Jahresbericht 2014 - Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen

JAHRESBERICHT
2014
Inhalt
Jahresbericht 2014
Inhalt
Jahresbericht
Einladung zur 67. ordentlichen Jahresversammlung
3
Organisation der Genossenschaft im Berichtsjahr 2014
4
Vorwort des Präsidenten
5
Protokoll der Generalversammlung 2014
6
Bericht des Vorstandes
11
Bericht des Ressorts Bau und Unterhalt
12
Bericht des Ressorts SIKO
14
Bericht des Ressorts Kommunikation
15
Bericht der Geschäftsstelle
16
Jahresrechnung
Kommentar zur Erfolgsrechnung und Bilanz
18
Bilanz20
Erfolgsrechnung22
Antrag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinnes
23
Anhang24
Revisionsbericht27
Liegenschaftsverzeichnis28
Objektverzeichnis29
Der Mietfranken
30
Hypothekenverzeichnis31
Impressum
Herausgeber:
Redaktion:
Fotos:
Gestaltung:
Druck:
Papier
Auflage
2
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen, Meierwiesenstrasse 20, 8064 Zürich
Telefon 043 336 33 99, [email protected],www.bgnzwo.ch
Jürg Frischknecht, Balz Christen, Markus Steiner
Markus Steiner, Franz Gnos, Heiri Sigrist, Erich Koller
Heinz Ammann Marketingdienstleistungen, Täfernstrasse 1, 5405 Baden-Dättwil
Tel. 056 493 01 01, [email protected], www.heinzammann.ch
Meier Druck AG, Täfernstrasse 4, 5405 Baden-Dättwil
Tel. 056 493 33 68, [email protected], www.meierdruck.ch
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500 Exemplare
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Einladung
Einladung zur 67. ordentlichen Generalversammlung
Freitag, 17. April 2015
Im evangelisch-reformierten Kirchgemeindehaus Höngg
Ackersteinstrasse 190, 8049 Zürich
Türöffnung:
18.30 Uhr
Nachtessen:
19.00 Uhr (von der Genossenschaft offeriert)
Beginn der Generalversammlung: 20.00 Uhr
Traktanden
1. Begrüssung
2. Wahl der Stimmenzähler(innen) und Protokollprüfer(innen)
3. Abnahme des Protokolls der ordentlichen Generalversammlung vom 9. Mai 2014
4. Jahresgeschäfte
4.1 Abnahme des Jahresberichts 2014
4.2 Kenntnisnahme des Berichts der Revisionsstelle
4.3 Abnahme der Jahresrechnung 2014
4.4 Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes
4.5 Entlastung des Vorstandes
4.6 Vorstellung des Budgets 2015
5. Anträge
6. Mitteilungen
6.1 Allgemeine Informationen
7. Diverses
Bitte die beiliegende Eingangskontrollkarte beim Eingang abgeben, die Stimmkarte behalten Sie.
Wir freuen uns auf eine grosse Teilnehmerzahl und heissen auch die neuen Genossenschafter/innen
herzlich willkommen.
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Der Vorstand
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
3
Organisation der Genossenschaft
Jahresbericht 2014
Organisation der Genossenschaft im Berichtsjahr 2014
Vorstand
seit
Präsident
Vizepräsident/Kommunikation
Bau und Unterhalt
Bau und Unterhalt
Finanzen
Siedlungskommissionen
Protokoll
2013
2013
2009
2014
2013
2013
2009
Revisionsstelle
seit
Reviduna Revisions AG
2003
Siedlungskommissionen
seit
Obmann, Hönggerberg
Obfrau, Winzerhalde
Obfrau, Zwischenbächen
2014
2014
2011
Geschäftsstelle*
seit
Geschäftsführer
Immobilienbewirtschaftung
Immobilienbewirtschaftung
Leiter Finanzen
Buchhaltung
Sachbearbeitung
Kauffrau in Ausbildung
Leiter Techn. Hausdienst
Technischer Hausdienst
Technischer Hausdienst
Technischer Hausdienst
Regie/Hauswartung
Regie/Hauswartung
2012
2011
2012
2012
2010
2011
2014
2010
2010
2014
2010
2010
2013
Markus Steiner
Jürg Frischknecht
Franz Gnos
Tamim Ozod-Seradj
Simon Rutz
Heidi Kessler
Ruth Schneiter
Zwischenbächen 108, 8048 Zürich
Zwischenbächen 100, 8048 Zürich
Wiesliacher 6, 8053 Zürich
Engadinerweg 18, 8049 Zürich
Winzerhalde 82, 8049 Zürich
Engadinerweg 22, 8049 Zürich
Winzerhalde 89, 8049 Zürich
Lukas Fischer
Caroline Novy
Ursula Stadelmann
8049 Zürich
8049 Zürich
8048 Zürich
Dr. Enrico Magro
Daniela Bühler
Jasmin Schmid
Balz Christen
Ajten Thomas
Jens Christen
Lara Morach
Thomas Stofer
Erich Koller
Hugo Jossen
Paul Schönbächler
René Tanner
Adriano Catalano
Geschäftsstelle
Meierwiesenstrasse 20, 8064 Zürich, Telefon 043 336 33 99, Email [email protected]
Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 8.30 – 11.30 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr (Donnerstag bis 18.00 Uhr)
*Die Geschäftsstelle wird gemeinsam mit der Baugenossenschaft Frohes Wohnen geführt.
4
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Vorwort
Vorwort des Präsidenten
Liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter,
liebe Leserinnen und Leser
Ich freue mich, Ihnen unseren neu gestalteten Jahresbericht 2014 der
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen präsentieren zu dürfen. Wir
haben unseren Auftritt aufgefrischt und hoffen, dass Ihnen unser neues
Erscheinungsbild gefällt!
Inhaltlich besteht der Jahresbericht zur Hauptsache aus den Berichten der
verschiedenen Ressorts, dem Bericht der Geschäftsstelle, sowie der Jahresrechnung.
Die Jahresrechnung wurde aufgrund der Vorgaben des neuen Rechnungslegungsrechts aktualisiert und erscheint nun erstmals in dieser Form. An
dieser Stelle möchte ich mich bei Herrn Balz Christen für die Umgestaltung
der Rechnungslegung, recht herzlich bedanken.
Die ausführlichen Berichte über die verschiedenen Aktivitäten und Anlässe
der Siedlungskommissionen werden neu in den Sommer/Winter Ausgaben
der INFO publiziert und auf unserer neuen Homepage www.bgnzwo.ch
laufend aktualisiert.
Wir bauen auf Bewährtem auf, ohne uns jedoch vor Neuerungen zu verschliessen. Mit diesem Grundsatz gehen wir gemeinsam in Richtung Zukunft.
Auch in diesem Jahr möchte ich mich bei allen vollamtlichen und nebenamtlichen Mitarbeitenden, den Siedlungskommissionen und beim Vorstandskollegium für ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2014 bedanken. Sie alle haben
mitgeholfen unsere Baugenossenschaft erfolgreich auf Kurs zu halten.
Ich danke Ihnen recht herzlich für das Vertrauen, das Sie uns immer wieder
ausgesprochen haben.
Nun wünsche ich Ihnen beim Lesen des Jahresberichtes 2014 viel Spass.
Markus Steiner
Präsident Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
5
Generalversammlung
Jahresbericht 2014
Protokoll
der 66. ordentlichen Generalversammlung vom 9. Mai 2014 im evang. reformierten
Kirchgemeindehaus Höngg, Ackersteinstrasse 190, 8049 Zürich
Vorsitz
Markus Steiner, Präsident
Traktanden
1. Begrüssung
2. Wahl der Stimmenzähler und Protokollprüfer
3. Wahlen
3.1 des Vorstandes
3.2 des Präsidenten
4. Wahl der Revisionsstelle
5. Protokoll der 65. Generalversammlung
vom 24. Mai 2013
6. Jahresbericht 2013
7. Jahresrechnung 2013
8. Bericht der Revisionsstelle
9. Abnahme der Jahresrechnung 2013 und
Beschlussfassung über die Verwendung
des Bilanzgewinnes
10. Entlastung des Vorstandes (Erteilung
Décharge)
11. Anträge von Mitgliedern
12. Verschiedenes
Traktandum 1
Begrüssung
Im Namen des Vorstandes der Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen heisst der amtierende Präsident Markus Steiner um 20.00 Uhr
die Anwesenden zur 66. Generalversammlung
herzlich willkommen. Im Besonderen erwähnt
er das feine Essen, das von der Dorfmetzgerei
Keller, Würenlingen zubereitet und von der SIKO
Hönggerberg mit ihren freiwilligen Helfern serviert worden ist. Dank spricht er allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus, die an der Vorbereitung zur GV mitgewirkt haben.
