermieden werden!
40
Wie kann man die Badstärke feststellen ?
Das Brünierbad muss nachgeschärft werden, wenn die Behandlungszeit deutlich ansteigt.
Eine kleine Menge Konzentrat oder einer angesetzten Lösung reicht, um die Badstärke
wieder herzustellen. Bei größeren Bädern kann die Badstärke mit unserem Testsatz über
Titrieren geprüft werden. Auch über Messung des pH-Wertes ist die Badstärke in etwa
feststellbar (Brünierer etwa pH 4, Entfetter etwa pH 12, Konditonierer etwa pH 7).
Wie kann man das Spülwasser auf Eignung prüfen ?
Die Leitfähigkeit sollte bei 5 - 10 micro siemens liegen.
Der pH-Wert sollte bei 7-8 liegen. Ab einem pH-Wert <6 ist das Spülwasser nur sehr
schlecht geeignet.
Wann ist der Konditionierer verbraucht ?
Der Konditonierer verbraucht sich sehr langsam. Erst wenn der Tankinhalt „weiß-wolkig“
wird, ist das Material verbraucht.
Wann ist der Entfetter verbraucht ?
Wenn Fett oder Öl auf dem Entfetter aufschwimmt oder Teile nach der Behandlung
„Fettstellen“ aufweisen, ist der Entfetter verbraucht. Das Mittel verfärbt sich braun. Es gibt
auch hierfür eine Messmethode.
Kann das Entfetten auch beschleunigt werden ?
Durch Einsatz eines jet-wash-Systems zum Heißentfetten kann diese Stufe vor dem Einsatz
von Nr. 716 beschleunigt werden.
Wie stark ist die Beschichtung nach dem Brünieren ?
Es gibt k e i n e Beschichtung ! Es findet lediglich eine Gefügeumwandlung statt. Die
durchschnittliche Schwarzlage ist 0,164 mikron. Die Schwärzung bildet sich über Cu,Se und
Fe. Das Gitter kann in 2 Formen sein. Cu und Se liegen als Film über der Fe-Oberfläche
oder die Fe-Oberfläche bildet ein Gitter und schließt Cu und Fe ein. Es findet also keine
dimensionale Veränderung statt.
Können auch Groß-Anlagen eingesetzt werden ?
Neben den kleinen Anlagen können auch große Einheiten, entweder manuelle,
halbautomatische oder vollautomatische angeboten, werden.
Wie lange ist das Verfahren schon auf dem Markt und gibt es Prozess-Sicherheit ?
Die Methode ist etwa seit 18 Jahren industriell im Einsatz und wird bei einer ganzen Anzahl
von namhaften Großanwendern eingesetzt. Die Prozess-Sicherheit ist gewährleistet und
kontrolliert reproduzierbar.
Was kann man machen, wenn man am Schluss keine geölten Teile gebrauchen kann ?
Es wird ein Versiegeler auf Wasserbasis (Emulsion) angeboten. Die Teile bleiben dann nicht
ölig-trocken versiegelt. Es kann auch ein Kunstharzspray eingesetzt werden.
41
Wie hoch ist die Korrosionsbeständigkeit ?
Wie beim Heißbrünieren wird die Korrosionsbeständigkeit über das finale Ölen oder andere
Versiegelungsmethoden erreicht. Es liegen Testergebnisse nach ASTM im Salzspraykabinett und im Feuchtigkeitskabinett vor. Diese Ergebnisse sind beachtlich und können
durch dickeres noch Öl erhöht werden.
a) Salzsprühtest im Kabinett nach ASTM N 117 (5% NaCl & 35° C)
Teil 1 – NU-BLAK® Nr. 181 und 833 und Verwendung von Entwässerungsöl zeigte
leichte Eckenkorrosion nach 48 Stunden und erkennbare Korrosionssteigerung nach
72 Stunden.
Teil 2 – NU-BLAK® Nr. 181 und Verwendung von Entwässerungsöl Nr. 841 zeigte
Zeichen von Korrosion nach 120 Stunden.
b) Feuchtigkeits-Kabinett-Test (100 % Wasser & 40° C)
Beide Teile zeigten keinerlei Zeichen von Korrosion nach 400 Stunden.
Anmerkung: Dies sind Laborwerte!
Sind für die Materialien Sicherheitsdatenblätter auf EU-Basis vorhanden ?
Für alle Chemikalien liegen Sicherheitsdatenblätter gem. 91/155/EWG §4 GefStV vor. Diese
werden üblicherweise mit der ersten Lieferung versandt. Ebenso sind Anwendungsdatenblätter vorhanden.
Kann man den Trockenvorgang nach dem Ölen beschleunigen?
Durch den Einsatz von z.B. warmer Trockenluft kann man den Trockenvorgang abkürzen.
Müssen besondere Maßnahmen an der Arbeitsstätte ergriffen werden ?
Es ist keine besondere Vorkehrung zu treffen. Die Räume müssen nicht gefließt sein, es
müssen keine Absaugeinrichtungen vorhanden sein, eine besondere Schutzkleidung ist
nicht erforderlich.
Wie kann man das Heißentfetten bei den kleinen Anlagen durchführen ?
Am einfachsten ist es durch Hinzufügen eines weiteren Behälters aus VA o.ä. und Aufheizen
mit einem Industrie-Tauchsieder (z. B. bei einem 25 Ltr. Behälter mit 2 kW Leistung).
Welche Flächen können mit 1 Ltr. Konzentrat Nr. 181 brüniert werden?
Bei Stahl ca. 12 m² Oberfläche und bei Guss ca. 8 m² Oberfläche. Der Verbrauch hängt
stark von der Materialart und der Oberflächenbeschaffenheit ab.
Wie beziffern sich die Verbrauchskosten?
Generell kann man sagen, dass pro kg Einsatzgewicht ca. 17 Cent an Materialkosten
anfallen. Oder: Mit 5 Ltr. Nr. 181 Konzentrat können 800-1200 kg Material brüniert werden.
(5Ltr. Nr. 181 = 105,50 €uro für 1.000 kg = 0,11 €uro per kg).
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NU-BLAK® Fehlersuchanleitung - Mögliche Gründe für
auftretende Fehler und Lösungen
Teil 1 - Probleme mit behandelten Teilen
Ungleichmäßiges, speckiges oder fleckiges Finish
Ein fleckiges Ergebnis deutet oft darauf hin, dass die Teile nicht ausreichend gereinigt
worden sind, bevor sie in den Schwärzetank gegeben wurden.
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Prüfen Sie den Entfetter auf Verölung
Prüfen Sie, ob die Teile lange genug im Entfetter waren
Prüfen Sie, ob der Entfetter eine genügende Arbeitstemperatur hat (mind. 16° C)
Prüfen Sie, ob der Entfetter genügend frisch ist
Prüfen Sie, ob Sie ggfs. ungewollt Öl einführen, z. B. durch Behandlungskörbe
Schlechtes Spülen kann dazu führen, dass ein Teil nicht rein genug ist.
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Wenn statische Spülbehälter im Einsatz sind wie z. B. bei Economy, wechseln Sie
das Wasser oft genug und bedenken Sie evtl. den Einsatz von Fließwasser
 Wenn Fließwasser im Einsatz ist, erwägen Sie evtl. die Erhöhung der Fließrate
 Erwägen Sie ggfs. den Einsatz von Luftbewegung im Spültank, um den Spülvorgang
zu unterstützen
Wenn fleckiges Finish auf Teilen auftritt, die rostig oder oxydhaltig auf der Oberfläche sind,
ersetzen Sie den Konditionierer 551 mit Beize Nr. 513
Die schwarze Oberfläche ist instabil
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Die schwarze Farbe lässt sich abwischen  das trifft generell bei Teilen zu, die nicht
rein genug waren. Beachten Sie die vorausgehenden Ausführungen.
Die schwarze Farbe ist weich und rußig  das Teil befand sich zu lange im
Brünierbad Nr. 181. Verkürzen die Einsatzzeit im Tank und prüfen Sie ggfs., ob die
Lösung mit Nr. 181 nicht zu stark ist
Es wird keine schwarze Färbung erreicht - die erreichte Färbung ist ...