Das Essen und die Getränke stehen wie jedes
Jahr kostenlos zur Verfügung.
6
Speziell begrüsst er die ehemaligen
Vorstandsmitglieder:
• Ruedi Kaufmann, Präsident und Verwalter
Winzerhalde
• Kurt Frischknecht, Präsident und Verwalter
Winzerhalde
• Hans Weber, Präsident und Finanzchef
• Ewald Schnyder, Verwalter Hönggerberg
• Othmar Soldera, Aktuar
• Enrico Magro, Präsident
• Fridolin Stutz, Vizepräsident
Als Gäste werden begrüsst:
• Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Geschäftsstelle
• Vorstandsmitglieder der Baugenossenschaft
Frohes Wohnen
• Herr Fabian Imwinkelried, Revisionsstelle
Reviduna
• Herr Peter Schneider, Architekt und
Bauherrenvertreter,
• Herr Hans Conrad Daeniker, Wohnbaugenossenschaften Zürich
Abschied
Leider haben wir im vergangenen Berichtsjahr
auch von Genossenschafterinnen und Genossenschaftern Abschied nehmen müssen:
Siedlung Zwischenbächen
• Frau Lilly Rohrbasser
• Frau Margrit Juchli
• Herr Hans Treichler
• Frau Siglinde Kern
• Herr Ernst Gassmann
Siedlung Hönggerberg
• Herr Otto Eppenberger
• Herr Köbi Berther
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
• Herr Hans Ott
• Frau Martha Piezzi
Siedlung Winzerhalde
keine Todesfälle
Zum Gedenken an die Verstorbenen erheben wir
uns zu einem kurzen Moment der Stille.
89 Mitglieder haben sich für den heutigen Anlass
entschuldigt. Die Namensliste liegt dem Originalprotokoll bei.
Anwesend sind heute 245 Genossenschafterinnen und Genossenschafter.
Der Präsident stellt fest, dass alle Genossenschafterinnen und Genossenschafter form- und fristgerecht eingeladen wurden. Mit dem Jahresbericht
haben die Mitglieder auch die Einladung und Traktandenliste erhalten. Die Generalversammlung ist
somit nach Statuten beschlussfähig.
Termingerecht sind 2 Anträge von Genossenschaftern eingegangen, die jedoch wieder zurückgezogen wurden.
Zu jedem Traktandum haben die Mitglieder das
Recht, sich zu äussern.
Herr Otto Hirter stellt den Antrag, Trakt. 3 Wahlen zu verschieben und nach Trakt. 10 Entlastung
des Vorstandes zu behandeln. Dieser Antrag wird
von der Mehrheit abgelehnt.
Traktandum 2
Wahl der Stimmenzähler und Protokollprüfer
Vorgeschlagen als Stimmenzähler werden:
• Herr Kuno Nick Glanzmann
• Herr Konstantin Papastergios
• Herr Hans Gadient
• Frau Mary Oetiker
• Herr Domenic Meyer
• Herr Fridolin Stutz
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Generalversammlung
Vorgeschlagen als Protokollprüfer werden:
• Frau Patricia Horn
• Frau Cirley Schumm
Weitere Kandidaten werden nicht vorgeschlagen. Die Stimmenzähler und Protokollprüfer sind
somit gewählt.
Traktandum 3
Wahlen
An der GV im letzten Jahr haben Ersatzwahlen
stattgefunden, das heisst, die vier neugewählten
Vorstandsmitglieder wurden nur für ein Jahr gewählt. An der diesjährigen 66. GV finden ordentliche Wahlen für die nächste Amtsdauer von 2
Jahren statt.
Traktandum 3.1
des Vorstandes
Der Vorstand empfiehlt, für die nächste Amtsdauer weiterhin 7 Sitze im Gremium zu besetzen. Heiri Sigrist stellt sich nach 12 Jahren im
Vorstand nicht mehr zur Wiederwahl, somit wird
ein Vorstandssitz frei.
Nach unserem Aufruf „Mitarbeit im Vorstand“
hat sich einzig Herr Tamim Ozod-Seradj als Kandidat gemeldet. Herr Ozod-Seradj wohnt in der
Siedlung Hönggerberg, er arbeitet bei der SBB
und ist dort Leiter Bau & Architektur. Nach der
persönlichen Vorstellung empfiehlt der Vorstand
der GV, Herrn T. Ozod-Seradj als neues Mitglied
zu wählen. Für die Wiederwahl und Neuwahl
stellen sich somit zur Verfügung:
• Ruth Schneiter
• Heidi Kessler
• Franz Gnos
• Markus Steiner
• Jürg Frischknecht
• Simon Rutz
• Tamim Ozod-Seradj
Nachdem aus den Reihen der Genossenschafter
keine weiteren Vorschläge gemacht werden und
7
Generalversammlung
keine geheime Wahl beantragt wird, wird der Gesamtvorstand für eine Amtsdauer von 2 Jahren
von der GV mit grosser Mehrheit gewählt.
Traktandum 3.2
des Präsidenten
Als Präsident stellt sich Herr Markus Steiner für
eine weitere Amtsdauer zur Verfügung. Seine
Wiederwahl erfolgt mit grosser Mehrheit.
Traktandum 4
Wahl der Revisionsstelle
Der Vorstand beantragt, die Reviduna Revisions
AG, Dübendorf, für eine weitere Amtsdauer von
2 Jahren zu wählen.
Die Wahl der Reviduna erfolgt einstimmig.
Traktandum 5
Protokoll der 65. Generalversammlung
vom 24. Mai 2013
Die Genossenschafterin Frau Erika Steiner, Zwischenbächen 108 und der Genossenschafter
Herr Kurt Gehrig, Winzerhalde 48 haben das von
Ruth Schneiter verfasste Protokoll geprüft und
für richtig und ausführlich befunden. Sie empfehlen der Versammlung, das Protokoll zu genehmigen.
Mit Dank an die Verfasserin und Protokollprüfer
wird das Protokoll der Generalversammlung vom
24. Mai 2013 genehmigt.
Traktandum 6
Jahresbericht 2013
Der Jahresbericht wird einstimmig genehmigt.
Der Präsident dankt allen, die am Jahresbericht
mitgearbeitet haben. Einen speziellen Dank richtet er an Heiri Sigrist für die Gestaltung, den
Druck und die fristgerechte Verteilung des Jahresberichtes 2013.
Traktandum 7
Jahresrechnung 2013
Herr Balz Christen erläutert die Jahresrechnung,
8
Jahresbericht 2014
die auf den Seiten 22–24 des Jahresberichtes abgedruckt ist, auf klare und verständliche Weise.
Herr Hans Weber gibt zu bedenken, dass der Betriebsgewinn immer noch zu hoch ist. Das Geld
hätte man als Rückstellung für die Rückzahlung
von Mietzinsen der Winzerhalde I verwenden
können.
Gemässe Vorstandsbeschluss werden die Bruttomietzinse per 1. Juli 2014 in Winzerhalde I um
10 % und Winzerhalde II um 5 % gesenkt.
Fragen betr. Heizzentrale und
Heizkostenabrechnung Winzerhalde werden
von F. Gnos wie folgt beantwortet:
• Die Heizzentrale wird mittels eines Contractingvertrags durch die Firma EBM betrieben.
Die uns in Rechnung gestellten Kosten werden über die Nebenkosten abgerechnet.
• In den Nebenkosten Winzerhalde II werden
keine Heizkosten, sondern nur die Warmwasseraufbereitung verrechnet. Die Energiekosten werden nach Wärmeenergiebezug Winzerhalde I, Winzerhalde II und Kindergarten
aufgeteilt. Die festen Kosten werden nach Anschlussleistung Winzerhalde I, Winzerhalde II
und Kindergarten verrechnet.
Traktandum 8
Bericht der Revisionsstelle
Der Bericht der Firma Reviduna Revisions AG,
Dübendorf, ist auf der Rückseite des Jahresberichts abgedruckt.
Die Revisionsstelle hat keine Vorbehalte zur Jahresrechnung angebracht und beantragt der GV
diese zu genehmigen.
Traktandum 9
Abnahme der Jahresrechnung 2013 und
Beschlussfassung über die Verwendung
des Bilanzgewinns
Die Jahresrechnung 2013 wird mit einer Gegenstimme genehmigt. Der Betriebsgewinn von CHF
77'968.- wird den allgemeinen Reserven zufliessen.