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Kupferbraun: Das Brünierbad ist zu schwach; prüfen Sie und schärfen Sie ggfs. nach
grau-schwarz: Das Brünierbad ist zu kalt; überprüfen Sie die Temperatur. Es sollten
mind. 18° C gemessen werden
schwachblau – Das Schwärzebad ist zu schwach; schärfen Sie nach
tiefblau – Das Brünierbad ist zu stark; prüfen Sie und reduzieren Sie die Konzentration durch Zugabe von Wasser
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Die Reaktion des Schwärzebades ist...
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zu langsam - Schwärzelösung ist zu schwach; stellen Sie korrekte Bedingungen her.
zu schnell - Schwärzelösung ist zu stark; prüfen Sie die Stärke und verdünnen Sie
ggfs. mit Wasser; kontrollieren Sie, ob die Temperatur nicht mehr als 25° C beträgt.
Die behandelten Teile weisen Zeichen von Korrosion auf, ...
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... wenn die Teile aus dem Öl herausgenommen werden: Prüfen Sie, ob Flugrost
eingeschleppt wurde, ob die Teile zu lange im Spülbad belassen wurden oder zu
lange unter Lufteinwirkung standen
Wenn Korrosion im Lager oder Montagebereich auftritt, stellen Sie sicher, dass die
Spülwässer rein sind und dass das Wasser pH neutral ist.
Prüfen Sie, ob für die Endstufe genügend Zeit gelassen wurde, da ein Verdampfungsprozess stattfinden muss, bevor die Teile behandelt oder eingepackt werden.
Sofern Beizmittel verwandt wurde muss gewährleistet sein, dass das Spülwasser
genügend einwirken konnte (und bei Gusseisen nur Nr. 505 verwandt wurde).
Keinesfalls das Öl vom Werkstück abwischen
Sofern die Teile vor der Anwendung von Nr. 833 durch heißes Wasser aufgeheizt
wurden, sollte geprüft werden, dass sich nicht in der Zwischenzeit Oxydation gebildet
hat
Achten Sie darauf, dass das abgeschiedene Wasser aus dem Tank mit Nr. 833
abgelassen ist
Nach dem Herausnehmen aus Tank mit Nr. 833 sollten keine Wassertropfen auf der
Oberfläche verbleiben. Ggfs. müssen Sie das Öl ersetzen.
Beim Einsatz von Versiegler Nr. 933 muss die Lösung mit mind. 16 % Badstärke
gefahren werden
Rost bleibt in Sacklöchern und Gewindepartien:
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Das Restwasser wurde nicht aus den Sacklöchern und Gewindepartien entfernt!
Sofern dies zusammen mit Russbildung auftritt, weist dies darauf hin, dass die Teile
zu lange im Brünierer Nr. 181 belassen wurden. Wasser und Öl wurden durch den
Ruß absorbiert. Reduzieren Sie die Zeit der Anwendung im Brüniertank Nr. 181.
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Teil 2 Probleme mit den Anwendungsbädern
NU-BLAK® Nr. 716 (Entfetter)
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hat sich braun verfärbt: Die Lösung ist kontaminiert durch Öl  der Tankinhalt muss
erneuert werden
verursacht einen unangenehmen Geruch  Bakterienbefall !! Reinigen Sie den Tank
mit einem Biozid-Mittel und befüllen sie den Tank neu.
NU-BLAK® Nr. 551 (Konditionierer)
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hat sich weiß verfärbt und flockt wolkig aus  Die Lösung ist mit Nr. 716 kontaminiert.
Dies ist auf einen unzureichenden Spülvorgang zurückzuführen. Wechseln Sie den
mit NU-BLAK® Nr. 551 beschickten Tank und verbessern Sie die Wasserspülung, um
zukünftig ein Übertragen zu verhindern
NU-BLAK® Nr. 181 (Brünierer)
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hat sich in ein blasses, cremiges Blau verfärbt  Die Lösung ist verbraucht; es
konnte sich Schlamm bilden. Wechseln Sie den Tank.
hat sich grün verfärbt  Die Lösung wurde nicht nachgeschärft; testen Sie die
Badstärke und stellen Sie die notwendige Badstärke her. Häufige Ursache ist ein
hoher Durchsatz in zu kleinem Tank.
auf dem Boden hat sich Schlamm gebildet  Filtern Sie die Lösung und entfernen
Sie den Schlamm; Badstärke testen und ggfs. nachschärfen
NU-BLAK® Nr. 833 (Entwässerungsöl)
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emulgiert, d.h., es verfärbt es sich hellbraun  es wurde nicht das getrennte Wasser
aus dem Tank abgelassen. Die Tankfüllung muss ersetzt werden. Denken Sie daran
immer und regelmäßig das Ablassen des separierten Wassers zu überprüfen.