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Traktandum 10
Entlastung des Vorstandes (Erteilung Décharge)
Einstimmig wird die Décharge an den Vorstand
erteilt.
Traktandum 11
Anträge von Mitgliedern
Zwei eingereichte Anträge sind zurückgezogen
worden.
Traktandum 12
Verschiedenes
Zum Schluss gibt der Präsident folgende
Mitteilungen bekannt:
• Der Einbau des Glasfasernetzes kostet die
Genossenschaft nichts.
• Wie an den Siedlungsversammlungen vorgestellt, wird für die Zukunftsgestaltung der
Siedlungen Hönggerberg und Zwischenbächen je eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Die
ersten Sitzungen erfolgen im Mai 2014.
Fragen und Wortmeldungen:
Herr M. Kessler: Wieviele und welche Vorstandsmitglieder sind in den Arbeitsgruppen vertreten?
Je 3 Mitglieder. Mit der Wahl von Herrn T. Seradj
wird der Vorstand die Mitglieder neu bestimmen.
Frau M. Ruggiero: Wie werden die Beanstandungen betr. Reinigungsarbeiten, die anlässlich der
Umfrage gemacht wurden, behandelt?
Der Vorstand wird in Zusammenarbeit mit der
Geschäftsstelle die Beanstandungen behandeln
und Lösungen suchen.
Herr R. Kaufmann: Herr Kaufmann begrüsst die
Genossenschafterinnen und Genossenschafter
und dankt dem Präsidenten für die gut geführte
Generalversammlung.
Nachdem keine Wortmeldungen
mehr erfolgen gilt es noch, diverse
Verabschiedungen und Ehrungen
vorzunehmen:
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Generalversammlung
Herr Günther Tschopp war während 11 Jahren als nebenamtlicher Hauswart in der Siedlung
Winzerhalde tätig. Der Präsident dankt ihm für
seinen Einsatz und die gute Arbeit, die er für die
Genossenschaft geleistet hat.
Herzlichen Dank und Anerkennung gebührt dem
nebenamtlichen Hauswart, Herrn Antonio Salgueiredo. Mit grossem Einsatz und Mut konnte
er einen flüchtigen Einbrecher festhalten, der zuvor an der Winzerhalde 79 in die Parterrewohnung eingebrochen ist. Trotz heftiger Gegenwehr
gelingt es ihm und weiteren dazugekommenen
Helfern den Einbrecher unter Kontrolle zu bringen und beim Eintreffen des Streifenwagens der
Stadtpolizei zu übergeben.
Für die Verabschiedung von Heiri Sigrist erteilt
der Präsident Franz Gnos das Wort.
Heiri Sigrist ist 1979 an der Winzerhalde eingezogen. An der GV 2002 wurde er in den Vorstand
gewählt und übernahm das Amt des Siedlungsverwalters für die 60 Wohnungen Winzerhalde
46 - 52. Gleichzeitig war er für die Gestaltung der
Kommunikation zuständig, was sofort in der Aufmachung des Jahresberichtes und der Mitteilungen an die Mieter positiv auffiel. Etwas später
übernahm er die Verwaltung der ganzen Winzerhalde (damals total 218 Whg.). Dies gehörige
Mass an Arbeit meisterte er mit viel Fleiss und
Zuverlässigkeit, bis er dieses Amt 2008 an Bruno
Burri übergeben konnte. Ab 2007 war er bis heute ständiges Mitglied der Baukommission, die
für die Totalsanierung der Häuser Wi 56 - 94 und
die Renovation der Häuser und Wohnungen Wi
46 - 52 zuständig war.
Heiri Sigrist war im Vorstand ein unkomplizierter
und umgänglicher Kollege. Er konnte ruhig und
aufmerksam zuhören und nach reifer Überlegung seine Meinung offen und ehrlich vortragen.
Gerne zeigte er sich kompromissbereit, wenn
die Gegenargumente einleuchtend und sozialverträglich waren und seinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn nicht zuwiderliefen. Er setzte
9
Generalversammlung
sich stets für ein gutes Funktionieren der Genossenschaft ein. Sein auffälligstes Markenzeichen
war seine stete Hilfsbereitschaft und sein voller
Einsatz.
Im Namen des Vorstandes bedankt sich Franz
Gnos bei Heiri Sigrist für die immense Arbeit,
die er für die Genossenschaft geleistet hat und
wünscht, dass er den wohlverdienten Ruhestand
mit seiner Frau Monika unbeschwert geniessen
kann.
Mit grossem Applaus wird Heiri Sigrist aus dem
Vorstand verabschiedet.
Jahresbericht 2014
Ursula Janz, Ruth Schneiter, Heiri Sigrist, Oliver
Schumm und dem Bauherrenvertreter Peter
Schneider, für ihre Arbeit und die vielen Stunden,
die nötig waren, um Entscheide, wie Anstrich
der Häuser, Farb- und Gerätewahl in Küche und
Badezimmer etc., zu fällen.
Um 21.40 Uhr erklärt Markus Steiner die GV für
beendet und bedankt sich bei allen, die in irgendeiner Form einen Beitrag zum Gelingen dieser
GV beigetragen haben.
Der Präsident: Markus Steiner
Die Protokollführerin: Ruth Schneiter
Die Renovationen an der Winzerhalde sind nun
abgeschlossen. In diesem Zusammenhang dankt
Franz Gnos den Mitgliedern der Baukommission,
10
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Bericht des Vorstandes
Bericht des Vorstandes 2014
Personelles
An der Generalversammlung 2014 konnten wir
mit über 245 Genossenschaftern und Gästen
wieder einen grossen Aufmarsch verzeichnen.
Tatsächlich ging es nicht nur um Routinegeschäfte, es ging auch um Vorstandswahlen. Nach
12 Jahren Amtszeit trat Heiri Sigrist aus dem
Vorstand der bgnzwo zurück. Der Zeitpunkt des
Rücktritts stand im Zusammenhang mit dem Abschluss der aufwändigen Sanierung der Siedlung
Winzerhalde. Lieber Heiri, im Namen des Vorstandes und der Baugenossenschaft, ein herzliches Dankeschön für Deinen Einsatz.
Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden
alle zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder bestätig und mit einer grossen Mehrheit für eine
Amtsdauer von 2 Jahren gewählt. Ebenfalls
mit einer grossen Mehrheit wurde Herr Tamim
Ozod-Seradj als neues Mitglied in den Vorstand
gewählt. Mit seinem Fachwissen, als Leiter Bau
und Architektur bei der SBB, kann unsere Baugenossenschaft nur profitieren. Mit Franz Gnos und
Tamim Ozod-Seradj ist das Ressort Bau und Unterhalt im Vorstand der bgnzwo optimal besetzt.
Herr Balz Christen, Leiter Finanzen (Geschäftsstelle), hat auf Ende März 2015 gekündigt um
neue Wege zu gehen. Lieber Balz, herzlichen
Dank für Dein grosses Engagement und alles
Gute für die Zukunft. Begrüssen konnten wir
Frau Brigitte Schicker, die die Leitung Finanzen
übernahm. Wir wünschen ihr bei ihrer neuen
Aufgabe viel Freude und Erfolg.
Die Finanzkommission setzt sich wie folgt
zusammen:
Simon Rutz
Ressort Finanzen
Ruth Schneiter Stv. Ressort Finanzen
Balz Christen
externer Finanzfachmann
Brigitte Schicker Leiterin Finanzen (GS)
Vorstandssitzungen
An 12 Vorstandssitzungen mit einer durchschnittlichen Sitzungsdauer von über 3 Stunden, sowie
an weiteren Kommissionssitzungen und vielen
Gesprächen behandelte der Vorstand unter anderem folgende Geschäfte:
• Auswertung der Umfrage
• Neues Leitbild
• Personelles
• Neues Erscheinungsbild
• INFO / Jahresbericht
• Mietzinsentwicklung
• Anträge von SIKO's direkt an den Vorstand
• Zukunft der Siedlungen Hönggerberg
und Zwischenbächen
• Aufnahmegesuche von neuen
Genossenschafter/innen
• Weiterbildung von Vorstandsmitgliedern
und Angestellten
• Bau und Unterhalt
• Führung der Depositenkasse
• Festlegung der Jahresziele
Markus Steiner
Als zusätzliches Instrument zuhanden des Vorstandes wird ab März 2015 eine Finanzkommission eingesetzt. Mit diesem Schritt stellt sich der
Vorstand den ständig steigenden Anforderungen
in einem schnell wechselnden Umfeld.
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
11
Bau und Unterhalt
Jahresbericht 2014
Bericht des Ressorts Bau und Unterhalt
12
Dezember
1‘820
November
Oktober
September
970
3‘620
6‘440
August
5‘350
6‘380
Juli
Juni
Mai
0
April
2‘000
März
4‘000
3‘030
6‘000
7‘250
6‘020
8‘000
6‘440
10‘000
8‘570
Photovoltaik-Ertrag 2014 in kWh
Februar
Spielplatz Winzerhalde 52
Neben den Gebäudesanierungen war es der
Wunsch der Genossenschaft, den Spielplatz
Winzerhalde 52 aufzuwerten. Der 2013 erstell-
Photovoltaik-Anlage
Die Photovoltaik-Anlage mit je 126 Modulen auf
dem Dach Winzerhalde 46–50 und Winzerhalde
52 produzierte 57 600 kWh Strom im Jahr 2014.
Damit leisten wir unseren Anteil an einer ökologischeren Zukunft.
1‘700
Die gesamte Bauzeit hat allen Bewohnern und
Mitarbeitern der Genossenschaft viel abverlangt.
Dennoch denken wir, dass sich die Investition
insgesamt lohnte und wir nun die Früchte der
Bemühungen pflücken können.
Nach den Baumassnahmen galt es, die Bauabnahmen etappengerecht durchzuführen. Dabei stellten sich diverse Mängel heraus, die von den Unternehmern zu berichtigen waren. Nach allgemein
gültigen Baurichtlinien werden nach zwei Jahren
sogenannte Garantieabnahmen durchgeführt, um
versteckte Mängel ebenfalls auszuschliessen.
2014 wurden in der 3. Etappe Winzerhalde 56 bis
76 die zweijährigen Garantiemängelarbeiten in
den Gebäuden durchgeführt.
Die Garantiearbeiten der Umgebungsarbeiten
der 2. Etappe (Winzerhalde 78-94) führten wir im
Frühling 2014 inkl. der Mängelbehebung durch.
Die Garantieabnahme der Umgebungsarbeiten
der 3. Etappe findet im Frühling 2015 statt.
Ende 2015 werden dann auch noch die zweijährigen Garantiemängelarbeiten der Winzerhalde 79
stattfinden.
te Spielplatz wurde im Frühling 2014 noch fertig
bepflanzt. Es freut uns sehr zu sehen, dass der
Spielplatz mit unterschiedlichen Spielbereichen,
bereits gut genutzt wird. Auf Wunsch der SIKO
wurde ein geeigneter Sonnenschutz in Form eines grossen Sonnenschirmes erstellt, so dass
Kinder und Eltern gleichermassen geschützt
sind. Daneben haben die Eltern die Möglichkeit,
es sich neben dem Spielplatz auf den neuen Möbeln gemütlich zu machen.
Januar
Winzerhalde I ( Winzerhalde 56 bis 94)
Die langjährigen und intensiven Sanierungs- und
Umbauarbeiten an der Winzerhalde konnten wir
mit der Fertigstellung der letzten Etappe erfolgreich im November 2013 abschliessen. Dank
dem grossen professionellen Einsatz aller internen und externen Beteiligten lagen uns sowohl
alle Revisionsunterlagen als auch die definitive Bauabrechung bereits im Juni 2014 vor. Die
Gesamtbausumme betrug CHF 33.3 Mio. Die
erfolgreiche Fertigstellung der Baumassnahmen hat uns mit Stolz erfüllt, da wir trotz vieler
Schwierigkeiten das Kostenbudget einhalten und
die gewünschte Qualität erreichen konnten.
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Zwischenbächen
Im März 2014 wurde der 100 000 Liter Öltank saniert, um die aktuellen Gesetztesvorgaben zu erfüllen. Der Öltank wurde professionell gereinigt
und mit einem offenporigen Material und einer
PVC-Innenhülle ausgekleidet. Der zwischen der
Tankwand und der Innenhülle entstandene Zwischenraum wird mit einem Leckwarngerät permanent auf die Dichtigkeit überwacht.
Parallel beseitigten wir ebenfalls die Probleme
mit dem Gas-/Oelbrenner.
Innenansicht des Öltankes während der
Sanierungsarbeiten
Gemeinschaftsraum Zwischenbächen
Der frisch sanierte Gemeinschaftraum wurde im
Frühling mit hochwertigen Vorhängen und Jalousien erweitert. Damit haben wir nun die Möglichkeit, den Raum zu verdunkeln und gleichzeitig wirken die schweren Vorhänge schalldämmend. Des
Weiteren kauften wir neue Tische und Stühle, damit der Raum möglichst intensiv genutzt werden
kann. Vor dem Haus Zwischenbächen 86 wurde
ein ebenerdiger Zugang zum Eingang des Siedlungsraumes erstellt.
Bau und Unterhalt
Ebenerdiger Zugang zum Gemeinschaftsraum
Strategische Planung Zukunft Hönggerberg
und Zwischenbächen
Was schon 2005 begonnen hat und vom Vorstand
ab 2012 weiter entwickelt wurde, nahm 2014
weiter Form an. Der Vorstand sprach sich bei den
Siedlungsversammlungen für den Ersatzneubau
beider Siedlungen in Etappen aus. Dennoch war
es dem Vorstand wichtig, die Empfehlung für die
Genossenschafter nachvollziehbar und transparent zu gestalten. Es war ein expliziter Wunsch
des Vorstandes für die Entwicklung der Zukunft
der beiden Siedlungen Hönggerberg und Zwischenbächen die Genossenschafter von Beginn
an mitbestimmen zu lassen. So konstituierten sich
die beiden Arbeitsgemeinschaften (AG). Beide
AGs hatten die Aufgabe sich mit der Zukunft der
Siedlungen auseinander zu setzen und eine eigenständige Empfehlung auszusprechen. Diese wurden von Marianne Dutli-Derron und HC Däniker
über die Möglichkeiten, die baurechtlich relevant
waren, professionell informiert. Mit den Besichtigungen von befreundeten Genossenschaften, die
vor ähnlichen Herausforderungen wie wir standen
und der Winzerhalde, schufen sich die AG-Mitglieder ein eigenständiges Bild. Mit den Sprechstunden, die von den Bewohnern rege besucht wurden, rundete sich das Bild der AG-Mitglieder ab.
Nach intensiven Abwägungen und Diskussionen
einigten sich die Mitglieder auf eine Empfehlung
für die Siedlungsversammlungen. Beide AGs einigten sich unabhängig voneinander auf einen Ersatzneubau in zwei Etappen, über welchen an den
Siedlungsversammlungen abgestimmt wurde.
Franz Gnos und Tamim Ozod-Seradj
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
13
Siedlungskommissionen
Jahresbericht 2014
Siedlungsleben
ein Vermietungsreglement erstellt. Durch die
gemeinsame Mitwirkung am Leitfaden der Siedlungskommissionen wurden erstmals die Aufgaben und Kompetenzen dieser Kommissionen
festgelegt. Auch wurde die Zusammenarbeit
zwischen den SIKO's und dem Vorstand besprochen.
60 Jahr Jubiläum der Siedlung Hönggerberg
Ein konstruktives Miteinander, das sich an der
Solidarität, der Mitwirkung und an der Gemeinschaftsorientierung anlehnt, zeichnet eine lebendige Genossenschaft aus. Unsere drei Siedlungskommissionen trugen durch ihren vielfältigen
Einsatz im vergangenen Jahr viel dazu bei, die
Lebensqualität in unserer bgnzwo zu erhalten
und zu steigern. Dies erreichten sie durch verschiedene Anlässe. Ein Höhepunkt war sicher
das 60-Jahre-Jubiläum der Siedlung Hönggerberg. Ebenso bleiben die Einweihung des Gemeinschaftsraumes in der Zwischenbächen und
der Räbeliechtliumzug in der Winzerhalde in bester Erinnerung. Da im Info der Genossenschaft,
sowie in den einzelnen SIKO Infos jeweils von
den Anlässen berichtet wurde, zähle ich an dieser Stelle nicht alle Aktivitäten auf.
Am Sonntag, 31. Mai 2015 planen die SIKO's gemeinsam einen gegenseitigen Besuchsnachmittag. Alle Bewohner werden dann die Möglichkeit
haben, die anderen Siedlungen näher kennen zu
lernen.