Behandelte Teile haben immer noch Wasser auf der Oberfläche  Es wurde zu viel
Wasser übertragen. Die Tankfüllung muss erneuert werden. An das regelmäßige
Entfernen von Wasser denken!
wird zähflüssig  die Verdünner sind verdunstet und die Füllung benötigt Nachfüllung
mit neuem Nr. 833. Wenn der Inhalt des Tanks sehr zähflüssig ist, muss ggfs. der
ganze Tankinhalt erneuert werden.
NU-BLAK® Nr. 933 (Versiegeler auf Wasserbasis)
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hat sich bis zu yoghurtähnlicher Konsistenz verändert  Die Emulsion hat sich
separiert und muss erneuert werden.
hat sich nach braun verfärbt  der Tankinhalt muss erneuert werden
Die Emulsion bleibt getrennt  die Mischung hat zu viel Öl-Anteil und muss mit
Wasser verdünnt gut durchmischt werden, um eine gleichmäßige Emulsion zu bilden.
Wenn kalt eingesetzt : Herausgenommene Teile bleiben nass und trocknen nicht 
die Trockenumstände sind nicht warm genug. Es empfiehlt sich der Einsatz eines
Handföns o.ä.
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Wenn heiß eingesetzt : erhöhen Sie die Temperatur der Emulsionsfüllung.
Die Temperatur sollte zwischen 60-70°C. sein.
NU-BLAK® Nr. 505/ Nr. 513 (Entrostungs- und Beizlösungen)
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Behandelte Teile haben eine Kupferfarbe  bereits brünierte Teile befanden sich in
der Lösung und haben Kupfer zurück gelassen. Leeren und erneuern Sie den Tank.
Behandelte Teil sind immer noch nicht rein  die Lösungen sind nicht aktiv! Prüfen
Sie die Badstärke und schärfen Sie ggfs. nach.
Spülwässer
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weisen einen unangenehmen Geruch auf  bei statischen Tanks erneuern Sie das
Wasser häufiger und bedenken Sie ggfs. Fließwasser einzusetzen. Sofern bereits
Fließwasser eingesetzt wird, müssen Sie ggfs. die Wassermenge anpassen.
Es bildet sich Schaum auf der Oberfläche wenn diese in Bewegung gerät  Bei
statischen Bädern erneuern Sie die Spülwässer häufiger, bei fließendem Wasser ist
die Durchflussrate erhöhen.
haben sich blau verfärbt  das Wasser ist durch Nr. 181 kontaminiert! Erneuern Sie
bei statischen Tanks diese häufiger und erhöhen Sie bei fließendem Wasser die
Durchflussrate.
©
Copyright bei Schlitt Werkzeuge und Werkzeugmaschinen GmbH,
Europastraße 10 65385 Rüdesheim am Rhein – Jegliches Kopieren, Vervielfältigen,
Speichern, Benutzen oder ähnliches ist strikt untersagt!
NU-BLAK® ist ein geschütztes Warenzeichen der Schlitt Werkzeuge und
Werkzeugmaschinen GmbH, 65385 Rüdesheim am Rhein
Mit NU-BLAK® Brünierchemikalien haben Sie die Herstellung
einer preiswerten, ästhetischen, bedienerfreundlichen
und umweltakzeptablen Oberfläche
durch „Brünieren bei Raumtemperatur“ im Griff
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Hinweis über weitere Produkte aus dem NU-BLAK®-Programm
zum Färben von metallischen Oberflächen
Färben:

Dunkel-Färben (Antik-Färben / Patinieren) von Messing mit Nr. 183

Schwarz-Färben von Zink, Zinkdruckguss, Cadmium mit Nr. 133

Dunkel-Färben von Kupfer mit Nr. 183

Dunkel-Färben von Zinn mit Nr. 181

Dunkel-Färben von Nickel-Oberflächen mit Nr. 181

Dunkel-Färben von Silber oder Versilberung mit Nr. 183
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NU-BLAK® Messingfärber Nr. 183
Zum Färben von hellem Messing in Braunton (Patinieren)
Helles Messing und Messingteile sollen sehr oft getönt werden, um einen antik wirkenden
Farbton zu erzielen. Hierzu eignet sich unser NU-BLAK® Messingfärber Nr. 183 bestens.