Der Antrag der SIKO's betreffend einer Mieterkommission wurde vom Vorstand aufgenommen
und in angepasster Form umgesetzt. Neu ist ein
SIKO-Mitglied bei der Wohnungsbesichtigung
mit Interessenten anwesend und gibt eine Empfehlung an die Geschäftsstelle ab.
Ebenso wurde auf Wunsch der SIKO Winzerhalde die Grüngutabfuhr auf alle kompostierbaren
Abfälle ausgedehnt.
An der Siedlungsversammlung der Winzerhalde
verabschiedeten wir im März 2014 die SIKO-Obfrau Beatrice Peretti und SIKO-Mitglied Ursula
Janz. Die beiden kümmerten sich jahrelang um
die Belange der Genossenschafter. Nun konnten
sie die Verantwortung an eine jüngere Generation
abgeben. Die neu Gewählten sind Caroline Novy
als SIKO-Obfrau, Nadia Giss, Kathrin Zurbrügg,
Diana Marti und Domenic Meyer. Im Hönggerberg trat Miguel Lopez als langjähriger Obmann
aus der SIKO zurück, an seine Stelle wurde Lukas Fischer gewählt. Die SIKO Zwischenbächen
gewann als neues Mitglied Selvet Jusufi.
Ich danke den SIKO's ganz herzlich für ihr Engagement und persönlichen Einsatz zum Wohl
unserer Genossenschaft.
Heidi Kessler
Der Vorstand hat beschlossen, die Verwaltung
und Bewirtschaftung der Gemeinschaftsräume
den SIKO's zu übertragen. Diese haben in Zusammenarbeit eine Benutzungsordnung und
14
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Kommunikation
Neues INFO und Homepage
Über den Jahreswechsel 2013/2014 wurde eine
genossenschaftsweite Umfrage gestartet. Es
wurde bereits einige Male darüber informiert.
Wichtig ist, sie ist nicht aus den Augen aus dem
Sinn. Immer wieder wird diese zu Rate gezogen
bei anstehenden Entscheidungen. Einige offene
Punkte werden auch über die Geschäftsstelle angesehen und abgearbeitet.
Auf das Sommer-Info hin entschieden
sich die beiden Genossenschaften
Frohes Wohnen und neuzeitliches
Wohnen auf ein neues Erscheinungsbild des Infos. Uns war es wichtig,
Informationen unserer Genossenschaften strukturierter und frischer
daher kommen zu lassen. Mit dem
neuen Erscheinungsbild konnten wir einerseits
die Lesbarkeit verbessern, indem wir
das Schriftbild veränderten. Anderseits
wollten wir unsere
Berichte zusammenhängend präsentieren.
Im weiteren ist es die
Plattform für aktuelle
Berichte aus den SIKO's.
Anhand der Rückmeldungen darf gesagt werden:
«Es gefällt».
ER
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SO
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Stadt Zü
14
Unsere
Genossenschaft
will auch in Sachen Internetauftritt einen neuen, frischen
Wind einbringen. Der Auftritt
soll schlicht, gut strukturiert
und nicht überladen sein. Texte sollen kurz und aussagekräftig sein, wichtige
Informationen sollen hervorstechen. Die Digitalisierung zieht immer weitere Kreise. Es ist uns
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daher wichtig, dass die Lese- und Bedienbarkeit
ebenfalls über Mobiltelefone und sogenannte Tabletts funktioniert.
Über www.bgnzwo.ch ist es nicht nur möglich, Kontakt mit der Geschäftsstelle aufzunehmen oder eine Reparaturmeldung zu versenden,
nein auch unsere Gemeinschaftsräume können darüber gebucht
werden. Sie werden über Anlässe innerhalb der Genossenschaft
informiert.
Keine Angst – es ist nicht so,
dass nun nur noch über Computer mit unserer Geschäftsstelle Kontakt aufgenommen
werden kann. Der persönliche Kontakt steht im Vordergrund und wird weiterhin
gefördert.
Jürg Frischknecht
52
14 14:
24.06.
1
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
15
Bericht der Geschäftsstelle
Jahresbericht 2014
Bericht aus der Geschäftsstelle
Auch im Geschäftsjahr 2014 konnte die Geschäftsstelle verschiedene Projekte erfolgreich
abschliessen. In personeller Hinsicht setzte der
Vorstand bei der Gründung der Geschäftsstelle
die Vorgabe, dass die Genossenschaft als sozialer Arbeitgeber auch Lehrlingen den Einstieg
ins Berufsleben ermöglichen soll. Dies konnte
in den vergangenen Jahren bisher noch nicht
realisiert werden. Doch im August 2014 war es
endlich soweit und unsere erste Lehrtochter,
Lara Morach, konnte ihre dreijährige Lehre als
Kauffrau Immobilien EFS beginnen. Im Bereich
Hauswartung konnte zudem Hugo Jossen als
neuer Hauswart für die Siedlung Winzerhalde
(40%-Pensum) gewonnen werden. Er hat seine
Stelle im April angetreten.
Leider mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass
unser Leiter Finanzen, Balz Christen, sich nach
etwas mehr als zwei Jahren entschlossen hat,
seine Teilzeit-Anstellung auf der Geschäftsstelle
mit Wirkung auf Ende März 2015 zu beenden.
Balz Christen wird dem Vorstand zukünftig aber
für Finanzfragen punktuell beratend beistehen.
Insofern wird er in Reichweite bleiben. Die Suche eines Nachfolgers/einer Nachfolgerin gestaltete sich schwierig, wurde doch neben ausgewiesenem Fachwissen in Finanzfragen auch eine
gewisse Vertrautheit mit den genossenschaftlichen Gepflogenheiten erwartet. Mit etwas Glück
wurden wir in Brigitte Schicker fündig, welche
die gleiche Funktion bereits seit sieben Jahren in
einer anderen grösseren Baugenossenschaft im
Grossraum Zürich kleidete.
Die Strategie, kleinere Sanierungsarbeiten bei
Wohnungsübergaben so oft als möglich durch
unsere eigenen Mitarbeiter zu realisieren, wurde
weiter intensiv verfolgt. Unser Maler konnte im
Berichtsjahr gesamthaft 16 Wohnungen teilweise oder ganz streichen und es wurden in 21 Wohnungen ganz oder teilweise neue Bodenbeläge
eingebracht (je für beide Genossenschaften), so
16
dass die Kosten externer Maler- resp. Parkettlegefirmen reduziert werden konnten. Daneben ist
es ihm gelungen, sämtliche Waschküchen und
Trocknungsräume in unseren Siedlungen Zwischenbächen und Hönggerberg zu streichen.
Auch die angebotenen Dienstleistungen fanden
grossen Anklang. Als überaus erfreulich erwies
sich die Entwicklung der Depositenkasse. Bis
Ende 2014 wurden gesamthaft 61 Konten eröffnet
und knapp 2,7 Mio. CHF von unseren Genossenschafterinnen und Genossenschaftern einbezahlt.
Neu wurde erstmals für sämtliche aktiv in der
Genossenschaft engagierten Personen (hauptund nebenamtliche Mitarbeiter, SIKO-Vorstände
usw.) anstelle eines Weihnachtsessen ein Tagesausflug organisiert. Am 30. August 2014 führte unsere Reise nach Blumberg bei Schaffhausen, wo wir zuerst mit der «Sauschwänzlebahn»
nach Weizen gefahren sind. Nach einem reichhaltigen Mittagessen ging es dann via Schaffhausen mit dem Schiff bis nach Stein am Rhein.
Am Ausflug nahmen gesamthaft (beide Genossenschaften) 87 Personen teil. Ich bin überzeugt,
dass der Ausflug noch lange in positiver Erinnerung bleiben wird.
Als weiteren Beitrag zur Förderung des genossenschaftlichen Zusammenlebens, konnte der
SIKO Zwischenbächen das ehemalige Ladenlokal
an der Zwischenbächen 84 als neuen SIKO-Raum
übergeben werden. Die SIKO Zwischenbächen
hat umgehend zahlreiche Angebote ins Leben
gerufen, was unter den Genossenschaftern
grossen Anklang fand.
Im Vermietungsbereich sah sich die Geschäftsstelle mit 79 Wohnungswechseln resp. Neuvermietungen (für beide Genossenschaften)
konfrontiert. 34 Wohnungswechsel betrafen die
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen.
Wir sahen uns demnach mit weniger VermietunBaugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
gen konfrontiert als im Vorjahr, als wir 104 Wohnungswechsel verzeichneten.