Wir bieten den Messingfärber in flüssiger Form an, um kleine oder größere Teile durch
Eintauchen zu färben. Die Flüssigkeit wird im Verhältnis 1 : 4 selbst einsatzfertig gemischt
(1 Teil Konzentrat zu 4 Teilen Wasser).
Es ist hervorzuheben, dass alle Teile sehr gut entfettet werden müssen, möglichst mit
unserem Heißentfetter NU-BLAK® Nr. 626 oder mit einem sonstigen geeigneten Mittel.
Da oftmals unsichtbare Oxydschichten auf dem Messing vorhanden sind, muss durch
praktischen Versuch das geeignete Mittel gefunden werden, um Rostauflagerungen zu
beseitigen. Man kann dies z.B. durch Beizen mit 30%iger Salzsäure erreichen. Anschließend
müssen die Teile mit Wasser abgespült und ggfs. zusätzlich entfettet werden.
Nach dieser Vorbehandlung wird das zu färbende Teil gewaschen und in den Messingfärber
eingegeben.
Die so behandelte Oberfläche verfärbt sich rasch zu hellem Braun und nimmt, abhängig von
der Eintauchzeit, einen immer stärker werdenden bis tiefdunklen Braunton an. Der
Färbeprozess kann durch Wässern gestoppt und der gewünschte Braunton so nach Wunsch
bestimmt werden.
Nach dem Wässern gut abtrocknen und ggfs. den entstandenen Deckschleier mit einem
trockenen Tuch abreiben. Um Strukturen zu erreichen, bürsten Sie die Oberfläche.
Es können auch andere geeignete Trockenverfahren (wie z. B. Warmluft) etc. angewandt
werden.
Wie für alle Produkte aus dem NU-BLAK®-Programm stehen auch für NU-BLAK®
Messingfärber Nr. 183 Anwendungsdaten- und Sicherheitsdatenblätter zur Verfügung.
Lieferformen: Tauch-Färbemittel Nr. 183
1 Ltr. Gebinde in Weithalsflasche mit Schraubdeckel
5 Ltr. Gebinde in Kleinkanister
25 Ltr. Gebinde in Plastikkanister
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Date: 07/10/S3
Wir möchten Ihnen nachstehend einen
Überblick über unser Gesamtprogramm
geben
Our complete sales programme is as
follows:
Zerspanungswerkzeuge nach Standard
oder Zeichnung
cutting tools to standard or drawing
Meßwerkzeuge, Meßautomation
und Sonderlösungen
metrology tools, automatic measuring,
special solutions
Spannmittel und Sonderspanneinrichtungen
clamping tools and fixing devices
to drawing
Allgemeiner Werkstattbedarf
(Schleifen, Feilen, Sägen etc.
general workshop equipment
(incl. grinding, files, saws, etc.)
Betriebs- und Lagereinrichtungen
workshop and store furniture
Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung und Werkzeugmaschinenzubehör
machine tools for the metal trade
and machine tool accessories
HochgeschwindigkeitsMaschinenspindeln
High Speed Spindles (HSC)
Arbeitssicherheit und
Umweltschutz
workplace and work safety and
environmental aids
Aktuelle Sonderangebote und Neuheiten
special sales offers and novelties
Brünieranlagen bei Raumtemperatur
Blacking plants at room temperature
for ferrous metals
KTL Tauchlackierung
KTL Electro lacquering of conductive
metals
Brüniermittel für Büchsenmacher,
Jäger und Sportschützen
Blacking cream and blacking baths for
gun trade
Komplette Gewerbeschuleinrichtungen
Planning, construction and
implementation of vocational training
centers
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