In baulicher Hinsicht, konnte in Teilen der Siedlung Winzerhalde bereits die zweijährige Garantieabnahme durchgeführt werden. In den
Siedlungen Zwischenbächen und Hönggerberg
begann der grossflächige Ausbau des Glasfasernetzes. Auch unsere Hauswarte leisteten 2014
wiederum einen grossen Einsatz zu Gunsten unserer Mieter. Es gingen im letzten Jahr rund 840
Schadensmeldungen ein (beide Genossenschaf-
Bericht der Geschäftsstelle
ten). Nicht berücksichtigt sind dabei alle Reparaturen, welche ohne Reparaturschein gemeldet
worden sind.
Abschliessend danke ich allen unseren haupt- und
nebenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sei es auf der Verwaltung oder draussen in
den Siedlungen. Sie haben auch 2014 wiederum
sehr grossen Einsatz und vor allem auch persönliches Engagement gezeigt. Danken möchte ich
auch allen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern für das entgegengebrachte Vertrauen.
Der Geschäftsführer, Dr. Enrico Magro
Geburten
10.03.2014
19.04.2014
07.05.2014
12.05.2014
17.05.2014
22.05.2014
23.05.2014
03.07.2014
09.07.2014
09.07.2014
25.07.2014
20.08.2014
19.09.2014
21.11.2014
Elin Brenzikofer
Arwen Smilla Albrecht
Pablo Suter Noel Kajtazi
Kean Hugenmatter Damian Iglesias Malia Marti Nikita Tewlin Zora Imhof Sara Jusufi
Juri Adler Jolin Kaiser Henry Metin Anne Karen Giss
Winzerhalde 64, 8049 Zürich
Winzerhalde 70, 8049 Zürich
Winzerhalde 90, 8049 Zürich
Zwischenbächen 106, 8048 Zürich
Winzerhalde 82, 8049 Zürich
Segantinistrasse 134, 8049 Zürich
Winzerhalde 52, 8049 Zürich
Winzerhalde 84, 8049 Zürich
Winzerhalde 70, 8049 Zürich
Zwischenbächen 108, 8048 Zürich
Winzerhalde 60, 8049 Zürich
Zwischenbächen 116, 8048 Zürich
Winzerhalde 52, 8049 Zürich
Winzerhalde 79, 8049 Zürich
Den stolzen Eltern wünschen wir viel Freude mit ihren Neugeborenen und den Kindern viel
Glück auf ihrem Lebensweg.
Unsere verstorbenen Genossenschaftsmitglieder
06.01.2014
10.01.2014
12.02.2014
28.08.2014
19.09.2014
06.10.2014
11.10.2014
04.12.2014
Martha Piezzi Siglinde Kern Ernst Gassmann-Konrad Silvia Leugger Ernst Sturzenegger Werner Giger
Jakob Wirth Suzanne Brandt
Segantinistrasse 134, 8049 Zürich
Zwischenbächen 120, 8048 Zürich
Zwischenbächen 108, 8048 Zürich
Winzerhalde 93, 8049 Zürich
Winzerhalde 56, 8049 Zürich
Segantinistrasse 134, 8049 Zürich
Segantinistrasse 132, 8049 Zürich
Zwischenbächen 104, 8048 Zürich
Den schwergeprüften Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Wir werden
den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
17
Kommentar zur Bilanz und Erfolgsrechnung
Jahresbericht 2014
Kommentar zur Bilanz und Erfolgsrechnung
Das Ressort Finanzen hat die Umgestaltung
des Jahresberichts zum Anlass genommen,
die Rechnungslegung zu aktualisieren und den
Vorgaben des neuen Rechnungslegungsrechts
anzupassen, das seit 1. Januar 2013 in Kraft ist
und seine Wirkung ab Jahresrechnung 2015
entfaltet. Die wesentlichsten Änderungen zum
bisherigen Recht sind bei der Rechnungslegung
und bei der Gestaltung des Anhangs zu finden.
So werden zum Beispiel die Einlagen in den
Erneuerungsfonds den Liegenschaftskosten zugeordnet, während der Finanzaufwand an den
Schluss der Erfolgsrechnung platziert wird und
damit nicht mehr im betrieblichen Nettoerfolg
enthalten ist. Im Sinne einer Konzession an die
«Ortsüblichkeit» wurde bei der Rechnungslegung eine Abweichung zum neuen Rechnungslegungsrecht vorgenommen, indem wie bei
den meisten Zürcher Genossenschaften die
Hauswartkosten bei den Liegenschaftskosten
und nicht bei den Personalkosten gezeigt werden. Die Gestaltung des Anhangs soll weniger
statisch sein als bis anhin, sondern auf die individuellen und sich von Jahr zu Jahr ändernden
Eigenheiten der jeweiligen Unternehmung eingehen. Dabei sollen insbesondere diejenigen
Angaben, Aufschlüsselungen und Erläuterungen
zur Bilanz und Erfolgsrechnung gemacht werden, die erstens wesentlich und zweitens nicht
aus der Darstellung von Bilanz und Erfolgsrechnung ersichtlich sind. Die finanzielle Entwicklung
des Liegenschaftenvermögens war für die Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen bgnzwo
durchaus erfreulich, was ihren Niederschlag insbesondere darin fand, dass zusätzlich zu den ordentlichen Amortisationen weitere, im Hinblick
auf eventuell folgende Bauprojekte notwendige
Abschreibungen vorgenommen werden konnten.
Umlaufvermögen
Die liquiden Mittel auf den sehr niedrig verzinsten Post- und Bankkonti sind sehr hoch. Diese
18
könnten für die Mitfinanzierung von grösseren
baulichen Projekten eingesetzt werden. Sollten
in absehbarer Zeit keine grösseren Bauprojekte
zur Ausführung gelangen, dann würden die liquiden Mittel für den Abbau des verzinslichen langfristigen Fremdkapitals eingesetzt.
Anlagevermögen
Nach Vorliegen der Bauabrechnung wurden die
Kosten des Baukontos für die Sanierung der Siedlung Winzerhalde 1 auf das bestehende Liegenschaftskonto übertragen. Die ordentlichen Abschreibungen wurden im Rahmen der steuerlich
zugelassenen Höhe mit 1.5% der Buchwerte mit
Land vorgenommen. Aufgrund der finanziellen
Situation war es möglich, zusätzliche für eventuell kommende bauliche Grossprojekte notwendige Abschreibungen in beträchtlichem Ausmass
vorzunehmen; der Buchwert der Liegenschaften
reduzierte sich dadurch um rund 1.5 Mio. CHF.
Die Zusammensetzung des Liegenschaftsvermögens mit der Überleitung vom Anlage- zum
Buchwert kann der neu erstellten Übersicht auf
Seite 28 entnommen werden.
Langfristiges Fremdkapital
Aufgrund der sehr geringen Investitionstätigkeit konnten der Cashflow und ein Teil der vorhandenen liquiden Mittel für die Rückzahlung
von langfristigem Fremdkapital (ohne Depositenkasse und Pflichtdarlehen) eingesetzt werden. Dieses konnte um 4.5 Mio. CHF auf knapp
41.6 Mio. CHF reduziert werden. Die Ende 2012
neu eingeführte Depositenkasse erfreute sich
weiterhin grosser Beliebtheit und ihr Bestand
erhöhte sich um über 1.5 Mio. CHF. Auch diese Mittel konnten zum Abbau der langfristigen
Schulden eingesetzt werden.
Jahresgewinn
Insbesondere da die Statuten keine Verzinsung
des Anteilscheinkapitals zulassen, muss die
Genossenschaft keinen Gewinn erzielen. Der
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
ausgewiesene minimale Gewinn in Höhe von
CHF 1160.37 reduziert auch die tatsächlich anfallenden Steuerkosten beträchtlich.
Mietzinsertrag
Die gesamten Mietzinserträge haben sich gegenüber dem Vorjahr um rund CHF 273 000 reduziert. Diese Verringerung ist auf die per 1. Juli
2013 und per 1. Juli 2014 reduzierten Nettomietzinse zurückzuführen, wobei sich erstere nun für
ein ganzes Jahr ausgewirkt haben.
Personalkosten
Die ausgewiesenen Personalkosten (Hauswartung und Geschäftsstelle) entsprechen nicht den
tatsächlich bezahlten Kosten für Löhne und Sozialleistungen. Die meisten der festangestellten
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben einen
Vertrag mit zwei Genossenschaften, der Bau-
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Kommentar zur Bilanz und Erfolgsrechnung
genossenschaft Frohes Wohnen Zürich und der
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
bgnzwo, und deshalb werden – mit Ausnahme
von zwei Hauswarten, die ausschliesslich für die
bgnzwo tätig sind – 43% der Personalkosten
der bgnzwo in Rechnung gestellt. Zudem wird
aufgrund eines individuellen Verteilschlüssels
ein Teil der Personalkosten der festangestellten Hauswarte bilanziert und mit den Heiz- und
Nebenkostenabrechnungen der Mieterschaft in
Rechnung gestellt.
Zinskosten
Aufgrund der bereits mehrfach thematisierten
Rückzahlung von langfristigem Fremdkapital reduzierte sich auch der Zinsaufwand im Vergleich
zum Vorjahr beträchtlich.
Balz Christen
Simon Rutz
19
Bilanz
Jahresbericht 2014
Bilanz 31.12.2014
Rechnung 2014
(in CHF)
AKTIVEN
Rechnung 2013
(in CHF)
58'708'892.29
60'619'529.96
Umlaufvermögen
9'421'962.99
9'750'435.65
Flüssige Mittel
8'493'486.84
8'927'956.91
47'838.75
603'284.44
232'869.25
219'194.30
49'644.35
0.00
598'123.80
0.00
49'286'929.30
50'869'094.31
Finanzvermögen / Beteiligungen
10'000.00
10‘000.00
Mobile Sachanlagen
69'929.30
84'761.36
49'207'000.00
50'774'332.95
Forderungen
Nicht einbezahlte Darlehen und Anteile
Vorräte
Aktive Rechnungsabgrenzung
Anlagevermögen
Liegenschaften
Bei den Positionen der Aktiven Rechnungsabgrenzung handelt es sich vor allem um vorausbezahlte
Heiz- und Nebenkosten. Diese wurden 2013 bei den Forderungen bilanziert.
20
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Bilanz
Bilanz 31.12.2014
Rechnung 2014
(in CHF)
PASSIVEN
Rechnung 2013
(in CHF)
58'708'892.29
60'619'529.96
1'144'225.36
1'205'100.40
Kurzfristige Verbindlichkeiten
192'577.90
397'928.40
Andere Verbindlichkeiten
101'300.00
524'516.70
Passive Rechnungsabgrenzung
850'347.46
282'655.30
44'924'241.75
47'874'620.70
2'707'886.40
1'153'873.25
657'840.00
661'340.00
5'565'800.00
5'920'000.00
23'500'000.00
23'500'000.00
Hypotheken Bund
8'492'715.35
8'939'407.45
Hypotheken Banken
4'000'000.00
7'700'000.00
Rückstellungen
10'292'346.65
9'197'490.70
Erneuerungsfonds
10'184'000.00
8'863'682.20
108'346.65
333'808.50
Eigenkapital
2'346'918.16
2'264'349.84
Anteilscheinkapital
1'995'200.00
1'990'600.00
351'718.16
273'749.84
1'160.37
77'968.32
Fremdkapital kurzfristig
Fremdkapital langfristig
Depositenkasse
Pflichtdarlehen
Darlehen Fonds de Roulement
Anleihen Emissionszentrale EGW
Diverse Rückstellungen
Allgemeine Reserven
JAHRESERGEBNIS
(Einnahmenüberschuss)
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
21
Erfolgsrechnung 2014 extern
Jahresbericht 2014
Erfolgsrechnung 2014
Rechnung
Budget
Budget
Rechnung
2014
2014
2015
2013
Mietzinserträge
5'135'848
5'112'000
4'830'000
5'406'274
Diverse Erträge
15'064
9'000
10'000
12'049
5'150'912
5'121'000
4'840'000
5'418'323
Hauswartung
-141'346
-158'000
-110'000
-226'968
Unterhalt Liegenschaften
-492'454
-755'000
-750'000
-689'791
-1'098'216
-1'100'000
-1'100'000
-1'070'050
-266'459
-240'000
-150'000
-320'091
Total Liegenschaftkosten
-1'998'475
-2'253'000
-2'110'000
-2'306'900
Betrieblicher Nettoerfolg
3'152'437
2'868'000
2'730'000
3'111'423
-272'156
-262'000
-295'000
-258'004
-88'562
-90'000
-80'000
-85'295
Administration
-175'530
-200'000
-160'000
-186'850
Total Verwaltung
-536'248
-552'000
-535'000
-530'149
-2'024'089
-1'655'000
-1'520'000
-1'660'462
Betriebsergebnis vor Zinsen und
Steuern
592'100
661'000
675'000
920'812
Hypothekarzinsen
-608'687
-600'000
-595'000
-757'575
-34'722
-44'000
-50'000
-10'358
-643'409
-644'000
-645'000
-767'933
Diverser Finanzerfolg
30'703
10'000
5'000
15'812
Ausserordentlicher Erfolg
31'151
-
-
-59'816
Jahresgewinn vor Steuern
10'545
27'000
35'000
108'875
Steuern
-9'385
-20'000
-30'000
-30'907
JAHRESERGEBNIS
1'160
7'000
5'000
77'968
Total Betriebsertrag
Einlagen in den Erneuerungsfonds
Abgaben und Versicherungen
Geschäftsstelle
Vorstand
Total Abschreibungen
Zinsen Depositenkasse
Total Zinsaufwand
(Einnahmenüberschuss)
22
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Verwendung des Bilanzgewinnes
Antrag des Vorstands an die Generalversammlung über
die Verwendung des Bilanzgewinnes
2014
(in CHF)
Bilanzerfolg Beginn Geschäftsjahr
Jahresergebnis (+ Gewinn / - Verlust)
Bilanzgewinn zur Verfügung der
Generalversammlung
2013
(in CHF)
351'718.16
273'749.84
1'160.37
77'968.32
352'878.53
351'718.16
352'878.53
351'718.16
ANTRAG ZUR VERWENDUNG DES BILANZGEWINNES
Vortrag auf neue Rechnung
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
23
Anhang zur Jahresrechnung
Jahresbericht 2014
Anhang zur Jahresrechnung 2014
Rechnungslegungsstandard:
Bewertung:
Obligationenrecht OR
Umlauf- und Finanzvermögen sowie Passiven zu Nominalwerten
Mobile Sachanlagen und Liegenschaften zu Buchwerten
Diverse Angaben zu Bilanz und Erfolgsrechnung
FLÜSSIGE MITTEL
Hauswartskassen in zwei Siedlungen
571
Diverse Konti bei der PostFinance
4'791'271
Diverse Konti bei der Zürcher Kantonalbank und bei der Raiffeisenbank Zürich
1'682'367
Depositenkonto bei der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich ABZ
2'019'278
Total Flüssige Mittel
8'493'487
VORRÄTE
Heizölvorräte in den Siedlungen Zwischenbächen & Hönggerberg (Durchschnittspreis)
49'644
KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN
Noch nicht bezahlte Rechnungen von Lieferanten und Dritten
192'578
ANDERE VERBINDLICHKEITEN
Depot Mieter der Baugenossenschaft Denzlerstrasse
Depot diverse Mieter für Garagenöffner
100'000
1'300
Total andere Verbindlichkeiten
101'300
PASSIVE RECHNUNGSABGRENZUNG
Vorausbezahlte Bruttomietzinse
779'124
Rückstellung noch nicht erhaltene Rechnungen für diverse Kosten
11'525
Rückstellung latentes Risiko
30'000
Saldo Ferien und Überzeiten
15'232
Rückstellung Steuern für 2013 und 2014
14'200
Diverses
Total Passive Rechnungsabgrenzung
24
266
850'347
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Anhang zur Jahresrechnung
Diverse Angaben zu Bilanz und Erfolgsrechnung
DEPOSITENKASSE
Bestand am 1. Januar 2014
1'153'873
Saldo Ein- und Auszahlungen
1'519'291
Zinsen (ohne Verrechnungssteuern)
Bestand am 31. Dezember 2014 (61 Einzelkonti)
34'722
2'707'886
ERNEUERUNGSFONDS
Bestand am 1. Januar 2014
8'861'000
Ordentliche Einlagen 2014: 1% der Gebäudeversicherungswerte der Siedlungen
1'098'216
Umbuchung von bestehenden baulichen Rückstellungen in die Erneuerungsfonds
Bestand am 31. Dezember 2014
224'784
10'184'000
DIVERSE RÜCKSTELLUNGEN
Bestand am 1. Januar 2014
333'809
Umbuchung von baulichen Rückstellungen in die Erneuerungsfonds
-224'784
Auflösung / Neubildung Rückstellungen Winzerhalde (Saldo)
-3'360
Rückstellungen Tankreinigungen (unverändert)
2'682
Bestand am 31. Dezember 2014
108'347
ABSCHREIBUNGEN
Ordentliche Abschreibungen auf Liegenschaften
781'526
Zusätzliche Abschreibungen auf Liegenschaften
1'198'661
Diverse Abschreibungen auf Mobiliar, Maschinen, Fahrzeuge
Total Abschreibungen
43'902
2'024'089
DIVERSER FINANZERFOLG
Bank- und Postkontospesen
1'299
Zinserträge auf Bank- und Postkonti
-6'965
Zinsertrag Depositenkonto Allgemeine Baugenossenschaft Zürich ABZ
-25'037
Total diverser Finanzerfolg
-30'703
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
25
Anhang zur Jahresrechnung
Jahresbericht 2014
Diverse Angaben zu Bilanz und Erfolgsrechnung
AUSSERORDENTLICHER ERFOLG
Korrekturbuchungen Vorjahre (inkl. eine Vorstandsentschädigung)
18'804
Entschädigungen für den durch die Photovoltaik-Anlage produzierten Strom in der
Winzerhalde 2 und Entschädigung für das Inkasso der Cablecom-Gebühren
-16'234
Zahlung Versicherung für Brandfall Engadinerweg im 2013
-22'837
Auflösung Rückstellung Steuern
-7'456
Diverser a.o. Erfolg
-3'428
Total ausserordentlicher Erfolg
-31'151
ENTSCHÄDIGUNGEN, SOZIALLEISTUNGEN UND DIVERSE SPESEN VORSTAND
Diverse Funktions-, Sitzungs- und Stundenentschädigungen
95'606
Davon Entschädigungen für Mitarbeit in Arbeitsgruppen und operative Tätigkeiten
-14'870
Entschädigungen für Vorstandstätigkeit
80'736
Sozialleistungen und diverse Spesen
7'826
Subtotal Entschädigungen Vorstand
88'562
Nachträgliche Auszahlung Vorstandsentschädigung Vorjahr
Total Entschädigungen Vorstand
6'524
95'086
ENTSCHÄDIGUNGEN PERSONAL (INKL. SOZIALLEISTUNGEN)
Hauswartungs- und Betriebspersonal in den Siedlungen (Hauswartung)
141'346
Personal auf der Geschäftsstelle
272'156
Total Entschädigungen Personal (inkl. Sozialleistungen)
zu Lasten Erfolgsrechnung
413'502
Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt
< 10 Stellen
VERPFÄNDETE AKTIVEN ZUR SICHERUNG EIGENER VERBINDLICHKEITEN (Brutto-Darstellung)
Die Immobilien dienen als Sicherheit für die Hypotheken
26
72'478'766
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Revisionsbericht
Stettbachstrasse 6
CH-8600 Dübendorf
Telefon +41 (0)44 802 10 20
Fax
+41 (0)44 802 10 30
www.reviduna.ch
Bericht der Revisionsstelle zur eingeschränkten Revision
an die Generalversammlung der
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen, Zürich
Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang) der Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen, Zürich, für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Für die Jahresrechnung ist der Vorstand verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, die
Jahresrechnung zu prüfen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Zulassung und Unabhängigkeit erfüllen.
Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Standard zur Eingeschränkten Revision. Danach ist
diese Revision so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung
erkannt werden. Eine eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen und analytische
Prüfungshandlungen sowie den Umständen angemessene Detailprüfungen der beim geprüften Unternehmen vorhandenen Unterlagen. Dagegen sind Prüfungen der betrieblichen Abläufe und des internen Kontrollsystems sowie Befragungen und weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer
Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteil dieser Revision.
Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denen wir schliessen müssten,
dass die Jahresrechnung sowie der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinns nicht Gesetz und
Statuten entsprechen.
Dübendorf, 20. Februar 2015 / mb
Die Revisionsstelle:
Reviduna Revisions AG
Markus Brechbühl
zugel. Revisionsexperte
Fabian Imwinkelried
zugel. Revisionsexperte
Beilage: Jahresrechnung
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
27
Liegenschaftenverzeichnis
Jahresbericht 2014
Baujahr
Winzerhalde 2
Winzerhalde 1
Hönggerberg
Zwischenbächen
Liegenschaftsverzeichnis per 31.12.14
Total
(in CHF)
(ausg. Anzahl Whg.)
1950
1953
1961/61
1979
86
80
145
60
371
408'338
644'206
1'265'317
740'000
3'057'861
7'441'605
7'824'838
45'036'794
11'904'062
72'207'299
-
-
-
-
-
Anlagewert inkl. Land
31.12.2014
7'441'605
7'824'838
45'036'794
11'904'062
72'207'299
kumulierte Abschreib.
1.1.2014
3'308'861
3'302'901
11'878'426
2'596'226
21'086'414
Abschreibungen 2014
598'744
367'937
860'368
139'836
1'966'885
kumulierte Abschreib.
31.12.2014
3'907'605
3'670'838
12'738'794
2'736'062
23'053'299
BUCHWERT INKL. LAND
3'534'000
4'154'000
32'298'000
9'168'000
49'154'000
Gebäudevers.-Wert
1025%
23'701'000
21'716'000
47'039'000
17'380'000
109'836'000
Ertragswert (Kapitalisierungssatz: 6.5%)
12'669'000
12'047'000
41'408'000
12'889'000
79'013'000
Anzahl Wohnungen
Landwert
Anlagewert inkl. Land
1.1.2014
Aktivierungen 2014
28
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Objektverzeichnis
WOHNUNGEN
Total
Winzerhalde 2
Winzerhalde 1
Hönggerberg
Zwischenbächen
Objektverzeichnis per 31.12.14
1 und 1½ Zimmer
3
2
-
6
11
2 und 2 ½ Zimmer
-
-
25
18
43
3 und 3 ½ Zimmer
52
49
78
22
201
4 und 4 ½ Zimmer
31
26
34
14
105
5 und 5 ½ Zimmer
-
3
8
-
11
Total Wohnungen
EINSTELLPLÄTZE
371
Garagenbox
7
8
-
-
15
Autogarage
-
28
36
71
135
Motorrad
4
21
20
26
71
Total Einstellplätze
GEMEINSCHAFTSRÄUME
Gemeinschaftsraum
Bastelraum
Total Gemeinschaftsräume
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
221
1
1
1
-
3
15
2
1
-
18
21
29
Mietfranken
Jahresbericht 2014
Der Mietfranken
Der Mietfranken zeigt, wofür jeder Franken Mietzins, den die bgnzwo einnimmt, wieder investiert
wird.
Liegenschaftskosten
Erneuerungsfonds
Verwaltungskosten
Abschreibungen
Zinskosten
Steuern
30
17.3%
21.1%
10.3%
38.8%
12.3%
0.2%
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahresbericht 2014
Hypothekenverzeichnis
Verzeichnis der Hypotheken, Darlehen und Anleihen
per 31. Dezember 2014
Hypotheken,
Anleihen
Zinssatz
Laufzeit
bis
1'204'947.25
1.25%
offen
Bundesamt für Wohnungswesen BWO
1'895'726.15
1.25%
offen
Bundesamt für Wohnungswesen BWO
132'654.95
1.25%
31.12.16
Bundesamt für Wohnungswesen BWO
3'592'686.05
1.25%
offen
Bundesamt für Wohnungswesen BWO
109'877.20
1.25%
31.12.18
1.75%
14.09.26
1.25%
06.09.27
1.00%
31.12.30
Gläubiger / Siedlung
Zwischenbächen
Wohnsiedlung
Zwischenbächen
Bundesamt für Wohnungswesen BWO
Hönggerberg
Winzerhalde 1
Michelstrasse
Engadinerweg
Segantinistrasse
Winzerhalde
(diverse Nrn.)
Emissionszentrale für gemeinnützige
Wohnbauträger EGW (Serie 42.1)
10'000'000.00
Emissionszentrale für gemeinnützige
Wohnbauträger EGW (Serie 43.1)
13'500'000.00
Wohnbaugenossenschaften Schweiz
Fonds de Roulement
4'065'800.00
Raiffeisenbank
2'000'000.00
2.23%
16.06.19
Bundesamt für Wohnungswesen BWO
1'556'823.75
1.25%
offen
Wohnbaugenossenschaften Schweiz
Fonds de Roulement
1'500'000.00
1.00%
31.12.31
Raiffeisenbank
2'000'000.00
2.23%
16.06.19
Winzerhalde 2
Winzerhalde
46, 48, 50, 52
TOTAL
Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
41'558'515.35
31